Hinter die Berichterstattung von dieser Partie und damit dem 28. Spieltag im Unterhaus können wir jedenfalls einen Haken setzen. Ihnen noch einen schönen Restsonntag und bis zum nÀchsten Mal.
Noch ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften nĂ€chste Woche im Unterhaus: WĂ€hrend FĂŒrth am Samstagnachmittag zum Abstiegskracher bei Schlusslicht MĂŒnster zu Gast ist, empfĂ€ngt Paderborn am Sonntag Magdeburg zu Hause.
FĂŒrth muss also die zweite vermeidbare Niederlage in Folge hinnehmen und ist der groĂe Verlierer an diesem Spieltag. Durch die restlichen Ergebnisse rutscht FĂŒrth unter den Strich auf Platz 17 ab und liegt punktgleich mit Dresden hinter dem rettenden Ufer. FĂŒr den Abstieg spielen die Mittelfranken inzwischen aber eigentlich zu ordentlichen FuĂball. Einer der groĂen Gewinner an diesem Spieltag ist dagegen Paderborn. Der SCP springt auf Platz 2 und hat jetzt mit vier Punkten zumindest ein echtes Polster auf den Tabellenvierten.
Dieses Spiel wurde einzig und allein durch die Tabellenkonstellation und damit verbunden das jeweilige SelbstverstĂ€ndnis entschieden. Ein ausgeglichenes Spiel auf fuĂballerisch gutem Niveau, in dem Paderborn nur zur Mitte des ersten Durchgangs die bessere Mannschaft war. Kurz nach der Halbzeit traf Dehm fĂŒr FĂŒrth die Latte, ehe Marino nur wenig spĂ€ter nach Traumpass von Curda das entscheidende 1:0 erzielte. Das Kleeblatt zeigte gute AnsĂ€tze, scheiterte unter anderem zweimal am Aluminium und lieĂ in letzter Instanz die nötige PrĂ€zision vermissen. So nutzte Paderborn in der Endphase die zunehmenden FreirĂ€ume und machte durch Joker Bilbija alles klar.
90.+6. | Abpfiff in FĂŒrth.Â
90.+4. | Offensichtlich hat sich der TorhĂŒter dabei auch noch leicht wehgetan und muss behandelt werden.Â
90.+3. | Seimen lĂ€sst den Ball bei einer langen FreistoĂflanke aus den HĂ€nden fallen und hat GlĂŒck, dass er im Nachfassen doch noch sicher zupacken kann.Â
90.+2. | Ăberhartes Einsteigen von Bilbija, der im Mittelfeld viel zu spĂ€t kommt gegen John, ihn dabei klar unten am FuĂ trifft und zu Recht verwarnt wird.Â
90.+2. | John versucht sich nochmal aus der zweiten Reihe, aus halbrechten 20 Metern fliegt sein Versuch aber direkt in die Arme von Seimen.
90.+1. | FĂŒnf Minuten werden nachgespielt.Â
89. | Dieses Spiel hĂ€tte FĂŒrth nicht verlieren mĂŒssen. Nach der Last-Minute-Niederlage in Karlsruhe wird das Kleeblatt trotz ordentlicher Leistung aber erneut leer ausgehen.
87. | Heiko Vogel reagiert auf die vemeintliche Vorentscheidung und bringt Offensivkraft Dardari fĂŒr Abwehrspieler Ziereis.Â
86. | Tooor! FĂŒrth - PADERBORN 0:2. Die GĂ€ste machen den Deckel drauf. Links vor der Mittellinie leitet Obermair den Ball direkt weiter und spielt tief auf Tigges. Der StĂŒrmer hat gegen aufgerĂŒckte FĂŒrther viel Zeit auf der linken Seite, sieht links vom Sechzehner den einlaufenden Bilbija und spielt im richtigen Moment flach nach innen. Bilbija spritzt im RĂŒcken der Abwehr freistehend zum Ball, verwertet das Zuspiel aus acht Metern direkt mit der Innenseite und trifftÂ ĂŒberlegt ins untere rechte Eck.
86. | Bei einem Steckpass auf Bilbija geht Elvedi im Strafraum von der Seite dazwischen und hat etwas GlĂŒck, dass der Ball nach seiner GrĂ€tsche von MĂŒnz in die Arme von PrĂŒfrock prallt.Â
84. | Castaneda spitzelt Hrgota den Ball aus der Hand, verhindert damit die schnelle AusfĂŒhrung eines Einwurfes und sieht fĂŒr diese ĂŒberflĂŒssige Aktion seine fĂŒnfte Gelbe Karte in der laufenden Saison.Â
82. | AuĂerdem macht TorschĂŒtze Marino in der Offensive fĂŒr BĂ€tzner Platz.
82. | Mit einem Doppelwechsel schöpft Ralf Kettemann sein Wechselkontingent aus und bringt zunĂ€chst Sticker fĂŒr den angeschlagenen Scheller.Â
81. | John hĂ€lt aus der zweiten Reihe drauf und bleibt an Castaneda hĂ€ngen, der den Versuch mit einer Ă€uĂerst sensiblen Körperstelle blockt.Â
80. | Scheller bleibt nach dieser Szene liegen und muss behandelt werden. Keller hatte ihn bei diesem Haken auch noch leicht am FuĂ getroffen.Â
78. | Nach einer schönen Seitenverlagerung hat Keller ĂŒber halblinks Platz und dringt in den Strafraum ein. Mit einem Haken gegen Scheller bringt sich Keller in Abschlussposition, Castaneda steht aber gut und kann direkt blocken.
77. | Bei 13:13 AbschlĂŒssen hĂ€tte sich das Kleeblatt den Ausgleich inzwischen verdient und ist diesem auch nĂ€her als Paderborn dem 2:0. Fragt sich nur, wie viele KrĂ€fte dieses intensive Spiel bereits gekostet hat.Â
75. | Dritter Wechsel beim Kleeblatt: John feiert sein Comeback und nimmt den Platz von Dietz ein.Â
74. | Und auch hier war viel mehr drin! Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld zieht Hrgota mehrere Gegenspieler auf sich und legt dann vor dem Sechzehner mustergĂŒltig fĂŒr Futkeu rĂŒber. Futkeu hĂ€tte freies Schussfenster, lĂ€sst den Ball zentral am Sechzehner aber zu sehr nach auĂen rollen. So kommt Futkeu bei seinem Abschluss aus halbrechten elf Metern etwas aus der Balance und schieĂt rechts vorbei.
71. | Entschieden ist hier noch lange nichts. Das Kleeblatt lĂ€sst im letzten Drittel schlicht die nötige PrĂ€zision vermissen, die AnsĂ€tze als solche wĂ€ren vorhanden.Â
69. | Aufseiten der GĂ€ste zieht Ralf Kettemann seinen dritten Joker und bringt Castaneda im zentralen Mittelfeld fĂŒr Hansen ins Spiel.
68. | Nach einer geklĂ€rten SCP-Ecke wartet Hansen auf der rechten Seite viel zu lange und sieht nicht, dass MĂŒnz aus seinem RĂŒcken dazwischenspritzt. Beim Nachsetzen setzt Hansen sein Tackling dann zu spĂ€t an und sieht ebenfalls zu Recht Gelb.Â
67. | Ziereis richtet seine Aktion nur gegen den Mann, lÀsst Tigges auflaufen und sieht zu Recht Gelb.
66. | Schon wieder trifft FĂŒrth Aluminium! Keller verarbeitet einen hohen Ball links vor dem Sechzehner und spielt zur Mitte auf Reich. Reich lĂ€sst Hansen mit einem Haken aussteigen und setzt seinen flachen Versuch aus halblinken 17 Metern frontal an den linken Pfosten. Seimen hatte erst gar nicht mehr reagiert und dem Ball nur hinterhergeschaut.
66. | Kaum im Spiel, schon in Aktion. Elvedi spielt einen abenteuerlichen RĂŒckpass genau in die FĂŒĂe von Tigges, der links im Strafraum aus spitzem Winkel abschlieĂt. PrĂŒfrock ist schnell unten und hat den flachen Versuch sicher.Â
65. | Auch Edeljoker Tigges ist jetzt mit von der Partie und ĂŒbernimmt fĂŒr Klaas.
64. | RĂŒber auf die Gegenseite, wo Bilbija den Platz von MĂŒller einnimmt.Â
64. | AuĂerdem ĂŒbernimmt Keller auf dem linken FlĂŒgel fĂŒr Aktivposten Keller, der wĂ€hrend der LĂ€nderspielpause mit der tunesischen Nationalmannschaft unterwegs gewesen ist.
64. | Jetzt aber zu den bereits angedeuteten Wechseln - jeweils zwei auf gleich beiden Seiten. Heiko Vogel macht den Anfang und ersetzt rechts hinten Dehm positionsgetreu durch Reich.
64. | Aus nahezu identischer Position hat Dehm vorhin die Latte getroffen. Diesmal setzt er seinen Versuch aus 21 Metern deutlich zu hoch an.Â
63. | Aufseiten der GĂ€ste ruht der Ball link vom Sechzehner fĂŒnf Meter vor der Grundlinie. Obermair bringt den Ball scharf wie hoch vor das Tor, wo Marino unter BedrĂ€ngnis keinen kontrollierten Kopfball zustande bekommt und dabei ohnehin im Abseits stand.Â
61. | Vor der Bank der GĂ€ste bereitet Ralf Kettemann die ersten beiden Wechsel in diesem Spiel vor - dazu gleich mehr.Â
59. | Den Gegentreffer scheint FĂŒrth schnell aus den Klamotten geschĂŒttelt zu haben und ist um eine Antwort bemĂŒht. Paderborn scheint sich nun etwas zurĂŒckzuziehen, ist aber natĂŒrlich jederzeit fĂŒr gefĂ€hrliche Umschaltmomente gut.Â
57. | Dehm braucht zu lange! Hrgota steckt eigentlich zu steil fĂŒr Ltaief durch, der den Ball im Strafraum vor der linken Grundlinie noch erlĂ€uft und scharf in die Mitte gibt. Am ersten Pfosten klĂ€rt Seimen mit dem FuĂ in den RĂŒckraum, wo Dehm aus zentralen zwölf Metern direkt schieĂen mĂŒsste. Stattdessen entscheidet er sich noch fĂŒr einen Schlenker und wird auf inzwischen engstem Raum geblockt.
56. | Nach einem starken Doppelpass mit Klaas taucht der durchgelaufene Baur zentral im Sechzehner auf und wird im letzten Moment fair von Elvedi abgegrĂ€tscht.Â
55. | NĂ€chster guter Ansatz der Mittelfranken nach einem hohen Ballgewinn. Halbrechts am Sechzehner legt Hrgota aber zu ungenau fĂŒr den durchgelaufenen Klaus rĂŒber und bleibt mit seinem Zuspiel hĂ€ngen.
53. | Bitter fĂŒr das Kleeblatt, das hier eigentlich einen guten Start in die zweite HĂ€lfte erwischt hat und mit dem Distanzhammer von Dehm am Aluminium scheiterte.
51. | Tooor! FĂŒrth - PADERBORN 0:1. Der zwölfte Abschluss der Ostwestfalen mĂŒndet dann aber in den FĂŒhrungstreffer fĂŒr Paderborn. Rechts nach der Mittellinie spielt Curda nahe der Seitenlinie einen traumhaften Schnittstellenpass fĂŒr den eingestarteten Marino, der im RĂŒcken der ausgehebelten Abwehr plötzlich frei vor PrĂŒfrock auftaucht und die Kugel aus halbrechten elf Metern mit dem ersten Kontakt ĂŒberlegt flach ins kurze Eck schiebt. Das ging einfach zu schnell fĂŒr das Kleeblatt.Â
50. | Und nur mal so zur Einordnung: Zwischenzeitlich haben wir im ersten Durchgang 11:1 AbschlĂŒsse fĂŒr Paderborn gezĂ€hlt, inzwischen stehen wir bei 11:8.
49. | PrĂŒfrock passt bei einem langen Ball gut auf und wirft sich dem Leder im Sechzehner gerade noch vor Baur entgegen. Gleich darauf lĂ€uft der GegenstoĂ, bei dem Futkeu vor dem Sechzehner Klaus zu seiner Rechten mitnehmen mĂŒsste. Futkeu zögert aber zu lange und bleibt dann hĂ€ngen - auch hier war mehr drin.
48. | Das wĂ€re natĂŒrlich ein Traumstart fĂŒr das Kleeblatt gewesen, das bis hierhin die klareren Chancen hat.Â
46. | Was fĂŒr ein Strahl! Dehm bekommt den Ball abgelegt und nimmt sich aus halbrechten 21 Metern einfach mal ein Herz. Bei durchaus tĂŒckischer Flugkurve drĂŒckt sich Seimen weg, bekommt noch die Fingerspitzen dran und lenkt den recht zentralen Versuch gegen die Latte.Â
46. | Die Mannschaften kommen personell unverĂ€ndert aus der Kabine, der zweite Durchgang lĂ€uft.Â
Halbzeit | Ăber weite Strecken war Paderborn im ersten Durchgang die bessere Mannschaft und hĂ€tte sich ĂŒber dieses torlose Unentschieden zur Halbzeit eigentlich Ă€rgern mĂŒssen. WĂ€hrend die Ostwestfalen trotz guter AnsĂ€tze im letzten Drittel die nötige PrĂ€zision vermissen lieĂen, wachte das Kleeblatt kurz vor der Halbzeit plötzlich nochmal auf und hatte mit dem Halbzeitpfiff die FĂŒhrung durch Futkeu auf dem FuĂ, der den Ball aus vier Metern knapp am Tor vorbeigrĂ€tschte. An diese gute Schlussphase werden die Mittelfranken nach der Pause sicherlich anknĂŒpfen wollen.
45.+1. | Paderborn darf durchatmen, direkt nach dieser Chance geht es ganz ohne Nachspielzeit in die Halbzeit.
45. | Riesenchance fĂŒr FĂŒrth! Ltaief sucht auf dem linken FlĂŒgel das Eins gegen Eins und lĂ€sst Scheller im Strafraum mit einem ganz feinen Haken aussteigen. Von links spielt der Tunesier scharf an den zweiten Pfosten, wo Futkeu mit dem langen Bein voraus zum Ball grĂ€tscht und ihn aus vier Metern freistehend neben den rechten Pfosten drĂŒckt.Â
45. | Die Mittelfranken kommen nochmal. Dehm bleibt auf dem rechten FlĂŒgel mit einer Flanke zunĂ€chst hĂ€ngen, den Abpraller verwertet er dann per Kopf und köpft den Ball im hohen Bogen halbrechts vor den Sechzehner. Dort geht Hrgota bei seiner ansatzlosen Volleyabnahme volles Risiko und trifft den Ball gut. Der flache Aufsetzer kommt aber zu zentral und ist kein Problem fĂŒr Seimen.
43. | Plötzlich aber die Chance fĂŒr das Kleeblatt! Dietz schlĂ€gt den Ball aus der eigenen HĂ€lfte lang nach vorne, wo sich Futkeu bei der Ballannahme im Halbfeld stark um Brackelmann dreht. Futkeu hat freie Bahn und dringt in den Strafraum ein, wo Götze seinen Weg im letzten Moment noch kreuzt und den StĂŒrmer entscheidend stört. So schlieĂt Futkeu aus halbrechten 13 Metern unkontrolliert unter Druck ab und setzt seinen Versuch zu hoch an.Â
41. | Und so kommt Paderborn in diesen Minuten nicht ĂŒber leeres Ballgeschiebe hinaus. Der erste Durchgang scheint ein wenig der Halbzeit entgegenzuplĂ€tschern.Â
39. | Immerhin ist es dem Kleeblatt fĂŒr den Moment gelungen, das Spiel ins Mittelfeld zu verlagern und den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten.
37. | Futkeu macht den Ball im Halbfeld fest und wird anschlieĂend nicht angegriffen. Sein Versuch aus halbrechten 26 Metern ist aber etwas zu optimistisch und fliegt deutlich ĂŒber das Tor.Â
36. | Nach lĂ€ngerer Zeit wird das Kleeblatt mal wieder offensiv vorstellig. MĂŒnz spielt links vom Sechzehner in die Box auf Futkeu, der direkt fĂŒr den durchgelaufenen Ltaief durchstecken will. Das Zuspiel verhungert aber und wird abgefangen. An sich ein guter Ansatz.Â
35. | Bei 11:1 AbschlĂŒssen ist Paderborn inzwischen klar besser. Die Ostwestfalen sind dem Gegner gefĂŒhlt stets einen Schritt voraus und gewinnen immer wieder die zweiten BĂ€lle.Â
33. | Es dauert eine Weile, bis der FreistoĂ auch wirklich ausgefĂŒhrt wird. Baur lĂ€uft letztlich an und bleibt an der Mauer hĂ€ngen.
31. | Im Kampf um den zweiten Ball kommt Klaus gegen Baur zu spĂ€t und trifft ihn unten am FuĂ. Aufseiten der Paderborner ruht der Ball in durchaus aussichtsreicher Position 24 Meter zentral vor dem Tor.
29. | Nicht zum ersten Mal leistet sich PrĂŒfrock im Aufbau einen vermeidbaren Fehler und schlĂ€gt den Ball MĂŒller vor die FĂŒĂe. MĂŒller leitet aus dem Halbfeld direkt auf Marino weiter, der das Leder jedoch schlecht verarbeitet und dann hĂ€ngenbleibt. Rechts im Strafraum wĂ€re der durchgelaufene Baur komplett blank gestanden.Â
28. | Nach Baur-Ablage bekommt Curda viel zu viel Zeit und flankt von rechts an den Elfmeterpunkt. Inmitten der RĂŒckwĂ€rtsbewegung kommt Marino aber auch hier nicht ganz hinter die Kugel und drĂŒckt seinen Kopfball drĂŒber.Â
26. | Das ist jetzt eine richtig gute Phase der Ostwestfalen. Das Kleeblatt bekommt gerade wenig Zugriff im Mittelfeld und kann den Ăbergang der GĂ€ste ins letzte Drittel nicht unterbinden.Â
24. | Im Kampf um den Ball springt Klaas an der Mittellinie fast schon in Gegenspieler Will und hĂ€lt dabei hoch in der Luft auch noch den Schlappen drĂŒber. Lars Erbst belĂ€sst es bei einer mĂŒndlichen Ermahnung und lĂ€sst die erste Gelbe Karte noch stecken.
22. | Bei einer scharfen Curda-Flanke von rechts kommt Marino im Zentrum nicht mehr ganz hinter den Ball und setzt seinen Kopfball aus sieben Metern im linken Eck knapp ĂŒber das Tor. Im Anschluss geht ohnehin die Fahne hoch.Â
20. | Da war mehr drin! Curda fĂ€ngt den Ball rechts an der Mittellinie ab und lĂ€uft dann halbdiagonal bis vor den Sechzehner, ehe er das Auge fĂŒr den freistehenden Klaas hat. Links im Strafraum wĂ€re die Bahn fĂŒr Klaas eigentlich frei, doch Klaas kriegt den Ball nicht sauber verarbeitet. Inzwischen ist die Schussbahn wieder zugestellt und der Schuss von Klaas aus 15 Metern wird in die Arme von PrĂŒfrock abgefĂ€lscht.
19. | Insgesamt erleben wir bis hierhin eine ausgeglichene Anfangsphase. Paderborn ĂŒberlĂ€sst dem Kleeblatt bewusst den Ball und kommt selbst auf nur 35 Prozent Ballbesitz.
17. | Gleich nochmal der SCP. Elvedi kann einen hohen Ball vor dem Sechzehner nicht entscheidend klĂ€ren, worauf Klaas fĂŒr Marino ablegt. Aus halblinken 17 Metern visiert Marino das untere rechte Eck an, sein Versuch wird noch leicht abgefĂ€lscht und zieht vorbei.Â
15. | Nach einem langen Ball taucht jetzt aber Curda auf der Gegenseite rechts am Sechzehner auf und lĂ€sst MĂŒnz mit Zug zur Mitte stehen. Bei seinem Versuch halbrechts von der Strafraumkante rutscht ihm der Ball etwas ab und geht gut zwei Meter links am Tor vorbei.Â
14. | FĂŒrth zieht das Spiel in dieser Phase immer mehr an sich. Den nĂ€chsten Steckpass kann diesmal der durchgelaufene Ltaief halblinks am Sechzehner nicht kontrollieren.Â
13. | Kurz nach der Mittellinie spielt Ziereis im Aufbau einen starken Steckpass auf Dehm, der sich die Kugel rechts im Strafraum direkt zur Mitte vorlegen will. Götze rĂŒckt dabei gut raus und kann in höchster Not klĂ€ren.
10. | Jetzt taut auch FĂŒrth langsam, aber sicher auf. Futkeu verarbeitet einen hohen Ball im Sechzehner mit der Brust und hĂ€lt 15 Meter vor dem Tor aus der Drehung drauf. Auf engstem Raum kommt der StĂŒrmer aber nicht durch und wird direkt geblockt.Â
9. | Bei einem ersten guten Offensivvortrag der Hausherren steckt Hrgota fĂŒr den ĂŒberlaufenden Dehm durch, der rechts vom Sechzehner direkt halbhoch nach innen flankt. Dort rĂŒckt Curda vor Ltaief ein und klĂ€rt am ersten Pfosten zur Ecke, die ohne Folgen bleibt.Â
8. | Paderborn kommt besser ins Spiel und erarbeitet sich auf der rechten Seite die erste Ecke, die zunĂ€chst in den RĂŒckraum geklĂ€rt werden kann. Dort geht MĂŒller bei seinem Halbvolley aus 20 Metern volles Risiko und verzieht deutlich.Â
6. | Aus dem Zentrum rutscht ein Zuspiel von Hansen etwas glĂŒcklich auf die linke Seite durch, wo Obermair nach innen zieht und aus halblinken 20 Metern abschlieĂt. Der erste Abschluss ist jedoch nicht mehr als eine vorsichtige AnnĂ€herung und verfehlt das Tor deutlich.
5. | Diesmal gibt PrĂŒfrock eine souverĂ€ne Figur ab und fĂ€ngt eine Curda-Flanke von rechts mĂŒhelos ab.Â
3. | Wilde Aktion von PrĂŒfrock, der den Ball im Strafraum wegschlagen will und dabei Will am Sechzehner abschieĂt. Die Kugel prallt dabei zu Marino, der jedoch schnell zugestellt wird und kein Kapital draus schlagen kann.Â
3. | Paderborn steht bislang hoch gegen den Ball und lĂ€sst Dehm bei einem langen Schlag ĂŒber rechts ein erstes Mal ins Abseits laufen.Â
1. | Wir wĂ€ren so weit, Paderborn hat angestoĂen.Â
vor Beginn | Geleitet wird die Partie von Lars Erbst, der dabei von Manuel Bergmann und Cengiz Kabalakli an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Christof GĂŒnsch, vor den Bildschirmen bilden Johann Pfeifer und Dr. Riem Hussein das VAR-Duo.
vor Beginn | Das Hinspiel Anfang November gestaltete sich recht offen, Paderborn schlug in den entscheidenden Phasen aber zweimal zu und feierte einen 2:1-Heimsieg -Â ein seltenes GefĂŒhl. Gegen Angstgegner FĂŒrth konnte der SCP nur fĂŒnf der bisherigen 28 Pflichtspiele gewinnen (9U, 14N), die 13 Niederlagen in der 2. Liga sind vereinsinterner Negativrekord gegen einen bestimmten Gegner. Zu Hause ist FĂŒrth gegen Paderborn nach 13 Heimspielen sogar noch immer ungeschlagen (7S, 6U).
vor Beginn | Um das neue Selbstbewusstsein der FĂŒrther weiĂ auch Ralf Kettemann, der beim Gegner die "sehr hohe QualitĂ€t nach vorne" hervorhob. Als zweitbeste RĂŒckrundenmannschaft strotzen aber natĂŒrlich auch die GĂ€ste vor Selbstbewusstsein, die seit sieben Spielen ungeschlagen sind (4S, 3U). Zuletzt musste sich Paderborn seine Punkte aber hart erkĂ€mpfen und kehrte gegen Dresden nach zuvor zwei Unentschieden auf die SiegerstraĂe zurĂŒck. AuswĂ€rts lief es mit nur einem Sieg aus den letzten fĂŒnf Partien (2U, 2N) nicht mehr ganz so rund.
vor Beginn | Vor dem 24. Spieltag lag FĂŒrth als Schlusslicht vier Punkte hinter dem Relegationsplatz und wurde von vielen bereits abgeschrieben. Dann aber die Kehrtwende mit zehn Punkten aus vier Spielen - darunter u.a. gegen Schalke (1:1), Hannover (2:1) und Elversberg (2:0). Zwar gab es in Karlsruhe jĂŒngst einen DĂ€mpfer, doch war die solide Leistung ein weiterer Nachweis fĂŒr die gewonnene StabilitĂ€t unter Heiko Vogel. Heute erwartet Vogel ein intensives Spiel mit Druckphasen des Gegners, in denen man "einfache Lösungen" finden mĂŒsse.
vor Beginn | FĂŒrth gegen Paderborn - bis zur LĂ€nderspielpause waren beide ordentlich drauf, die Ausgangslagen könnten dennoch kaum unterschiedlicher sein. Auf Platz 3 befindet sich der SCP mitten im engen Aufstiegsrennen und liegt nur einen ZĂ€hler hinter Spitzenreiter Schalke. Auf der Gegenseite ist das Kleeblatt im XXL-Abstiegskampf zwar ĂŒber dem Strich in diesen Spieltag gestartet, doch ist man nach den bisherigen Ergebnissen von Platz 14 auf 16 abgerutscht und liegt nur einen ZĂ€hler vor einem direkten Abstiegsplatz.
vor Beginn | Paderborn war vor der LĂ€nderspielpause gegen formstarke Dresdner gefordert und drehte einen RĂŒckstand dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang und dem Doppelpack von Joker Tigges in einen spĂ€ten 2:1-Heimsieg. Ralf Kettemann nimmt heute zwei Wechsel an seiner Startelf vor und beordert nicht etwa Tigges (Bank), sondern Hansen und Klaas neu in die Mannschaft. Castaneda und BĂ€tzner nehmen dafĂŒr vorerst auf der Bank Platz.
vor Beginn | Und hier die Aufstellung der GĂ€ste aus Ostwestfalen: Seimen - Scheller, Götze, Brackelmann - Curda, Baur, Hansen, Obermair - MĂŒller, Klaas - Marino.
vor Beginn | In einem ausgeglichenen AuswĂ€rtsspiel gegen den KSC musste das Kleeblatt zwei Gegentore in der Nachspielzeit hinnehmen und hatte sich mit einer unglĂŒcklichen 1:3-Niederlage in die LĂ€nderspielpause verabschiedet. Im Vergleich dazu nimmt Heiko Vogel heute eine personelle Ănderung vor. Auf der Doppelsechs kehrt Dietz nach abgesessener Gelbsperre in die Startelf zurĂŒck und ersetzt Srbeny, der kurzfristig ausfĂ€llt. Nach langwierigen Adduktoren- und Schambeinproblemen steht derweil Marco John erstmals seit dem 10. Spieltag wieder im Kader. Â
vor Beginn | Widmen wir uns zunĂ€chst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: PrĂŒfrock - Dehm, Elvedi, Ziereis, MĂŒnz - Dietz, Will - Klaus, Hrgota, Ltaief - Futkeu.
vor Beginn | Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 28. Spieltages zwischen der SpVgg Greuther FĂŒrth und dem SC Paderborn.