Hinter die Berichterstattung von dieser Partie und damit dem 10. Spieltag im Unterhaus können wir jedenfalls einen Haken setzen. Ihnen noch einen schönen Restsonntag und bis zum nächsten Mal.
Noch ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften nächste Woche im Unterhaus: Während Fürth bereits am Freitagabend in Dresden zu Gast ist, empfängt Kiel am Samstagnachmittag Bielefeld zu Hause.
Das Kleeblatt zeigt damit eine Reaktion auf die Nicht-Leistung in Osnabrück, fährt den zweiten Heimsieg in Folge ein und knackt die historische Marke von insgesamt 500 Siegen in der 2. Liga. Mit jetzt zwölf Punkten machen die Mittelfranken einen Sprung auf Platz 9 - drei Punkte vor dem Relegationsplatz. Die Störche hätten sich auch heute mehr verdient, müssen nach zwei Pflichtspielsiegen in Folge jedoch einen Rückschlag hinnehmen und sind mit weiterhin acht Punkten Tabellenvorletzter.
Wirklich verdient hat sich das Kleeblatt diesen Heimsieg nicht, dafür war der Spielvortrag zu dünn. Der erste Durchgang gestaltete sich sehr chancenarm und ausgeglichen, beide Defensivreihen standen gut und sorgten für eine zähe Nullnummer zur Halbzeit. Die zweite Hälfte begann zunächst schwungvoll, mit zunehmender Spieldauer zogen die Störche das Spiel immer mehr an sich und waren bei xG-Werten von 0,71 zu 1,19 auch deutlich gefährlicher. Dann aber diese eine Unachtsamkeit in der 87. Minute und damit die große Stunde von Joker Aaron Keller, der in Fürth einen schweren Stand hat, und auf Vorarbeit von Mitjoker Srbeny aus dem Nichts den Lucky Punch besorgte.
90.+3. | Von Kiel kommt nichts mehr - Abpfiff!
90.+1. | Kiel bleibt nur noch die Nachspielzeit: zwei Minuten.
89. | Kommen die Norddeutschen jetzt nochmal zurück? Walter zieht seinen vierten Joker und wirft Alidou für Meffert rein.
87. | Tooor! FÜRTH - Kiel 1:0. Aus dem Nichts geht das Kleeblatt ganz spät in Führung! Tief aus der eigenen Hälfte schlägt Itter den Ball entlang der linken Seite unkontrolliert nach vorne - ein klassischer Befreiungsschlag. Srbeny macht den hohen Ball nahe der Seitenauslinie stark fest, zieht dabei zwei Kieler auf sich und hebt die Kugel dann aus dem Halbfeld weiter in den Lauf des eingestarteten Keller. Während Nekic nicht mehr hinterherkommt, verarbeitet der Joker das Zuspiel gut nach vorne, taucht dadurch im Vollsprint frei vor Weiner auf und schiebt den Ball aus spitzem Winkel von der linken Fünfergrenze platziert ins untere rechte Eck.
85. | Außerdem wird Dehm rechts hinten positionsgetreu durch Reich ersetzt.
85. | Bei den Hausherren wechselt Vogel nochmal doppelt und bringt Srbeny für Will ins Spiel.
84. | Eckball jetzt auch für Kiel. Bei der Hereingabe von links steht Harres zu frei und köpft aus acht Metern Richtung Tor. An der Fünfmetergrenze steht allerdings ein Verteidiger in der Schussbahn und kann blocken.
82. | In der Folge sind es dann gleich mehrere Eckbälle am Stück. Beim dritten Versuch landet der Ball über Umwege bei Klaus, der im Gewühl aus acht Metern abschließt und den Ball hoch aus der Luft mit dem hohen Fuß deutlich über den Kasten drückt.
81. | Auf der Gegenseite hat Keller nach einem öffnenden Klaus-Zuspiel Platz über halblinks und dringt in den Strafraum ein. Dort schlägt er den Haken allerdings eher in die falsche Richtung und wird dann aus halblinken elf Metern auf Kosten einer Ecke geblockt.
79. | Die Störche bleiben die gefährlichere Mannschaft. Einen langen Weiner-Abschlag macht Davidsen am Sechzehner mit dem Rücken zum Tor gut fest und legt für Joker Balzi zurück, der aus zentralen 20 Metern flach abzieht. Hellstern ist aber schnell unten und packt im linken Eck sicher zu.
79. | Dritter Wechsel bei den Gästen: Kvilitaia wird durch Balzi ersetzt.
77. | Während Kiel in den letzten 15 Minuten 65 Prozent Ballbesitz verzeichnet hat, steht das Kleeblatt noch immer bei einem xG-Wert von nur 0,24 - viel zu harmlos für ein Heimspiel. In diesem Augenblick bringt auch eine Ecke nichts ein.
75. | Kaparalik sieht den eingestarteten de Regt im Rücken der Abwehr, hebt den Ball aus dem linken Halbfeld lang an den zweiten Pfosten. Hellstern hat allerdings aufgepasst und packt sicher zu.
73. | Vor der rechten Seitenauslinie lässt Banse Gegenspieler Kvilitaia mit einem schnellen Haken stehen. Der Georgier stellt dann bewusst den Fuß in den Lauf von Banse und sieht zu Recht Gelb.
72. | Außerdem nimmt Ademi im offensiven Mittelfeld den Platz von Appelkamp ein.
72. | Doppelwechsel beim Kleeblatt: An vorderster Front macht Sillah positionsgetreu für Jordan Platz.
70. | Wobei das Spiel in dieser Phase ein wenig in der Luft hängt. Beim Kleeblatt machen sich derweil die nächsten frischen Kräfte für eine Einwechslung bereit - keine schlechte Idee.
68. | Kiel ist inzwischen die zwingendere Mannschaft, vom Kleeblatt kommt offensiv zu wenig. Die kräftezehrenden 120 Pokalminuten sind den Norddeutschen nicht anzumerken.
66. | Erster Wechsel beim Kleeblatt: Auf dem linken Flügel übernimmt Keller für Pohlmann.
66. | Jetzt verhindert Hellstern das 0:1! Zwar wird Kvilitaia bei seinem Antritt vor dem Sechzehner gestellt, doch spitzelt Blank den Ball dabei aus dessen Rücken unglücklich nach vorne in den Lauf von Harres. Im Rücken der Abwehr steht Harres frei, schließt aus halblinken sieben Metern direkt ab. Doch Hellstern hat gut mitgespielt, steht direkt vor dem Angreifer, macht sich breit und kann blocken.
64. | Was war das denn? Nach einem Rückpass wird Hellstern am eigenen Fünfer unter Druck gesetzt, schlägt den Ball unkontrolliert nach vorne und schießt dabei Harres ab. Von Harres prallt das Leder aus 13 Metern flach Richtung linkes Eck, wo Hellstern dem Ball hinterhersprintet und ihn gerade noch vor der Linie wegkratzt. Um eine Abseitsstellung zu vermeiden, ist Kvilitaia direkt vor Hellstern bewusst weggeblieben. Dennoch pfeift Lars Erbst die Szene ab und entscheidet nicht auf passives, sondern eben auch aktives Abseits von Kvilitaia.
62. | Im Duell zweier Traditionsmannschaften des deutschen Fußballs stehen heute im Übrigen drei Meisterschaften der SpVgg einem Meistertitel der Störche gegenüber. Umso erstaunlicher, dass es nach dem Halbfinale um die Meisterschaft 1926 ganze 91 Jahre dauerte, bis Fürth und Kiel 2017 erstmals wieder in der 2. Liga aufeinandertrafen.
61. | Es bleibt ausgeglichen und enorm umkämpft. Gefühlt ist das eines dieser Spiele, in dem das erste Tor gleichbedeutend mit drei Punkten wäre.
59. | Das Spiel hat jetzt also endlich an Fahrt aufgenommen. Schon jetzt wurde es vor beiden Toren deutlich gefährlicher als im gesamten ersten Durchgang.
57. | Kiel fordert Elfmeter. Flanke von rechts, in der Mitte die Direktabnahme von Kvilitaia aus acht Metern. Heuer steht direkt davor und blockt mit dem Arm. Aus nächster Nähe hatte sich der Verteidiger aber weggedreht und hielt den Arm auch angelegt am Körper. Zu Recht lässt Schiedsrichter Erbst laufen.
55. | Im hohen Aufbauspiel der Gäste nimmt sich Madsen aus 30 Metern einfach mal ein Herz und setzt seinen sehr optimistischen Versuch deutlich über den Kasten.
53. | Auf der Gegenseite die Großchance für Kiel! Dem Kleeblatt fliegt ein eigener Eckball um die Ohren. Weil Dehm vor der Mittellinie mit dem hoch aufspringenden Ball nicht viel anzufangen weiß, schalten die Störche überfallartig um. Aus dem linken Halbfeld spielt de Regt einen tollen Diagonalball tief in den Lauf von Kapralik, der aus halbrechten acht Metern das kurze Eck anvisiert. Hellstern bekommt die Hand dran und lenkt den strammen Schuss um den Pfosten.
52. | Da war deutlich mehr drin! Klaus nimmt noch in der eigenen Hälfte Tempo über links auf, lässt bei seinem schnellen Antritt Tolkin stehen und müsste halblinks an der Strafraumkante auf den freien Sillah rüberlegen. Weil er den Ball aber nicht ganz sauber verarbeitet, verpasst er das Fenster für das Abspiel, schließt stattdessen selbst ab und wird aus zentralen 13 Metern geblockt.
50. | Plötzlich One-Touch-Fußball beim Kleeblatt über drei schnelle Stationen, klasse gespielt! Nach einem feinen Doppelpass zwischen Pohlmann und Appelkamp verlagern die Fürther aus dem linken Halbfeld ins Zentrum, wo Banse Platz hat und Klaus mitnimmt. Der Kapitän hält aus halbrechten 20 Metern wuchtig drauf und jagt den Ball im rechten Eck knapp über die Latte.
48. | Missverständnis zwischen Appelkamp und Sillah. Letzterer bietet sich zunächst für einen Steckpass an, bleibt dann allerdings an der Grenze zum Abseits stehen. Und weil Appelkamp den Ball bereits gespielt hatte, können sich die Störche bedanken.
46. | Das Kleeblatt bleibt derweil zu Wiederbeginn personell unverändert. Der zweite Durchgang läuft.
46. | Außerdem nimmt Tolkin fortan den Platz von Parduzi. Die komplette linke Seite wird damit neu besetzt.
46. | Aufseiten der Gäste hat Walter die Halbzeitpause für einen Doppelwechsel genutzt: Anstelle von Therkelsen ist de Regt neu dabei.
Halbzeit | Es gibt ja immer zwei Blickwinkel, wollen wir also das Positive an dieser ersten Hälfte hervorheben: Zwei sehr konzentrierte Defensivreihen, die ihre Arbeit nahezu fehlerlos verrichteten und damit im Umkehrschluss für eine sehr chancenarme und eben doch eher langweilige Angelegenheit ohne Durchschlagskraft gesorgt haben. Bei nur 4:4 Abschlüssen sowie xG-Werten von 0,11 zu 0,22 ging die beste Chance erst gar nicht in die Statistik ein. Nach starker Vorarbeit von Itter wäre Sillah kurz vor der Pause frei vor Weiner gestanden, verstolperte den Ball allerdings bei der versuchten Annahme. Im zweiten Durchgang wird uns hoffentlich etwas mehr geboten.
45.+1. | Nur eine Minute gab es obendrauf, Halbzeit in Fürth.
45. | Über Umwege kommt dann noch Klaus zum Abschluss. Rechts im Strafraum ist der Winkel jedoch zu spitz und der Flachschuss des Kapitäns zieht mehrere Meter am langen Pfosten vorbei.
45. | Plötzlich die Riesenchance für das Kleeblatt! Itter verteidigt vor der Mittellinie stark nach vorne, fängt einen Fehlpass ab und schiebt über halblinks in einer Drei-gegen-Drei-Situation an. Auch der Steckpass in den Lauf von Sillah kommt im richtigen Moment, bei der Ballannahme zentral an der Strafraumkante steigt Sillah allerdings auf den Ball und rutscht weg. Ansonsten wäre der Stürmer im Rücken der Abwehr ganz allein vor Weiner aufgetaucht!
44. | Und weil hier nach wie vor beide Defensivreihen so ziemlich alles im Griff haben, wird diese erste Hälfte wohl torlos enden.
42. | Mit einem Steilpass vor der Mittellinie wird Kapralik über halbrechts gesucht. Im Laufduell mit Kapralik bekommt allerdings Itter den Fuß dazwischen und spielt den Ball sicher zurück zu seinem Torwart. Den Slowaken hat Itter im Übrigen bislang ziemlich gut im Griff.
41. | Die nächste Ecke von der linken Seite serviert Pohlmann ohne den nötigen Zug dahinter zu dicht vor das Tor und damit direkt in die Arme von Weiner.
39. | Für Parduzi geht es wieder weiter.
39. | Während Parduzi noch am Spielfeldrand behandelt wird, erarbeitet sich Fürth in Überzahl eine Ecke. Die bringt jedoch nichts ein.
37. | Das Spiel ist unterbrochen. Im Kampf um den Ball hat Parduzi den Kopf ziemlich weit unten, Appelkamp dagegen sein Bein weit oben. Das kann ja gar nicht gut ausgehen. Parduzi hat sich eine kleine Wunde über der Lippe zugezogen, die versorgt werden muss.
35. | So wirklich kommt Kapralik auf dem rechten Flügel nicht vorbei an Itter. Die halbhohe Flanke ist dann eher aus der Not geboren und wir vor dem ersten Pfosten locker entschärft.
33. | Immerhin mal ein Eckball für das Kleeblatt - der erste in diesem Spiel. Itter serviert von rechts an das kurze Fünfereck, wo Will der Hereingabe entgegenkommt und mit dem Hinterkopf an den zweiten Pfosten verlängert. Guter Ansatz, allerdings mangelt es an einem Abnehmer.
32. | Langer Ball in den Lauf von Harres, der rechts vom Sechzehner lang hinter den zweiten Pfosten flankt. Dort ist Dehm vor Therkelsen zur Stelle und klärt mühelos per Kopf ins Seitenaus.
30. | In den letzten Minuten sind es die Kieler, die mehr investieren und inzwischen mit 51 Prozent auch den höheren Ballbesitzwert verzeichnen.
28. | Und so bleibt das hier eine zähe Angelegenheit. Die xG-Werte von 0,08 zu 0,22 sprechen für sich.
26. | Bei einem Umschaltmoment der Fürther nimmt Klaus über halbrechts Tempo auf, dringt in die Box ein und zieht aus spitzem Winkel 15 Meter vor dem Tor ab. Der Ball rutscht ihm dabei über den Spann und zieht deutlich rechts vorbei.
25. | Da war mehr drin! Die fällige Ecke von der linken Seite serviert Parduzi bewusst in den Rückraum, wo Kapralik 20 Meter halbrechts vor dem Tor lauert und den Ball nach innen hebt. Aus halblinken acht Metern kommt Sekine viel zu frei zum Kopfball, drückt die Kugel aber deutlich drüber.
24. | Weiner fängt eine Dehm-Flanke sicher ab und macht das Spiel mit einem langen Abschlag schnell. Über Kvilitaia und Davidsen kommt der Ball zum nachgerückten Therkelsen, der aus halblinken 18 Metern abzieht und das kurze Eck um mindestens einen Meter verfehlt. Immerhin war Dehm noch leicht dran - Eckball Kiel.
22. | Rechts an der Mittellinie dreht sich Klaus auf und will Tempo aufnehmen. Davidsen zieht ihn dabei von hinten an der Schulter und sieht für dieses taktische Foul die erste Gelbe Karte in diesem Spiel.
20. | Das Ganze plätschert ein wenig vor sich hin. Noch warten wir darauf, bis das Spiel an Fahrt aufnimmt. Immerhin lassen die beiden Defensivreihen bislang kaum etwas anbrennen.
18. | Bei einer Itter-Flanke vom linken Flügel geht Weiner auf Nummer sicher und faustet den Ball im hohen Bogen in den Rückraum. Bei seiner Volleyabnahme aus 18 Metern geht Dehm volles Risiko, bekommt jedoch nicht genügend Druck drauf. Der Flachschuss kommt zwar auf das Tor, rollt allerdings direkt in die Arme von Weiner.
16. | Hellstern fängt eine Flanke ab und macht das Spiel mit einem langen Abschlag schnell. Auf der rechten Seite ist Sillah jedoch auf sich allein gestellt und wird vom Ball getrennt.
15. | Kapralik sucht auf dem rechten Flügel das Eins gegen Eins, Itter bleibt aber eng dran, setzt die Grätsche im richtigen Moment und klärt ins Seitenaus.
13. | Ansonsten erleben wir einen relativ ruhigen Beginn. An Intensität mangelt es nicht, spielerisch kommt aber noch keine der beiden Mannschaften zur Entfaltung.
11. | Jetzt geht es mal schnell bei den Hausherren. Von der Mittellinie spielt Dehm über halbrechts steil in die Tiefe, worauf Sillah in die Box eindringt und von der rechten Grundlinie nach innen legt. Dort will der Ball in den Rückraum geklärt, wo zunächst Klaus geblockt wird und dann noch Dehm aus 18 Metern deutlich verzieht.
10. | Einerseits also viel Ballbesitz, andererseits fehlt der Spielvereinigung noch der Zug nach vorne. Kiel steht gut, setzt den Gegner früh unter Druck und lauert auf hohe Ballgewinne.
8. | In diesen Anfangsminuten verzeichnet das Kleeblatt 63 Prozent Ballbesitz. Und wie gesagt, Ballbesitz um jeden Preis ist bei den Störchen zurzeit ohnehin nicht mehr angesagt.
6. | Auf der Gegenseite behauptet sich Pohlmann gut im Zentrum und verlagert an das rechte Strafraumeck, wo Dehm direkt flach in die Mitte gibt. Jedoch zu ungenau, sodass die Störche den Ball mühelos abfangen können.
5. | Vor dem Sechzehner klärt Blank in die Füße von Kapralik, der aus halbrechten 20 Metern direkt abzieht, den Ball dabei nicht sauber trifft und deutlich verzieht.
4. | Kapralik nimmt entlang der rechten Außenbahn Tempo auf und flankt lang in den Sechzehner, wo Kvilitaia zunächst zu frei steht, nach der Ballannahme mit der Bust allerdings schnell zugestellt und dann aus halblinker Lage auf engstem Raum geblockt wird.
3. | Therkelsen dreht sich im linken Halbfeld auf, verpasst dabei allerdings Dehm in seinem Rücken einen Wischer im Gesicht und wird zurückgepfiffen.
1. | Bei einem langen Schlag tief aus der Kieler Hälfte spielt Hellstern gut mit und packt im Sechzehner sicher vor Kvilitaia zu. Auch den kleinen Auffahrunfall mit dem Georgier hat der junge Torhüter glücklicherweise gut weggesteckt.
1. | Wir sind so weit, Kiel hat angestoßen.
vor Beginn | Geleitet wird die Partie von Lars Erbst, der dabei von Manuel Bergmann und Cengiz Kabalakli an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Assad Nouhoum, vor den Bildschirmen bilden Patrick Alt und Michael Bacher das VAR-Duo.
vor Beginn | In der 2. Liga ist der direkte Vergleich zwischen beiden Vereinen mit je fünf Siegen und vier Remis nach 14 Duellen maximal ausgeglichen. Letzte Saison gewann Kiel im Ronhof 2:0, im Rückspiel revanchierte sich das Kleeblatt mit einem knappen 2:1-Auswärtssieg. Langweilig dürfte es heute auch nicht werden - in elf dieser 14 Aufeinandertreffen fielen mindestens drei Tore und nur einmal weniger als zwei. Die SpVgg steht im Übrigen vor einem Meilenstein und will heute den insgesamt 500. Zweitligasieg der Vereinsgeschichte eintüten.
vor Beginn | Auf den ersten Dreier überhaupt in dieser Saison mussten die Gäste aus Kiel lange warten. Letzte Woche war es dann endlich so weit - ein 3:0 zu Hause gegen Dresden, das etwas zu hoch ausfiel. Und weil dann noch am Mittwoch der Pokalcoup gegen Hoffenheim folgte, befinden sich die Störche plötzlich im Aufwind. Der Strategiewechsel von Ballbesitz um jeden Preis hin zu einem schnellen Umschaltspiel scheint jedenfalls zu fruchten. Jetzt gilt es noch, die Auswärtsbilanz mit nur einem Punkt aus vier Spielen aufzupolieren.
vor Beginn | Auch Heiko Vogel weiß, dass seine Mannen heute ein "völlig anderes Gesicht" zeigen müssen. Die erschreckend schwache Leistung in Osnabrück bezeichnete Fürths Trainer als "Systemausfall", auf den jetzt eine Reaktion folgen muss. Weil der Trend zuvor eigentlich aber in eine positive Richtung ging und man das letzte Heimspiel gegen Braunschweig auch verdient gewann (2:0), will Vogel nichts "dramatisieren". Dennoch braucht es mehr als nur diesen einen Sieg aus den letzten sechs Spielen (2U, 3N).
vor Beginn | Zum Abschluss des 10. Spieltags sind in der 2. Liga am Sonntag traditionell noch drei Partien offen. Hier im Ronhof müssen wir den Blick in der Tabelle weit nach unten richten: Während Kiel nach den bisherigen Ergebnissen mit acht Punkten auf den Relegationsplatz abgerutscht ist, rangiert das Kleeblatt mit einem Zähler mehr auf Rang 14. Die Störche bringen nach dem Weiterkommen im Pokal einerseits viel Rückenwind mit, haben andererseits aber auch 120 kräftezehrende Minuten in den Beinen. Auf dem Papier eine offene Angelegenheit.
vor Beginn | Kiel war bereits am Mittwoch im DFB-Pokal im Einsatz und löste zu Hause gegen Bundesligist Hoffenheim im Elfmeterschießen (1:1 nach Verlängerung) überraschend das Achtelfinal-Ticket. Tim Walter nimmt heute zwei Wechsel vor und fängt zwischen den Pfosten an, wo Weiner erwartungsgemäß für Pokaltorhüter Rothenhagen zurückkehrt. Außerdem setzt Walter wie schon letzte Woche auf eine Doppelspitze und vertraut wieder auf Kvilitaia anstelle von Mittelfeldspieler Ugoh (Bank).
vor Beginn | Und hier die Aufstellung der Gäste aus dem hohen Norden: Weiner - Sekine, Madsen, Nekic, Parduzi - Meffert, Davidsen - Kapralik, Therkelsen - Kvilitaia, Harres.
vor Beginn | Das Kleeblatt war letzte Woche an der Bremer Brücke in Osnabrück zu Gast und musste nach einer erschreckend schwachen Leistung eine hochverdiente 0:3-Niederlage einstecken. Im Vergleich dazu nimmt Heiko Vogel heute trotzdem nur eine personelle Änderung vor und setzt im Sturm auf den agileren Sillah anstelle von Jordan (Bank). Nach überstandenen muskulären Problemen steht Reich indes zumindest wieder im Kader.
vor Beginn | Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Aufstellung der Hausherren: Hellstern - Dehm, Heuer, Blank, Itter - Banse, Will - Appelkamp, Pohlmann - Klaus, Sillah.
vor Beginn | Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 10. Spieltages zwischen der SpVgg Greuther Fürth und Holstein Kiel.