Hinter die Berichterstattung von dieser Partie und damit dem 4. Spieltag im Unterhaus können wir jedenfalls einen Haken setzen. Ihnen noch einen schönen Restsonntag und bis zum nÀchsten Mal.
Noch ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften nĂ€chste Woche im Unterhaus: WĂ€hrend FĂŒrth am Samstagnachmittag in Bochum zu Gast ist, empfĂ€ngt Heidenheim am Sonntag Holstein Kiel zu Hause.Â
Heidenheim beendet also die Gegentorflut, spielt erstmals in dieser Saison zu Null und springt nach dem dritten Sieg im vierten Spiel mit jetzt neun Punkten auf Platz 3 - damit lÀsst sich gut leben. Das Kleeblatt bleibt dagegen zu Hause punktlos und rutscht nach der zweiten Niederlage mit weiterhin vier ZÀhlern auf Rang 12 ab.
Spektakel stand im Vorfeld zumindest drauf, drin war aber eher das Gegenteil. In einem höhepunktarmen Spiel feiert Heidenheim einen knappen AuswĂ€rtssieg in FĂŒrth, der auf die wiedergefundene defensive StabilitĂ€t in neuformierter FĂŒnferkette zurĂŒckzufĂŒhren ist. Bei ĂŒberschaubaren xG-Werten von 0,60 zu 0,88 erzielte Zivzivadze den Treffer des Tages nach einer Ecke bereits in der 12. Minute. Zwar war das Kleeblatt mit fast 70 Prozent Ballbesitz sehr bemĂŒht, doch konnte man gegen kompakte Heidenheimer kaum Durchschlagskraft entwickeln. Der FCH ĂŒberzeugte zudem mit einer Zweikampfquote von 53 Prozent und hatte nach der Pause auch die besseren Chancen.
90.+6. | Es bleibt beim 1:0 fĂŒr Heidenheim - Schlusspfiff.Â
90.+5. | Immerhin mal wieder ein Abschluss der FĂŒrther. Reich bringt sich mit einem Haken gegen Schöppner in Position und hĂ€lt aus zentralen 21 Metern drauf. DĂ€hne muss aber nicht eingreifen, der Ball fliegt einen halben Meter ĂŒber den Kasten.
90.+4. | Schöppner hĂ€lt im Mittelfeld Jordan fest und nimmt fĂŒr dieses taktische Foul die Gelbe Karte bewusst in Kauf.Â
90.+3. | Flanke Itter, Offensivfoul von Jordan an Heule - FreistoĂ Heidenheim. Dem Kleeblatt fehlt jeglicher Punch, so wird das nichts mehr mit dem Ausgleich.
90.+2. | Dem Kleeblatt bleibt nur noch die Nachspielzeit: sechs Minuten.Â
90.+1. | Hui. Breunig wurde erst vor wenigen Minuten eingewechselt, offensichtlich gibt es da gesundheitliche Probleme. Der 26-JĂ€hrige verlĂ€sst das Feld schon wieder und wird durch Verteidiger Siersleben bemĂŒht.Â
90. | Conteh nimmt nochmal Tempo auf, lĂ€sst Reich stehen und spielt links im Strafraum flach nach innen, wo Blank richtig steht und klĂ€ren kann.Â
89. | Die Mittelfranken finden einfach kein Durchkommen. Heidenheim steht souverÀn und kann die Ziellinie bereits sehen.
87. | Mit vereinzelten Gegenangriffen kann Heidenheim immer wieder fĂŒr Entlastung sorgen, wobei man das Kleeblatt auch so nach wie vor in Schach hĂ€lt.
85. | AuĂerdem ĂŒbernimmt Breunig fĂŒr Vogt.
85. | Kurz darauf wechselt Schmidt auf der Gegenseite doppelt und bringt zunĂ€chst den jungen Zrilic fĂŒr TorschĂŒtze Zivzivadze ins Spiel.
84. | Letzter Wechsel beim Kleeblatt: Neuzugang Blank kommt in der Abwehr fĂŒr Keresztes.Â
82. | Jordan macht den Ball rechts im Strafraum fest, löst sich von seinem Gegenspieler und bringt den Ball aus der Drehung nach innen. Föhrenbach bleibt aber eng dran und fÀlscht in die Arme von DÀhne ab.
81. | FĂŒr eine echte Schlussoffensive ist das noch zu wenig, dafĂŒr fehlt dem Kleeblatt aus dem Spiel heraus die Durchschlagskraft.Â
79. | AuĂerdem ersetzt Reich Dehm rechts in der Viererkette positionsgetreu.Â
79. | NĂ€chster Doppelwechsel beim Kleeblatt: FlĂŒgelspieler Keller kommt fĂŒr Sechser Banse.Â
76. | Eine Dehm-Flanke von rechts wird in den RĂŒckraum geköpft, wo sich Banse die Kugel schnappt und aus halblinken zwölf Metern auf engstem Raum geblockt wird.Â
75. | Mit Anbruch der Schlussviertelstunde intensiviert das Kleeblatt seine OffensivbemĂŒhungen und ist noch lange nicht geschlagen. Noch steht Heidenheim aber weiterhin gut.Â
73. | FĂŒrth fordert Elfmeter! Im Anschluss an eine Ecke kommt der Ball im RĂŒckraum zu Dehm, der aus 35 Metern draufhĂ€lt. Den Aufsetzer kann DĂ€hne im linken Eck nur nach vorne abwehren, worauf Busch den Ball wegschlĂ€gt. Dabei hatte Sillah noch den FuĂ seitlich reingestellt und wurde ganz leicht getroffen. Aber das geht auch als Pressschlag durch, Schiedsrichter Oldhafer lĂ€sst laufen.
73. | AuĂerdem macht Honsak fĂŒr Conteh Platz.Â
73. | Erstmals frisches Personal bei den GĂ€sten, Doppelwechsel: Niehues kommt zunĂ€chst fĂŒr Mhamdi.
70. | Nach einem Abpraller hĂ€lt Klaus halblinks von der Strafraumkante drauf. Sein Schuss wird im hohen Bogen geblockt, worauf Sillah einen Kopfball harmlos in die Arme von DĂ€hne setzt.Â
69. | Das Spiel ist inzwischen offener. FĂŒrth lĂ€uft jetzt mit einer höheren IntensitĂ€t an, doch auch die GĂ€ste lauern auf RĂ€ume und hatten bislang die deutlich besseren Chancen im zweiten Durchgang.Â
67. | FreistoĂ fĂŒr Heidenheim gut und gerne 40 Meter zentral vor dem Tor. Mhamdi stellt den FuĂ scharf, versucht es tatsĂ€chlich direkt und haut einen raus. Der Flachschuss kommt aber zu zentral und ist sichere Beute fĂŒr Hellstern.Â
66. | In einem fairen Spiel sieht Keresztes die erste Gelbe Karte. Nach einem leichten Schubser von Costly geht der Ungar zu Boden und wartet vergeblich auf den Pfiff. Auf dem Boden liegend zieht Keresztes dann bewusst den FuĂ hoch, holt Costly damit von den Beinen und wird verwarnt.Â
65. | Und dann betritt auch Neuzugang Jordan Siebatcheu erstmals das Feld im Trikot der FĂŒrther. Als klassischer BoxstĂŒrmer kommt der Ex-Unioner fĂŒr Ademi ins Spiel.Â
64. | Doppelwechsel aufseiten der Mittelfranken: Angreifer Sillah kommt zunĂ€chst fĂŒr Srbeny, der auch heute kein Faktor gewesen ist.Â
63. | Hellstern muss wieder ran! Kurz nach der Mittellinie zieht Heule von links nach innen, macht noch einige Meter und hĂ€lt in halblinker Lage aus 25 Metern einfach mal drauf. Im kurzen Eck hebt Hellstern ab und lenkt den halbhohen Versuch um den Pfosten.Â
62. | Fast schon ĂŒberfĂ€llig: Vor der FĂŒrther Bank macht sich Neuzugang Jordan fĂŒr eine Einwechslung bereit.Â
60. | Nach einer kurz ausgefĂŒhrten Ecke hĂ€lt Will aus der Distanz drauf, trifft den Ball dabei nicht richtig und verzieht deutlich.Â
59. | Nach einer rund dreiminĂŒtigen Unterbrechung geht es fĂŒr Hellstern zum GlĂŒck wieder weiter. Der noch offene Eckball nach seiner Rettungstat bringt nichts ein.Â
57. | Eine Parade mit schmerzhaften Folgen. Hellstern wurde dabei voll abgeschossen und muss mit einer stark blutenden Nase behandelt werden.Â
55. | Hellstern verhindert das 0:2! Nach einer FreistoĂflanke verlieren aufgerĂŒckte FĂŒrther den Ball und sind dann einem schnellen Konter der GĂ€ste ausgesetzt. In einer Ăberzahlsituation schiebt zunĂ€chst Costly im Zentrum an, dann spielt Zivzivadze von halblinks den starken Diagonalpass in den Lauf von Mhamdi. Halbrechts im Strafraum taucht Mhamdi frei vor Hellstern auf und hĂ€lt aus acht Metern wuchtig drauf. Hellstern verkĂŒrzt dabei den Winkel, macht sich breit und blockt den Schuss mit dem Gesicht.Â
54. | Zumal auch Heidenheim etwas aktiver ist und in Ballbesitz situativ jetzt auch geschlossen aufrĂŒckt.Â
52. | Zwei gute AbschlĂŒsse auf beiden Seiten - der zweite Durchgang beginnt zumindest schon mal etwas vielversprechender.Â
50. | Dicke Chance fĂŒr Heidenheim! Heule flankt von links hoch an den zweiten Pfosten, wo Neuzugang Vogt frei zum Kopfball kommt. Weil das Timing aber nicht ganz stimmt, soll es aus fĂŒnf Metern ein Aufsetzer richten. Der Ball springt im Torraum vor Hellstern auf und hĂŒpft ĂŒber die Latte.
49. | Erster guter Abschluss nach der Pause: Die GĂ€ste sind geschlossen aufgerĂŒckt und verlieren im letzten Drittel die Kugel. Pohlmann schlĂ€gt den Ball nach vorne, wo Srbeny per Brust fĂŒr Klaus ablegt. Klaus sprintet noch vor der Mittellinie los, tankt sich bis halbrechts vor den Sechzehner und schlieĂt 18 Meter vor dem Tor aus vollem Lauf ab. DĂ€hne ist aber zur Stelle und wehrt den flachen Versuch auf das lange Eck mit einer Hand nach vorne ab.
46. | Mit viel Zug dahinter flankt Dehm von rechts zentral an den Torraum, wo Mainka gerade noch vor einem FĂŒrther zur Stelle ist und den Ball rausköpft. Sehr wichtig von Mainka, die Boxbesetzung der FĂŒrther hat in dieser Szene zumindest gestimmt.Â
46. | Zu Wiederbeginn bleibt das Personal unverÀndert, der zweite Durchgang lÀuft.
Halbzeit | Von wegen Spektakel. In einem chancenarmen ersten Durchgang (3:2 AbschlĂŒsse) beschrĂ€nkte sich Heidenheim mit neuformierter FĂŒnferkette weitgehend auf die defensive StabilitĂ€t und machte dem Kleeblatt in sehr kompakter Form das Leben schwer. Und weil die GĂ€ste ihre einzige richtige Chance nach einer Ecke auch noch eiskalt durch Zivzivadze nutzten, laufen spielbestimmende FĂŒrther seit der 12. Minute einem RĂŒckstand hinterher. Mit 60 Prozent waren die Mittelfranken bemĂŒht, wirklich zwingend wurde man aber nur bei Itters Schlenzer aus der zweiten Reihe, den DĂ€hne klasse aus dem Eck fischte (32.).
45.+1. | Halbzeit im Ronhof.
45.+1. | FĂŒrth kommt nochmal ĂŒber die rechte AuĂenbahn und Banse, der flach in die Mitte gibt. Auf Höhe des ersten Pfostens lĂ€uft Srbeny eigentlich im richtigen Moment ein, tritt bei der versuchten Direktabnahme aber am Ball vorbei. Dahinter klĂ€rt Schöppner zur Ecke, bei der DĂ€hne den Ball anschlieĂend sicher auf der Luft pflĂŒckt.Â
45.+1. | Wir sollten Recht behalten: Eine Minute wird nachgespielt.Â
44. | Chaos im FĂŒrther Sechzehner. Bei einem langen Einwurf von rechts wird der Ball zentral an die Torraumgrenze verlĂ€ngert, wo Heuer bei seinem KlĂ€rungsversuch Banse abschieĂt. Von Banse prallt der Ball in den FĂŒnfer, dort stochern Zivzivadze und Heuer auf dem Boden liegend nach. Hellstern behĂ€lt aber die Ăbersicht und nimmt den Ball auf.Â
42. | In diesen Minuten plĂ€tschert das Spiel der Pause entgegen. Bei der Nachspielzeit tippen wir höchstens auf die obligatorische eine Minute.Â
40. | Den FreistoĂ spielen die GĂ€ste kurz aus, bedienen den lauernden Mhmadi im RĂŒckraum. Der Ex-FĂŒrther will aus der zweiten Reihe schieĂen, wird aber zugelaufen und spielt dann unter Druck in die Box, wo Zivzivadze nicht an den Ball kommt.
39. | Zivzivadze geht auf der AuĂenbahn an Dehm vorbei, der dann nachsetzen will und den TorschĂŒtzen von den Beinen zieht. FreistoĂ fĂŒr Heidenheim links auf Sechzehnerhöhe.
37. | Jedenfalls hat der Absteiger heute gar keine Lust auf das nĂ€chste Spektakel. Man hat offensichtlich seine Lehren aus den ersten Spielen gezogen - wenngleich das eigene Offensivspiel darunter leidet.Â
35. | Ansonsten investiert Heidenheim nur das Nötigste, verwaltet den knappen Vorsprung. Das Kleeblatt bleibt bemĂŒht und sucht im letzten Drittel nach der LĂŒcke im sehr kompakten Defensivverbund der GĂ€ste.
33. | Der anschlieĂende Eckball fliegt den FĂŒrthern fast um die eigenen Ohren. Einen daraus resultierenden Heidenheimer Konter kann Keresztes aber mit einem starken Tackling gegen Heule unterbinden.
32. | Um ein Haar der Ausgleich! Auf engstem Raum im Sechzehner kommen die FĂŒrther im Kurzpassspiel nicht durch, also legt Klaus fĂŒr Itter zurĂŒck. Aus halblinken 18 Metern schlieĂt Itter ansatzlos ab, schlenzt den Ball technisch stark per AuĂenrist hoch gen langes Eck. DĂ€hne ist aber zur Stelle, greift mit einer Hand ĂŒber und lenkt den Ball klasse um den Pfosten.Â
30. | Zweiter Abschluss von Heidenheim: Eigentlich fĂŒr Zivzivadze gedacht, schnappt sich Vogt einen zu steil geratenen Diagonalpass vor dem Sechzehner und hĂ€lt aus zentralen 21 Metern einfach mal drauf. Sein Flachschuss kommt aber viel zu mittig und ist sichere Beute fĂŒr Hellstern.Â
28. | GefĂ€hrlich! Im linken Halbfeld hebt Ademi den Ball aus dem FuĂgelenk herrlich in den RĂŒcken der Abwehr, wo Srbeny halblinks im Strafraum bei der versuchten Ballannahme ein halber Schritt fehlt.Â
27. | Zweite OffensivannĂ€herung der GĂ€ste: Honsak schnappt sich den zweiten Ball und steckt vor dem Sechzehner fĂŒr den eingestarteten Costly durch. Hellstern spielt aber gut mit, eilt aus dem Tor und packt vor Costly zu.Â
25. | Optisch ist das Kleeblatt nach wie vor ĂŒberlegen, 70 Prozent Ballbesitz sprechen eine deutliche Sprache. In der neuformierten FĂŒnferkette macht Heidenheim seine Sache bislang aber gut und lĂ€sst nichts zu.Â
23. | Aus dem rechten Halbfeld serviert Itter eine FreistoĂflanke an den Elfmeterpunkt, wo Mainka vor dem einlaufenden Keresztes mit dem Kopf zur Stelle ist und klĂ€ren kann.
21. | Ăber Itter und Srbeny wird Klaus an der rechten Sechzehnergrenze eingesetzt und flankt direkt nach innen, wo seine Hereingabe zur Ecke geklĂ€rt wird. Der Eckball bringt anschlieĂend nichts ein.Â
19. | Pohlmann dreht sich um Zivzivadze herum und hebt den Ball von halblinks an den Elfmeterpunkt, wo Costly vor Dehm einrĂŒckt und die Kugel in den RĂŒckraum geköpft. Dort wird dann Klaus im letzten Moment von Schöppner an einem Abschluss gehindert.Â
16. | Wie reagiert FĂŒrth? Nach wie vor ist das Kleeblatt mit fast 70 Prozent Ballbesitz spielbestimmend, mehr als der eine Distanzschuss von Klaus sprang dabei bislang aber nicht heraus.
14. | Mehr Effizienz geht gar nicht: Erste TorannĂ€herung der Heidenheimer, erster Abschluss, erstes Tor. FĂŒr Zivzivadze das zweite in dieser Saison.
12. | Tooor! FĂŒrth - HEIDENHEIM 0:1. Aus diesem Eckball resultiert ĂŒber Umwege dann auch tatsĂ€chlich die frĂŒhe FĂŒhrung fĂŒr den FCH. Die Ecke als solche wird zunĂ€chst aus dem Sechzehner geköpft, Costly darf aber gleich nochmal und flankt von links zentral an die Torraumgrenze. Dort stimmt die Zuordnung bei den FĂŒrthern ĂŒberhaupt nicht, sodass sich Zivzivadze zwischen zwei Verteidigern hochschrauben darf und aus fĂŒnf Metern platziert rechts unten einnickt. WĂ€hrend Heuer in dieser Szene vor dem Georgier unter dem Ball durchspringt, kommt Itter im RĂŒcken des TorschĂŒtzen nicht in den Zweikampf.
12. | Costly dringt von links in die Box ein und holt mit seiner geblockten Flanke die erste Ecke der Partie heraus.Â
10. | Klaus wird mit einem langen Ball in Szene gesetzt und kommt halblinks am Sechzehner im Zweikampf mit Föhrenbach zu Fall. Föhrenbachs leichter Schubser ist aber handelsĂŒblich und keinen Pfiff wert.Â
9. | Heidenheim agiert derweil noch sehr abwartend und ist zunĂ€chst um defensive StabilitĂ€t bemĂŒht. So kommt das Kleeblatt bislang auf 78 Prozent Ballbesitz.Â
7. | Das Kleeblatt beginnt aktiv und hat auch den ersten Abschluss: Klaus wird an der Mittellinie angespielt und darf dann durch das Zentrum anschieben. Aus halbrechten 20 Metern hĂ€lt der KapitĂ€n drauf, DĂ€hne ist im linken Eck aber schnell unten und packt problemlos zu.Â
5. | Die Anfangssequenzen deuten noch nicht auf ein Spektakel hin, beide Mannschaften beginnen sehr bedacht und tasten sich ab.Â
3. | WĂ€hrend sich das Kleeblatt zunehmend in der gegnerischen HĂ€lfte festsetzt, stehen die GĂ€ste kompakt und verteidigen dabei in einer FĂŒnferkette.Â
1. | Wir sind so weit, Heidenheim hat angestoĂen.Â
vor Beginn | Geleitet wird die Partie von Konrad Oldhafer, der dabei von Tim Kohnert und Ben Henry Uhrig an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Patrick Kessel, vor den Bildschirmen bilden Patrick Alt und Dr. Justus Zorn das VAR-Duo.
vor Beginn | Der direkte Vergleich in diesem Duell spricht fĂŒr den FCH, der nur eines der letzten neun Zweitligaspiele gegen das Kleeblatt verlor und in dieser Zeit neben drei Remis fĂŒnf Siege feierte. Besonders ernĂŒchternd wird es fĂŒr die Franken beim Blick auf die Heimbilanz: Von insgesamt acht Heimspielen gewann FĂŒrth nur eines (3U, 4N) und schoss bei diesem 1:0 im Dezember 2017 auch sein einziges Tor. In der eingleisigen 2. Liga blieb kein anderer Verein zu Hause so oft torlos gegen einen Gegner wie die Spielvereinigung gegen den FCH.
vor Beginn | In Heidenheim blickt man auf einen bisherigen Saisonstart zurĂŒck, in dem der Schmidt-Truppe die defensive StabilitĂ€t nach dem Abstieg komplett abhandengekommen ist. Die Probleme wurden schon beim Auftaktsieg gegen OsnabrĂŒck (4:3) deutlich - gefolgt von zwei insgesamt erschreckend schwachen Auftritten gegen die Hertha (1:4) und bei der Pokalblamage gegen Regionalligist Jeddeloh II (2:5). Zwar hagelte es auch gegen Dresden drei Gegentore, doch zeigte die Mannschaft eine Reaktion und scheint intakt zu sein.
vor Beginn | Nur ein Punkt aus den ersten beiden Spielen gegen St. Pauli (1:1) und NĂŒrnberg (2:4), dazu das frĂŒhe Pokalaus zu Hause gegen Bochum (1:2): Zwar blieb Vogel optimistisch, doch waren die Sinne nach den ersten drei sieglosen Pflichtspielen zumindest "geschĂ€rft". Umso gröĂer die Erleichterung nach dem ersten Sieg in Cottbus, den Vogel nach dem XXL-Umbruch als "legales Doping" bezeichnete. Um heute direkt nachzulegen, dĂŒrfe man Heidenheim "nicht ins Spiel kommen lassen - vor allem nicht in Umschaltsituationen."
vor Beginn | Acht Tore letzte Woche bei den einen, sogar deren neun bei den anderen. WĂ€hrend in den bisherigen drei Spielen mit FĂŒrther Beteiligung zusammen 15 Buden gefallen sind (7:8), sind es bei Heidenheim mit 20 Treffern (10:10) ligaweit sogar die mit Abstand meisten. In anderen Worten: Zum Abschluss des 4. Spieltages im Unterhaus steht zwischen dem Kleeblatt und dem FCH Spektakel zumindest schon mal drauf -Â und ist aus Sicht des neutralen Beobachters hoffentlich auch drin. Langweilig dĂŒrfte es jedenfalls nicht werden.
vor Beginn | Im Vergleich zum Sieben-Tore-Spektakel der FĂŒrther setzte Heidenheim letzte Woche gar noch einen drauf und drehte gegen Dresden einen 1:2-RĂŒckstand ab der 77. Minute in einen 5:3-Heimsieg. Frank Schmidt nimmt heute zwei Wechsel vor und beordert neben Ex-FĂŒrther Mhamdi auch Hoffenheim-Leihgabe Vogt in die Startelf, der in der Doppelspitze neben Zivzivadze sein DebĂŒt fĂŒr den FCH feiert. Kerber sowie Kaufmann geben ihre Startelf-Mandate dafĂŒr ab und stehen auch nicht im Kader.
vor Beginn | Und hier die Aufstellung der GÀste aus Heidenheim: DÀhne - Busch, Mainka, Föhrenbach - Mhamdi, Heule - Schöppner - Costly, Honsak - Vogt, Zivzivadze.
vor Beginn | Nach wackeligem Beginn kĂ€mpfte sich das Kleeblatt letzte Woche in Cottbus zurĂŒck und feierte am Ende eines wilden Sieben-Tore-Ritts einen 4:3-AuswĂ€rtssieg. Im Vergleich dazu nimmt Heiko Vogel heute eine personelle Ănderung vor und muss kurzfristig auf Appelkamp verzichten, der mit muskulĂ€ren Problemen ausfĂ€llt. FĂŒr ihn beginnt direkt Ademi, der am Deadline Day fĂŒr 1,2 Millionen aus Aachen verpflichtet wurde. Zwar stehen auch heute die zuletzt schwachen Itter und Srbeny in der Startelf, doch scharren mit Blank und StĂŒrmer Jordan zwei weitere Last-Minute-NeuzugĂ€nge mit den Hufen auf der Bank.Â
vor Beginn | Widmen wir uns zunÀchst dem Personal und beginnen mit der Aufstellung der Hausherren: Hellstern - Dehm, Heuer, Keresztes, Itter - Banse, Will - Ademi, Pohlmann - Klaus, Srbeny.
vor Beginn | Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 4. Spieltages zwischen der SpVgg Greuther FĂŒrth und dem 1. FC Heidenheim.