Das wars von dieser Stelle von der Achtelfinalbegegnung aus Gladbach. Mehr Pokal gibts gleich. Ab 21:00 Uhr spielen BVB vs. Leverkusen und Leipzig vs. Magdeburg. Morgen wird die Runde komplettiert, wenn unter anderem Stuttgart und die Bayern eingreifen. Bis dahin und noch einen angenehmen Abend. Bis zum nÀchsten Mal!
AbschlieĂend noch ein Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Teams: Die Borussia spielt am Freitagabend bei Schlusslicht Mainz. St. Pauli spielt am Tag darauf am Nachmittag in Köln.
Um den Gegner in der nĂ€chsten Runde zu erfahren, muss St. Pauli noch ein paar Tage warten. Die Auslosung der Viertelfinalpaarungen findet im Rahmen der Sportschau am Sonntag wieder im Deutschen FuĂballmuseum Dortmund statt. Friedhelm Funkel wird die Lose ziehen. Die Partien sind fĂŒr den 3./4. bzw. 10./11. Februar angesetzt.
Angesichts der jĂŒngsten Ergebnisse von St. Pauli, aber auch der der Borussia, endet das Duell beider Teams im Pokal mit einer faustdicken Ăberraschung. Die Hamburger gewinnen 2:1 im Borussia-Park nach einer vor allem in der zweiten HĂ€lfte sehr starken Leistung. Lange fĂŒhrten die GĂ€ste, verteidigten die FĂŒhrung zunĂ€chst nur, um dann nach dem Ausgleich wieder aktiver zu werden. Und das Risiko zahlte sich aus.Â
90.+6. | Aber beim nĂ€chsten Befreiungsschlag der GĂ€ste pfeift Jablonski endlich ab.Â
90.+6. | Mittlerweile sind wir auch schon sechs Minute drĂŒber. Jablonski hat Gefallen am Spiel gefunden.Â
90.+4. | Und auch Jackson Irvine wird verwarnt. Der hatte bei dieser Szene noch ein paar Worte Richtung Jablonski fallen lassen.Â
90.+4. | Yannik Engelhardt kassiert Gelb fĂŒr ein Foul bei einem St.-Pauli-Konter. Â
90.+3. | Nach einem Einwurf auf Strafraumhöhe wird der Ball zunĂ€chst geklĂ€rt, fĂ€llt aber an der Strafraumgrenze Reitz vor die FĂŒĂe. Der fackelt nicht lange, der fackelt ĂŒberhaupt nicht und schieĂt sofort. Den Flachschuss sieht Vasilj trotz des GetĂŒmmels vor ihm aber kommen und taucht rechtzeitig ab.Â
90.+3. | Die Parole ist klar. Gladbach wirft alles nach vorne.Â
90.+2. | Es gibt ĂŒbrigens vier Minuten obendrauf.
90.+1. | Und Louis Oppie weicht fĂŒr Lars Ritzka.
90.+1. | Auch die nĂ€chste Unterbrechung nutzt Blessin fĂŒr einen Doppelwechsel. James Sands geht fĂŒr Connor Metcalfe.
89. | Und jetzt wechseln auch die GĂ€ste erstmals, aber dafĂŒr doppelt. Mathias Pereira Lage geht, Danel Sinani kommt.Â
89. | Und der mögliche Matchwinner, ein Assist und ein Tor, Martijn Kaars, macht fĂŒr Abdoulie Ceesay Platz.
86. | AuĂerdem wird Haris Tabakovic durch Wael Mohya ersetzt.
86. | Zudem kommt Grant-Leon Ranos fĂŒr Kevin Stöger.
86. | Die Gladbacher Bank reagiert mit der Einwechslung von Tim Kleindienst. FĂŒr den Angreifer geht ein Verteidiger, Kevin Diks.
83. | Tooor! Mönchengladbach - ST. PAULI 1:2. Hatte sich dann wohl doch ein bisschen angekĂŒndigt. St. Pauli geht erneut in FĂŒhrung. Und Kinder, war das schön gespielt. Smith spielt von der Mittellinie einen langen Ball in die Spitze. Der wird per Kopf von Sands im rechten Halbfeld auf Kaars quergelegt. Kaars nun steckt den Ball auf die linke Strafraumseite durch, wo Oppie eingestartet ist. Kein guter Schusswinkel, auĂerdem wird er von zwei Gladbachern angelaufen, aber mit einem Haken legt sich der AuĂenbahnspieler den Ball auf den rechten FuĂ und trifft dann aus kurzer Distanz ins lange Eck. Da hatte sich vor allem Herrmann böse verladen lassen.Â
82. | Also dann doch jetzt Chancen auf beiden Seiten, Ende offen. Auch die Uhrzeit des Endes.
79. | Angriff von Gladbach, Machino kann ĂŒber die linke Seite durchbrechen, der bringt den Ball auf Torraumhöhe extrem gefĂ€hrlich quer, im letzten Moment kann Oppie vor Tabakovic abrĂ€umen, war von seiner Seite nach innen gerĂŒckt! GroĂe Defensivszene des AuĂenverteidigers. Sah eigentlich wie die sichere Gladbacher FĂŒhrung aus!
79. | Nein, die Hereingabe wird geklĂ€rt. Ăber den zweiten Ball gibts dann doch noch einen geblockten Abschluss von Fujita, aber das wars dann auch schon.Â
78. | Oppie holt zehn Meter vor dem Strafraum an der linken Seitenlinie einen FreistoĂ heraus. Wie ist es um die Standards der GĂ€ste bestellt?
77. | Schaut man sich die letzten Minuten so an, ist St. Pauli dem nĂ€chsten Treffer doch deutlich nĂ€her als die Fohlenelf. Die GĂ€ste haben die Spielkontrolle ĂŒbernommen.
74. | Noch besser ist der nĂ€chste GĂ€steangriff. Der hĂ€tte die erneute FĂŒhrung bringen MĂSSEN. Klasse gespielt ĂŒber rechts. Fujita geht im Strafraum zur Grundlinie, legt dann Richtung Elfmeterpunkt. Kaars kommt entgegen, lĂ€sst den Ball aber passieren, weil er weiĂ, dass Irvine hinter ihm einlĂ€uft. Der hat dann aus 13 Metern FREIE Schussbahn, bringt aber nicht genug Druck in den Abschluss, der flach aufs linke Eck zufliegt. Nicolas kann sich auszeichnen. Was fĂŒr eine Möglichkeit!
73. | Sieht gut aus, wie St. Pauli sich nach vorne arbeitet. Sands öffnet ĂŒber den FlĂŒgel, ĂŒber Pereira Lage kommt der Ball wieder zentral vor den Strafraum, Irvine leitet zu Oppie, der gefĂ€hrlich querlegt! Aber kein Abnehmer ist da!
70. | Die Partie wirkt jetzt ziemlich offen, weil St. Pauli nach dem Ausgleich aktiver geworden ist und wieder deutlich mehr nach vorne tut. Das eröffnet RĂ€ume fĂŒr die Borussia, die die aber noch nicht richtig findet bzw. bespielt.Â
68. | Und Giovanni Reyna wird durch Rocco Reitz ersetzt.
68. | Wechsel bei Gladbach, Franck Honorat ist wohl leicht angeschlagen, fĂŒr ihn kommt Charles Herrmann.
67. | Wieder kommen die GĂ€ste durchs Zentrum, einen Steckpass von Irvine holt Kaars in leicht abseitsverdĂ€chtiger Position, der Querpass wird zur Strafraumgrenze geblockt, Pereira Lage verzieht knapp aus 18 Metern. Einen Treffer hĂ€tte der VAR sicherlich kassiert.Â
66. | Die GĂ€ste gerade mit einer Phase aktivem Offensivpressing, das schmeckt den Fohlen nicht so ganz. Die bekommen prompt etwas Probleme im Spielaufbau.Â
66. | Eine knappe halbe Stunde ist hier regulĂ€r noch zu gehen, eine VerlĂ€ngerung ist lĂ€ngst nicht mehr komplett von der Hand zu weisen.Â
63. | Und wieder St. Pauli. Doch nicht so passiv, gell. Hohe Balleroberung, im Zentrum ĂŒbernimmt Irvine, der auf der linken Seite Oppie angelaufen kommen sieht. Der Pass passt, der Schuss dann aus 16 Metern nicht ganz, der bringt nĂ€mlich nur das AuĂennetz zum Zappeln. Sollte der Borussia eine Warnung sein, aufgegeben haben die GĂ€ste das Ding nĂ€mlich noch nicht.Â
61. | Und dadurch wirkt St. Pauli jetzt doch fast ein wenig passiv. Setzt dann aber doch wieder einen Offensivakzent, nach etwas Verwirrung in der Abwehr der Gastgeber kommt nĂ€mlich Fujita zu einem Distanzschuss, der aber halb geblockt wird und als Kullerball bei Nicolas ankommt.Â
58. | Ăndert das was an der Herangehensweise der GĂ€ste? Vermutlich nicht. Aber schauen wir mal. Die Borussia hat jetzt Blut geleckt.Â
56. | Tooor! MĂNCHENGLADBACH - St. Pauli 1:1. Vielleicht muss Polanski doch nicht mehr reagieren von der Bank. Jetzt kommen die Gladbacher durch. Reyna bewegt sich auf Höhe der Mittellinie, entkommt seinen Verfolgern und spielt dann aus der Drehung einen langen Ball in die Spitze, ĂŒber die etwas aufgerĂŒckte Abwehr. Von der rechten Seite lĂ€uft Honorat quer, ĂŒbernimmt den Ball links im Strafraum und lupft ihn dann sehr fein ĂŒber den letzten Verteidiger ins Zentrum, wo Tabakovic aus sehr kurzer Distanz mit seinem Kopfball Vasilj keine Chance lĂ€sst. Der war einfach perfekt platziert.Â
55. | Ist aber auch zum MĂ€usemelken. Mit One-Touch-FuĂball arbeitet sich Gladbach ĂŒber die rechte Seite nach vorne, nur der letzte Pass zur Grundlinie auf Honorat, der wird wieder zu lang. Wie gesagt, da bot St. Pauli gerade zu Spielbeginn viel an ...
52. | Viel Bewegung hinter dem Gladbacher Tor jetzt. Da machen sich alle Auswechselspieler bereit. SpĂ€testens in einer Viertelstunde wird Polanski reagieren mĂŒssen, wenn er dann noch reagieren muss.
50. | Bei Ballbesitz versucht St. Pauli vor allem, Ruhe in die Partie zu bekommen. Da kann der Ball auch schon mal ausfĂŒhrlich durch die Abwehrreihen gepasst werden. Und dann der Konter, als Gladbach höher presst. Oppie hat auf links viel Platz, vor dem Strafraum legt er ins Zentrum, wo Fujita sofort in den Strafraum durchsteckt. Kaars war perfekt gestartet, hat aber keinen guten ersten Kontakt. Sonst hĂ€tte er frei vor Nicolas gestanden. Das war eine Megachance der GĂ€ste, die in keinen xG-Wert auftaucht.Â
49. | War das schon ein Verzweiflungsversuch? Elvedis Schuss aus fast 30 Metern geht Ă€hnlich hoch ĂŒber das Tor. Das wird den GĂ€sten gefallen.Â
48. | St. Pauli hat sich zu Wiederbeginn etwas zurĂŒckgezogen. Dass sie einen Ein-Tore-Vorsprung lange verteidigen können, haben die GĂ€ste ja am Wochenende gezeigt. Diese Tugend ist erneut gefordert.Â
47. | Beide Teams starten unverĂ€ndert in den zweiten Spielabschnitt.Â
46. | Die Partie lĂ€uft wieder. An dieser Stelle sei erwĂ€hnt, dass St. Pauli im Pokal 2025/26 auf ElfmeterschieĂen spezialisiert ist.Â
Halbzeit | Angesichts des Spielgeschehens ist diese GĂ€stefĂŒhrung etwas ĂŒberraschend, fĂ€llt aber nicht in die Kategorie "schockierend". Die Borussia kam ganz gut in die Partie, verlor aber mit zunehmender Spieldauer die Kontrolle. St. Pauli stabilisierte sich in der Defensive, organisierte einige halbgare VorstöĂe. Um dann mit der ersten GroĂchance der Partie kurz vor der Pause in FĂŒhrung zu gehen.Â
45.+1. | Die verstreicht ereignislos. Es geht in die Kabinen.Â
45. | Klar, der Pass von Fujita war ĂŒberragend. Aber die Hauptarbeit musste da schon Kaars verrichten. Eine Minute Nachspielzeit.
43. | Tooor! Mönchengladbach - ST. PAULI 0:1. Ăberragende Einzelaktion von Kaars. Gestocher im Mittelfeld. Zwei Gladbacher sind sich bei einem halben QuerschlĂ€ger an der Mittellinie nicht einig, der Ball springt zu Fujita, der sofort den Ball in den Raum legt. Und Kaars startet von der Mittellinie. Er ist nicht schnell genug, um die beiden Verteidiger - Elvedi und Ullrich - abzuschĂŒtteln. Aber er hĂ€lt das Tempo, geht bis in den Strafraum, lĂ€sst dann beide Verteidiger ins Leere laufen und schieĂt verdeckt flach aufs linke Eck. Nicolas sieht den Ball spĂ€t und kann den Einschlag nicht mehr verhindern.Â
42. | Jetzt kommt Gladbach ĂŒber die linke Seite, Diks legt sich den Ball zu weit vor, Wahl kommt aus rausgerĂŒckt, bleibt aber weg. Und dann wundert sich Diks, dass er keinen FreistoĂ zugesprochen bekommt. HĂ€tte er die TV-Bilder gesehen, hĂ€tte er das mit dem Wundern gelassen.Â
40. | Hoher Ballgewinn der GĂ€ste, ĂŒber Pyrka und Fujita arbeitet man sich auf rechts bis zum Strafraum, dann der Pass in den RĂŒcken der Abwehr an die Strafraumgrenze, wo Irvine aus dem Mittelfeld angelaufen kommt. Er schieĂt auch direkt, aber erwischt den Ball nicht voll. Und Nicolas muss auch gar nicht eingreifen, weil ein Verteidiger im Weg steht.Â
38. | Zu Beginn sah es fĂŒr die Fohlen eigentlich sehr gut aus. Vor allem ĂŒber die rechte Seite schienen Dinge geschehen zu können. Doch lĂ€ngst hat sich GĂ€steabwehr darauf eingestellt. Diese LĂŒcke scheint vorlĂ€ufig gestopft. Die Defensive von St. Pauli wirkt nun sehr stabil, erinnert ein bisschen an den Auftritt in MĂŒnchen, nur dass Gladbach bei weitem nicht so viel Druck wie die Bayern entfachen kann. Was Wunder.Â
36. | Wieder so ein langer Ball in die Spitze bei der Borussia. Diesmal bringt der immerhin einen EckstoĂ. Den bringt Stöger von der linken Seite. Die Abwehr klĂ€rt vor den Sechzehner, Honorat schieĂt sofort aus 25 Metern, der abgefĂ€lschte Schuss bereitet Vasilj keine MĂŒhe.Â
35. | Da sagt man dann gerne, beide Mannschaften neutralisieren sich im Moment. Genau.Â
34. | Bleibt dann halt doch gerade viel StĂŒckwerk.Â
32. | Es gibt aber auch Phasen, wenn Gladbach die Kontrolle ĂŒbernimmt. Das sieht dann immer etwas gefĂ€hrlicher aus. Auch wenn gerade dieser Versuch, mit einem langen Ball Machino in Szene zu setzen, gehörig schiefgeht. SO lang ist das Spielfeld auch nicht.Â
30. | Sah man gerade deutlich an der Geste von Wahl, er ein bisschen hilflos winkt, als er eine Anspielstation sucht.Â
29. | Es gibt Phasen, in denen die Borussen sich etwas zurĂŒckziehen und St. Pauli die SpielfĂŒhrung ĂŒberlassen. Das resultiert dann hĂ€ufig in QuerpĂ€ssen im Mittelfeld, ohne dass es mal gefĂ€hrlich in die Tiefe geht. Die AuĂen sind aber auch gut zugestellt. Und das Zentrum halt extrem kompakt. Um da eine LĂŒcke zu finden, mĂŒsste das Passtempo deutlich anziehen.
26. | Ausgeglichener Ballbesitz nach einer knappen halben Stunde, aber die Borussia macht mit ihrem Anteil doch deutlich mehr.Â
24. | Jetzt wĂŒhlen sich die Gladbacher in den Strafraum. St. Pauli bekommt keinen Zugriff, der Ball kommt am Elfmeterpunkt zu Stöger, der wird in aussichtsreicher Position geblockt, bekommt den Ball zurĂŒck und ... wird in aussichtsreicher Position erneut geblockt. Da hatten die GĂ€ste schon verdammt viel GlĂŒck. Mit etwas mehr Ruhe ... Mets stand da zweimal goldrichtig! Der hĂ€tte unten rechts ins Eck gepasst.Â
21. | Jetzt sieht das mal richtig gut aus. Im Zentrum wird Irvine bedient, steckt groĂartig auf Pereira Lage durch, der im richtigen Moment zur Grundlinie gestartet ist, den Ball erlaufen kann, mit einem Haken den Verteidiger ins Leere laufen lĂ€sst. Aber dann zwischen zwei Mannschaftskollegen durch den Torraum passt! Da hĂ€tte nur noch jemand den FuĂ dranhalten mĂŒssen.Â
19. | Nach vorne geht bei St. Pauli noch nicht viel zusammen. Mitunter kommt man zwar ganz ansehnlich durchs Mittelfeld. Aber im Angriffsdrittel passt es noch nicht. Da kommen kaum BĂ€lle an.Â
17. | Bei diesen TiefenlĂ€ufen von Honorat mĂŒssen die GĂ€ste langsam aufpassen. Oppie könnte da schon etwas mehr UnterstĂŒtzung brauchen. Und wird auch Zeit, dass St. Pauli etwas Entlastung einstreut.Â
16. | Die Fohlen grooven sich langsam ein. Wirkt besonders gefĂ€llig, wenns ĂŒber rechts geht. Wie gerade wieder. Erneut bringt Honorat den Ball in den RĂŒcken der Abwehr, Machino ist diesmal per Kopf zur Stelle. Aber auch da fehlt der Druck, auch da ist Vasilj dran.
14. | Das sah schon gefĂ€hrlicher aus. Langer Ball von Stöger ĂŒber die rechte AuĂenbahn, Honorat bekommt den Ball mit etwas MĂŒhe noch von der Grundlinie quer auf Tabakovic. Der hat etwas RĂŒckenlange, bringt den Kopfball dennoch aufs lange Eck. Aber ohne Fahrt, so kann sich Vasilj strecken und den Einschlag verhindern.Â
12. | Erste Chance der Partie, als die Gladbacher einen Aufbaupass diagonal aus der Abwehr durchs defensive Mittelfeld abfangen. Darf man so nicht machen. Stöger hĂ€lt sofort aus 18 Metern drauf, Vasilj taucht ab ins linkere untere Eck und lenkt den Ball ins Toraus. Ist aber zweifelhaft, ob der Schuss ĂŒberhaupt gepasst hĂ€tte.Â
11. | Gladbach hĂ€lt den Ball im Mittelfeld, Reyna lĂ€uft quer, setzt im Halbfeld Engelhardt ein, der es nun auch mit einem langen Ball versucht. Viel zu lang, direkt ins Toraus.Â
8. | Das lauteste GerĂ€usch macht hier der Ball, besonders laut wird das, als Elvedi einen langen Schlag in die Spitze versucht. Aber der VorstoĂ verpufft, nach knapp zehn Minuten fehlen noch die klaren Aktionen. Allerdings gewinnt die Borussia langsam ein ganz zartes Ăbergewicht. Das Spiel verlagert sich etwas mehr in die GĂ€ste-HĂ€lfte.Â
7. | Kein hartes Foul, aber der Mittelfeldspieler der GĂ€ste ist da beim Einsteigen etwas weggerutscht. Aber ist natĂŒrlich fĂŒr seine Aktionen verantwortlich.
6. | Erste Verwarnung der Partie, James Sands hat da im Offensivpressing Diks erwischt, der St. Paulianer kassiert dafĂŒr Gelb.Â
5. | Die StimmungslĂŒcke sorgt dafĂŒr, dass man die Trainer sehr gut hören kann. Und angesichts dieses fahrigen Beginns, wĂ€hrend dessen beide Teams sehr gut GEGEN den Ball arbeiten, kann man verstehen, dass die sich beide lautstark bemerkbar machen.
4. | Jetzt aber kurz mal etwas Platz fĂŒr Fujita, als die GĂ€ste den Ball im Mittelfeld erobern. Der Offensivspieler der GĂ€ste vergisst aber unterwegs den Ball. So passiert erst einmal gar nichts.Â
2. | Die Anfangsphase gerĂ€t extrem kleinteilig, alle Spieler eng zusammen um die Mittellinie herum, dort bewegt sich auch der Ball zu Beginn. Keine Mannschaft kann sich aus dem GetĂŒmmel richtig rausspielen. Parole des Tages ist wohl "Kompaktheit".Â
1. | St. Pauli in Schwarz, Gladbach in WeiĂ, da hĂ€tte man schon vor 50 Jahren im TV alles erkennen können. Wir tasten zu Beginn im Mittelfeld ab.Â
1. | Durch den Abend fĂŒhrt Sie Sven Jablonski. Und es ist vielleicht noch erwĂ€hnenswert, dass ab sofort auch - ab dem Achtelfinale halt - wieder der VAR zum Einsatz kommt. Kalt ist es, laut wird es. Aber erst einmal zwölf Minuten still, bis die Innenministerkonferenz vorbei ist.Â
vor Beginn | Mit diesem Zwischenspurt hat sich die Borussia nun bis ins gesicherte Mittelfeld vorgearbeitet, der Blick geht eher nach vorne als nach hinten und man kann mit viel Selbstvertrauen und recht entspannt ins Duell mit den St. Paulianern gehen, die man vor ziemlich genau einem Monat, damals noch als Schlusslicht, mit einem 4:0 am Millerntor auseinandernahm. Seitdem lÀufts.
vor Beginn | Die waren in der Liga zwischenzeitlich sogar Schlusslicht. Die Wende kam nach der Niederlage gegen Bayern MĂŒnchen. Dem folgte ein Sieg im Pokal gegen den KSC, drei Dreier am StĂŒck gegen St. Pauli (!), Köln und Heidenheim. Und das wohl schwerste StĂŒck Arbeit kam vergangenes Wochenende, als man Bayern-Verfolger Leipzig ein Remis abrang.Â
vor Beginn | Am Wochenende war man nah dran an einer Ăberraschung, als man bis tief in die Nachspielzeit ein Remis bei den Bayern hielt, stand am Ende aber doch wieder mit leeren HĂ€nden da. Wie anders sieht das inzwischen bei der Fohlenelf aus!
vor Beginn | Nehmen wir die 1. Pokalrunde noch mit rein, als St. Pauli ebenfalls nur ĂŒber ein ElfmeterschieĂen weiterkam, liest sich die Erfolgsbilanz der Hamburger bisher so: Lediglich zwei Siege konnte man in dieser Saison einfahren, den im Derby gegen den HSV und den gegen hoffnungslose Augsburger. Â
vor Beginn | Das einzige Erfolgserlebnis, klar, sonst wĂ€ren die Hamburger heute nicht hier, gabs in dieser Phase in der 2. Pokalrunde, als man vor heimischem Publikum Hoffenheim im ElfmeterschieĂen schlagen konnte. FuĂballstatistisch zĂ€hlt aber selbst das nicht als Sieg, so dass die Reihe der sieglosen Pflichtspiele mittlerweile sogar zweistellig geworden ist. Â
vor Beginn | Oder gibts einen Lichtblick? In der Bundesliga hat der FCSP bekanntlich neun Spiele am StĂŒck verloren, ist inzwischen auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht und steckt bis zu den Haarspitzen im Abstiegssumpf. Â
vor Beginn | Ziemlich genau zehn Jahre ist es her, dass beide Teams zum ersten und bisher einzigen Mal im DFB-Pokal aufeinandertrafen. Damals war der FCSP noch als Zweitligist unterwegs. Und letztlich chancenlos beim 1:4 vor eigenem Publikum. Angesichts des Negativlaufs der Hamburger wirkt sie Situation heute Ă€hnlich aussichtslos.Â
vor Beginn | Zwei VerĂ€nderungen nimmt Blessin nach der Niederlage in MĂŒnchen (1:3) vor. Kaars und Fujita starten fĂŒr Ritzka und Hountondji (verletzt).Â
vor Beginn | St. Pauli spielt so: Vasilj - Wahl, Smith, Mets - Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine - Kaars, Pereira Lage.Â
vor Beginn | Polanski nimmt vier Wechsel nach dem Remis vom Wochenende gegen Leipzig vor. Machino und Reyna, am Freitag noch Einwechselspieler, spielen heute von Beginn an. Dazu kommen Stöger und Ullrich. DrauĂen bleiben dafĂŒr Diks, Reitz und Castrop (krank) drauĂen. Der angeschlagene Neuhaus fehlt ebenfalls.
vor Beginn | So lĂ€uft Gladbach auf: Nicolas - Elvedi, Engelhardt, Diks - Scally, Ullrich, Stöger, Machino, Reyna - Honorat, Tabakovic.Â
vor Beginn | WĂ€hrend die Borussen gerade die perfekte Welle reiten, werden die Paulianer von einer nach der anderen ĂŒberrollt. GemÀà der Formkurven beider Teams kann es heute Abend eigentlich nur einen Sieger geben. Aber angeblich arbeitet der Pokal nach eigenen Gesetzen. In der konkreten Ausgabe der Spielzeit 2025/26 konnte sich aber auch nur in 13 Prozent der FĂ€lle der AuĂenseiter durchsetzen. Der Blick auf die Formationen.
vor Beginn | Herzlich willkommen zum Achtelfinale des DFB-Pokal 2025/26 zur Begegnung zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FC St. Pauli.