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"Wir müssen klar unterstreichen, dass es die von der Guarda di Finanza verbreitete Information zeigt, dass das Kreditunternehmen vermutet, dass diese Transaktionen für verbotene Wetten genutzt wurden. Wir sprechen also über eine Hypothese der Bank, aber nicht über Ergebnisse einer Untersuchung durch die Guarda di Finanza", so Corini laut agi.it.
Racheaktion der Medien und ermittelnden Behörden?
"Buffon fühlt sich in einen Hinterhalt gelockt, weil er klar seine Meinung geäußert hatte", so der Anwalt weiter. Er vermutet eine Retourkutsche von Behörden und Medien. Keine zwei Tage vor den aufgekommenen Anschuldigungen hatte Buffon auf der täglichen Pressekonferenz der italienischen Nationalmannschaft nämlich klar Stellung bezogen und sich äußerst irritiert von der engen Zusammenarbeit zwischen der Staatsanwaltschaft und Journalisten gezeigt.
"Ihr wisst bereits drei bis vier Monate vor einer Razzia genau Bescheid, kennt nur zehn Minuten nach Verhören den genauen Inhalt der Befragungen. Am Montag wurden die TV-Kameras schon um sechs Uhr aufgebaut, um die Razzia einzufangen. Das ist die eigentliche Schande. Die Beschuldigten erfahren von alledem immer als Letzte", hatte Buffon geschimpft.
Buffon: Verhör erst nach der EM
Trotzdem braucht Buffon derzeit keine Konsequenzen zu befürchten. "Ich werde ihn nicht einbestellen", verkündete Cremonas Staatsanwalt Roberto Di Martino. Schließlich sei er selbst glühender Verehrer seines Nationalteams und ein Verhör des Stammtorhüter des Squadra Azzurra würde so kurz vor Europameisterschaft natürlich "Italiens EM-Vorbereitung stören".
Die wurde allerdings durch die verheerenden Erdbeben und die allgegenwärtigen Verdächtigungen ohnehin schon extrem durcheinander gewirbelt und das EM-Konzept von Trainer Cesare Prandelli erheblich beschädigt. Und die Gerüchteküche darf weiter kräftig brodeln.
Malte Asmus





