|
Konservative Politiker wollen es ja schon immer gewusst haben, Hip Hop macht gemeingefährlich. Die Psychologin Felicity Baker von der Universität Queensland in Australien machte die Probe auf 's Exempel und fragte Zehntklässler gleichzeitig nach ihren psychischen Beschwerden und ihrem Musikgeschmack. Die Ergebnisse sind verblüffend. Laut ihrer Studie neigen Hip-Hop-Fans zu Alkohol am Steuer, Drogenkonsum, Gewalt, Diebstahl, Mitgliedschaft in Straßengangs und Frauenfeindlichkeit. Liebhaber von Elektronischer Musik haben einen Hang zu apolitischem Verhalten und Drogenkonsum. Pop-Konsumenten hätten häufig Probleme mit ihrer Sexualität, während Fans des Schwermetalls häufig Selbstmordgedanken hegen, sich selbst verletzen und gerne Drogen nehmen. Es sieht fast so aus, als forciere jede Musikrichtung außer dem Pop Drogenkonsum... Baker betont jedoch, dass nicht das Hören von Musik zu bestimmten Verhaltensweisen und psychischen Krankheiten führt, sondern sich vielmehr Menschen die Musik nach ihrem Geisteszustand auswählen.
|