Der Griff ins Klo 10. August 2008
In ein Klo greifen zu müssen ist sicherlich nicht die schönste Art, seine Freizeit zu verbringen und steht am Allgemeinen für ein derbes Missgeschick – allen Klempnern darf hier aber auch mal Respekt gezollt werden. Doch einem Modelleisenbahnfan ist dieses Unglück nicht nur sprichwörtlich passiert, er hat – im übertragenen Sinne – tatsächlich in den Topf greifen müssen. Für 2247 Euro erwarb er im Internet ein Miniatur-Toiletten-Haus und war sich sicher, dass es sich um ein Stück der Firma Märklin handeln würde. Doch der Verkäufer hatte in der Anzeige lediglich geschrieben, dass es alt und selten sei und von eben jener Firma hergestellt sein könnte. Der Gang vors Gericht blieb erfolglos und somit müssen die Miniaturzugbegleiter nun auf einer Fälschung ihr Geschäft verrichten. Vielleicht auch mit Miniaturgeldscheinen als Klopapier?
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