SelbstverstĂ€ndlich können sie die Relegation dann wieder bei uns verfolgen, angefangen mit dem Hinspiel am Donnerstagabend in Bochum. FĂŒr heute soll es das an dieser Stelle aber gewesen sein. Vielen Dank fĂŒr Ihr Interesse und noch einen schönen Restsonntag.
Seit WiedereinfĂŒhrung der Relegation 2009 konnte nur dreimal der Zweitligist am Ende auch tatsĂ€chlich aufsteigen. Ein schlechtes Omen also fĂŒr die Fortuna? Nicht wirklich. Die RheinlĂ€nder werden sich nĂ€mlich ihre bis dato einzige Teilnahme an einer Relegation in Erinnerung rufen, als man 2012 nach einem 2:1 im Hinspiel und einem 2:2 im RĂŒckspiel gegen die Hertha in eben einem dieser drei FĂ€lle den Aufstieg feiern durfte.
Somit endet zumindest der regulĂ€re Teil dieser Saison, die Magdeburg letztlich auf Platz 14 abschlieĂt. Eine Saison, in der sich trotz namhafter Bundesligaabsteiger und einem ambitionierten HSV zwei Nordlichter den Aufstieg sichern, die unter Beweis stellen, dass in dieser Liga alles möglich ist. So erscheint auch fĂŒr formstarke Fortunen am kommenden Donnerstag alles möglich zu sein, wenn es im Hinspiel der Relegation in Bochum darum geht, nach vier Jahren Zweitklassigkeit die Weichen fĂŒr die BundesligarĂŒckkehr zu stellen.
In einem Spiel, das sich nicht gerade durch die höchste IntensitĂ€t auszeichnete, sichert der dreifache Tzolis der Fortuna einen durchaus glĂŒcklichen Heimsieg und sich persönlich zusammen mit Herthas Tabakovic und Hamburgs Glatzel die TorjĂ€gerkrone. DĂŒsseldorf begann druckvoll, lag nach 20 Minuten bereits mit zwei Toren in Front, nahm anschlieĂend aber ordentlich Fahrt raus. Magdeburg nutzte die zunehmende PassivitĂ€t der Hausherren, verkĂŒrzte vor der Pause und war nach dem Seitenwechsel lange Zeit die klar spielbestimmende Mannschaft. Weil der FCM dabei aber nur zum zwischenzeitlichen Ausgleich kam, schaltete DĂŒsseldorf in der Schlussphase plötzlich nochmal einen Gang hoch und setzte hier letztlich durch Dreierpacker Tzolis den Schlusspunkt.Â
90.+6. | Schlusspfiff in DĂŒsseldorf!Â
90.+5. | Gerach entscheidet im Nachgang dieser Szene noch auf Offensivfoul, was Atik nicht wahrhaben will. Der Magdeburger beschwert sich lautstark und sieht ebenfalls Gelb.Â
90.+4. | Doch nochmal die Chance auf den Ausgleich! Conde bedient aus dem RĂŒckraum nochmal Ito links im Strafraum, der dabei Zimmermann schlecht aussehen lĂ€sst und den Ball von der Grundlinie in den FĂŒnfer kratzt. Auf Höhe des ersten Pfostens zieht Krempicki unter BedrĂ€ngnis sofort ab, Niemczycki fĂ€hrt bei diesem Aufsetzer aber geistesgegenwĂ€rtig die HĂ€nde aus, woraufhin sich das Leder im tĂŒckischen Bogen knapp um den linken Pfosten dreht.Â
90.+2. | Klaus rĂ€umt Ito vor der linken Seitenlinie resolut auf Sechzehnerhöhe ab und sieht fĂŒr seine GrĂ€tsche völlig zu Recht Gelb.Â
90.+1. | Das scheint dem Griechen aber noch immer nicht zu reichen! Kurz darauf kommt er nĂ€mlich nach kurzer Ablage gleich nochmal an den Ball, schlenzt dann aber aus 17 Metern halblinker Position nur haarscharf am langen Pfosten vorbei. Vier Minuten gibt es noch obendrauf.Â
90. | Und weil parallel Tabakovic fĂŒr die Hertha gegen OsnabrĂŒck heute noch nicht getroffen hat, zieht Tzolis mit diesem Dreierpack tatsĂ€chlich noch in der TorschĂŒtzenliste mit dem Berliner gleich.Â
88. | Tooor! DĂSSELDORF - Magdeburg 3:2. Jetzt hat Tzolis seinen Dreierpack, die Fortuna geht wieder in Front! Den fĂ€lligen Eckball von der linken Seite zieht Appelkamp an den ersten Pfosten, wo Mustapha an der linken FĂŒnfergrenze mit dem Kopf im hohen Bogen in den RĂŒckraum verlĂ€ngert. Tzolis lauert völlig unbewacht am zweiten Pfosten, nimmt die sich senkende Kugel aus sieben Metern halbrechter Position volley und haut das Leder per Vollspann links in die Maschen.Â
87. | Vor AusfĂŒhrung des Eckballs zieht Christian Titz nochmal einen Wechsel: Ceka raus, Amaechi rein.Â
87. | DĂŒsseldorf bleibt in dieser Phase dran. Nach einer Gavory-Flanke aus dem Halbfeld fliegt Reimann am zweiten Pfosten an der Kugel vorbei. Im Anschluss flankt Zimmermann zweimal von rechts, wobei Reimann beim zweiten Versuch erneut nicht gut aussieht und die Kugel durch die Finger flutschen lĂ€sst. Direkt dahinter steht aber Hoti und klĂ€rt zur Ecke.Â
85. | Wenngleich sich DĂŒsseldorf in dieser Saison nicht viel vorwerfen kann, so findet sich in den Duellen gegen die direkte Konkurrenz um den Aufstieg schnell ein Grund dafĂŒr, warum es am Ende "nur" zur Relegation gereicht hat. In den vier Partien gegen St. Pauli und Kiel holte die Fortuna von zwölf möglichen Punkten nĂ€mlich nur deren zwei - ein Remis im Hinspiel gegen die Kiezkicker, zudem die Punkteteilung in der Vorwoche gegen Kiel.
84. | Die nĂ€chste Gelbe Karte: Klaus setzt sich gegen Bockhorn durch, woraufhin der Magdeburger rechts vor dem Strafraum zum taktischen Foul greift.Â
83. | Abseits der Fernsehbilder wird Quarshie mit einer Gelben Karte bedacht, vermutlich fĂŒr ein zu lautes Mundwerk.Â
81. | Gleich nochmal DĂŒsseldorf: Gavory findet mit seiner Flanke aus dem linken Halbfeld Hoffmann am Elfmeterpunkt, dessen Kopfball aber zu zentral gesetzt und somit sichere Beute fĂŒr Reimann ist. Aber dennoch: Auch die Fortuna zeigt sich hier jetzt wieder gewillt, wodurch das letzte Wort lĂ€ngst noch nicht gesprochen zu sein scheint.Â
80. | Plötzlich nimmt diese Partie doch nochmal Fahrt auf - Tzolis auf der Gegenseite fast mit dem Dreierpack! Im Anschluss an einen Eckball der GĂ€ste schaltet jetzt die Fortuna um, wobei Appelkamp den schnellen Tzolis ĂŒber halblinks auf die Reise schickt. Der Grieche zieht dabei gegen Gnaka in den Sechzehner, macht dort nochmal den Schlenker nach innen und legt die Kugel schlieĂlich aus elf Metern leicht linker Position hauchdĂŒnn am langen Pfosten vorbei. Nollenberger steht dabei in der Schussbahn und fĂ€lscht sogar wohl noch entscheidend mit der Hacke ab.Â
78. | GroĂchance Magdeburg! Die GĂ€ste fangen ein Zuspiel von Mustapha im Strafraum ab und schalten anschlieĂend gegen unsortierte Fortunen schnell um. Kurz nach der Mittellinie spielt Ceka den öffnenen Diagonalball in die Tiefe und setzt damit Ito in Szene, der ĂŒber halblinks unbedrĂ€ngt in den Strafraum dringt. Gegen nachrĂŒckende Gastgeber nutzt Ito gerade noch die freie Schussbahn, zieht aus elf Metern halblinker Position flach ab. Das lange Eck anvisiert, letztlich aber zu unprĂ€zise. Niemczycki taucht ab und wehrt nach vorne ab, anschlieĂend bereinigt Zimmermann final. Â
77. | NĂ€chster Wechsel bei den Gastgebern: Quarshie ĂŒbernimmt in der Abwehr fĂŒr de Wijs.Â
75. | Bis hierhin blieben die AuswĂ€rtsleistungen der Magdeburger in dieser Saison ja Ă€uĂerst ĂŒberschaubar. Drei Siege in der Fremde und mit 14 AuswĂ€rtspunkten nur drei weniger als der Letzte in dieser Hinsicht. Wenngleich man ZĂ€hlbares gegen eine Fortuna im Schongang natĂŒrlich realistisch einzuordnen wĂŒsste, so hĂ€tten zumindest die gewohnt zahlreich mitgereisten Fans aus Sachsen-Anhalt nochmal Grund zur Freude.Â
73. | Nicht ungefĂ€hrlich! Nach einem kurz ausgefĂŒhrten Eckball auf der linken Seite dribbelt sich Ito bei den GĂ€sten in den Strafraum, zieht dann aus halblinker Position flach ab. Weil Appelkamp noch entscheidend abfĂ€lscht und so die Richtung des Balles Ă€ndert, muss sich Niemczycki hellwach zeigen, taucht schnell ab und schaufelt den Ball rechts zur Seite weg.Â
71. | Und auch Christian Titz bringt nochmal einen neuen Mann: Teixeira in der Offensive raus, Ito rein.Â
71. | Zudem ĂŒbernimmt Klaus auf dem rechten FlĂŒgel fĂŒr Niemiec.Â
71. | Daniel Thioune wechselt doppelt: In der Sturmspitze wird Daferner positionsgetreu durch Mustapha ersetzt.Â
70. | Schenken will man sich hier aber nichts. DĂŒsseldorf verteidigt wieder deutlich höher, stellt so die Passwege fĂŒr Magdeburg gut zu. In dieser Form konnte man zumindest den anfĂ€nglichen Druck aus dem Spiel der Magdeburger zu Beginn der zweiten HĂ€lfte nehmen.Â
68. | Vereinzelte VorstöĂe der Hausherren sind derweil Ă€uĂerst seltener Natur, jetzt aber mal wieder ein Ansatz: Johannesson spielt vor dem Sechzehner vertikal in den Lauf von Daferner, der halbrechts im Strafraum direkt aus der Drehung abzieht, letztlich aber frĂŒh hĂ€ngenbleibt. Kurz darauf darf sich nochmal Zimmermann im RĂŒckraum versuchen, doch auch sein Abschluss aus der zweiten Reihe wird geblockt.Â
66. | Wenn eine der Mannschaften, im zweiten Durchgang ĂŒberwiegend Magdeburg, das Spiel im Mittelfeld in dieser Phase mal nicht vereinzelt schnell anzieht, dann kann man hier inzwischen ziemlich viel MittelfeldgeplĂ€nkel beobachten. Aber wen wundert es - DĂŒsseldorf vermeidet die ZweikĂ€mpfe und hat schlieĂlich noch zwei ganz wichtige Spiele vor der Brust.Â
64. | Wenn wir ehrlich sind, dann fĂ€llt das Ganze hier ohne die nötige IntensitĂ€t lĂ€ngst in die Kategorie Sommerkick. Spannung ist aber allemal geboten, zumal Magdeburg weiterhin mehr will und DĂŒsseldorf ja noch das Ziel verfolgt, mit einem Dreier die bislang beste Saison der Zweitligageschichte zu spielen.Â
62. | Mal wieder die Fortuna, geht doch! Und wer, wenn nicht Tzolis. Appelkamp darf den Ball durch das Mittelfeld treiben und steckt dann vor dem Sechzehner halblinks in den Lauf von Tzolis durch. Im Strafraum wird der Winkel fĂŒr den Griechen vor der linken FĂŒnfergrenze aber etwas zu spitz, sodass Reimann die linke Hand ausfĂ€hrt und pariert.Â
59. | Die Fortuna kĂ€mpft ja auch noch um den Ruf als beste Offensive dieser Zweitligasaison. Vor diesem Saisonfinale sind 69 erzielte Tore zwar Bestwert, doch ist die Hertha den RheinlĂ€ndern mit nur einem Tor weniger zumindest in dieser Hinsicht dicht auf den Fersen. Im Moment aber keine Gefahr aus OsnabrĂŒck - dort haben die Berliner bislang nur einmal genetzt und sind jetzt zwei Tore im Minus.Â
57. | Eine Zahl, mit der die KrĂ€fteverhĂ€ltnisse im zweiten Durchgang bislang ganz gut widergespiegelt werden: 70 Prozent Ballbesitz zugunsten der GĂ€ste, die lĂ€ngst erkannt haben, dass sich die Gedanken der DĂŒsseldorfer im Schonmodus lĂ€ngst um die bevorstehende Relegation kreisen dĂŒrften.Â
55. | Zudem wird Sobottka durch Zimmermann ersetzt.Â
55. | Doppelwechsel bei den Hausherren: Appelkamp kommt fĂŒr Ao Tanaka.Â
54. | Im zweiten Durchgang spielt bislang nur Magdeburg, und gleich die nĂ€chste gute Chance der GĂ€ste hinterher: Weil bei DĂŒsseldorf ohne den nötigen Biss auch die defensive Zuordnung nicht mehr stimmt, darf Ceka von der rechten Seitenlinie unbedrĂ€ngt im Tempodribbling in den Sechzehner ziehen, wo er dann aus 14 Metern halbrechter Position das lange Eck anvisiert - haarscharf vorbei.Â
53. | Im ProfifuĂball ist Magdeburg gegen DĂŒsseldorf noch punktlos. Neben den beiden Niederlagen im Dezember verlor die Titz-Truppe auch die beiden Ligapartien in der Vorsaison, was unterm Strich vier Pleiten aus vier Spielen macht. Einzig zu Regionalliga-Zeiten konnte man die RheinlĂ€nder in den frĂŒhen 2000er Jahren Ă€rgern.
51. | Erneut liegt der Ball im Tor der DĂŒsseldorfer! Im Anschluss an einen kurz ausgefĂŒhrten Eckball inklusive Seitenverlagerung tankt sich Nollenberger ĂŒber halbrechts bis zum Sechzehner und flankt dann in die Mitte, wo zunĂ€chst Heber mit seinem Kopfball aus sechs Metern an einer Glanztat von Niemczycki scheitert. Zwar staubt im Anschluss Krempicki am linken Pfosten ab, doch stand bereits zuvor Heber im Abseits.Â
49. | Unverdient ist der Ausgleich jedenfalls nicht. Die Fortuna begann diese Partie mit Schwung, der dann aber zur Mitte der ersten Halbzeit stark verfallen sollte. Magdeburg ist inzwischen deutlich entschlossener, bleibt in dieser Phase aktiv und will mehr. Sollte die Fortuna nicht bald anfangen, hier doch nochmal wieder etwas mehr zu investieren, dann könnte die Serie von zuvor 13 ungeschlagenen Zweitligapartien heute nochmal wackeln.Â
47. | Tooor! DĂŒsseldorf - MAGDEBURG 2:2. Der Ausgleich! Die Fortuna verteidigt einfach nicht mehr konsequent genug. Ceka deutet im Halbfeld an, dass er doch allen Platz der Welt hat und wird dann auch von rechts im Zentrum angespielt. Mit dem nötigen Freiraum steckt Ceka dann vor dem Sechzehner halbrechts in den Lauf von Krempicki durch, der sehenswert mit dem AuĂenrist sofort abschlieĂt und den Ball aus zwölf Metern prĂ€zise im langen Eck unterbringt.Â
47. | Direkt mal der erste Eckball fĂŒr die RheinlĂ€nder: Von der rechten Seite zieht Tzolis die Kugel von rechts vom Tor weg in die Mitte, wo Daferner aus sieben Metern zum Kopfball kommt, diesen aber nicht nach unten gedrĂŒckt bekommt - deutlich drĂŒber.Â
46. | Und dann kann es wieder weitergehen, der zweite Durchgang lĂ€uft.Â
46. | Zu Beginn der zweiten HĂ€lfte bleibt Conde aufseiten der GĂ€ste in der Kabine, Nollenberger ist neu mit dabei.Â
Halbzeit | Nicht die höchste IntensitĂ€t in DĂŒsseldorf, aber ein druckvoller Beginn der Fortuna, die nach 20 Minuten durch Doppelpacker Tzolis verdient in FĂŒhrung lag. Magdeburg kam ein wenig aus dem Nichts zum Anschluss, doch hatte sich die Fortuna in der Schlussphase des ersten Durchgangs etwas zurĂŒckgezogen, worauf die GĂ€ste aktiver blieben und hier noch voll im Spiel sind.
45.+3. | Halbzeit in DĂŒsseldorf.Â
45.+1. | Weit oben auf der Einkaufsliste der GĂ€ste wird im Sommer mit Sicherheit ein torgefĂ€hrlicher MittelstĂŒrmer stehen. Mit dem scheidenden Luca Schuler bringt es der Top-TorschĂŒtze der Magdeburger in dieser Zweitligasaison schlieĂlich lediglich auf sechs Tore. Neben Schuler verlĂ€sst mit Castaignos ohnehin noch ein weiterer MittelstĂŒrmer den Verein. Zwei Minuten gibt es im Ăbrigen noch obendrauf.Â
44. | Der nĂ€chste Abschluss der GĂ€ste, das kommt in dieser Phase gegen jetzt zu passive RheinlĂ€nder nicht von ungefĂ€hr: Nach Zusammenspiel mit Conde lĂ€sst Atik halbrechts vor dem Strafraum Johannesson mit einer starken Bewegung aussteigen, dribbelt sich dabei gekonnt in den Sechzehner und hĂ€lt aus 14 Metern halbrechter Position flach mit links drauf. Letztlich aber zu unprĂ€zise und ohne den nötigen Druck dahinter - Niemczycki packt im linken Eck sicher zu.Â
42. | Ansonsten erleben wir in diesen Minuten eine gute Phase der GĂ€ste, was auch daran liegt, dass die Hausherren derzeit nicht mit der letzten Konsequenz verteidigen. Zu oft scheint man sich dabei auf die Abseitsfalle verlassen zu wollen.Â
40. | Und plötzlich der Ausgleich? Nein, die Abseitsfalle der Fortuna schnappt zu. Zuvor steckt Ceka im rechten Halbfeld in den Lauf von Teixeira durch, der rechts im Strafraum auf Krempicki querlegt. Krempicki bedankt sich und staubt aus kĂŒrzester Distanz ab, doch war bereits Teixeira beim Abspiel von Ceka aus dem Abseits gestartet.Â
39. | Auf der Gegenseite mal wieder ein Abschluss der GĂ€ste, nachdem zuvor auf Höhe der Mittellinie etwas Unordnung im Kampf um den Ball entsteht. So kann dann Ceka Bockhorn ĂŒber halblinks mitnehmen, der vertikal in den Lauf von Atik durchsteckt. Unter BedrĂ€ngnis hĂ€lt Atik halblinks an der Strafraumgrenze direkt drauf, Niemczycki ist aber schnell unten und packt sicher zu.Â
38. | NĂ€chste gute Chance der Fortuna, die jetzt wieder einen Gang hochschaltet. Nach Zusammenspiel mit Niemiec erhĂ€lt Tanaka im Halbfeld keinen Gegendruck, macht einige Meter und steckt dann aus dem FuĂgelenk in den Sechzehner fĂŒr Daferner durch. Der StĂŒrmer zieht in halbrechter Position direkt aus dem Lauf ab, legt die Kugel aus zehn Metern aber knapp am langen Pfosten vorbei.Â
36. | GefĂŒhlt kann DĂŒsseldorf das Tempo dieser Partie nach Belieben bestimmen und zieht jetzt mal wieder an: Ein starker und langer Diagonalball auf Gavory, den der AuĂenverteidiger links im Strafraum direkt aus der Luft querlegt. Das Zuspiel rutscht im Zentrum auf Tzolis durch, der die Kugel aus sechs Metern aber nicht richtig trifft und so eine ziemlich gute Gelegenheit auf den Dreierpack verpasst.Â
34. | An sich spielt sich das Geschehen ĂŒberwiegend ohne die groĂe IntensitĂ€t unaufgeregt im Mittelfeld ab. Umso schöner fĂŒr den neutralen Zuschauer, dass sich die Mannschaften ziemlich effizient prĂ€sentieren und hier bereits dreimal das Tornetz haben wackeln lassen.Â
32. | Die zweite Gelbe Karte, ebenfalls eine fĂŒr das Konto der Hausherren: Eigentlich nur ein leichtes Halten von Sobottka im Mittelfeld, aus Sicht von Timo Gerach wohl aber taktischer Natur.Â
31. | Tooor! DĂŒsseldorf - MAGDEBURG 2:1. Die GĂ€ste verkĂŒrzen! Bockhorn erobert den Ball auf Höhe des eigenen Sechzehners mit einer sauberen GrĂ€tsche, woraufhin Magdeburg gegen aufgerĂŒckte Fortunen mal umschalten kann. Atik treibt die Kugel zunĂ€chst ĂŒber links nach vorne, nimmt dann im Mittelfeld Krempicki zu seiner Rechten mit. Gegen eine hochstehende Abwehrkette steckt Krempicki dann im genau richtigen Moment fĂŒr Teixeira durch, der rechts im Strafraum nur noch Niemczycki vor sich hat, den Keeper souverĂ€n umkurvt und lĂ€ssig ins verwaiste Tor einschiebt.Â
30. | FreistoĂflanke jetzt auch auf der Gegenseite. Unweit des Sechzehners dreht Johannesson seine Hereingabe aus dem linken Halbfeld an den zweiten Pfosten, wo dann aber kein Abnehmer bereitsteht. Effizient sind die Fortunen heute ja, alles kann aber auch nicht klappen.Â
29. | Gar nicht mal so einfach aus Sicht der Fortunen, sich zwischen den Pfosten an einen neuen Namen im Ligabetrieb zu gewöhnen. WÀhrend Niemczycki in dieser Saison zweimal im Pokal ran durfte, steht Kastenmeier heute erstmals seit 67 Zweitligapartien nicht im Tor der RheinlÀnder.
27. | Erstmals Szenenapplaus fĂŒr den neuen Mann im Tor: Den fĂ€lligen FreistoĂ hebt Atik aus dem Halbfeld mit Schnitt vor den FĂŒnfer, wo Niemczycki energisch aus seinem Kasten kommt und das Leder souverĂ€n aus der Luft fischt.Â
26. | Die erste Gelbe Karte an diesem Nachmittag: Ao Tanaka unterschĂ€tzt einen hohen Ball im Mittelfeld, greift dann in der eigenen HĂ€lfte zum taktischen Foul gegen Teixeira, den er mit einem Griff an die Schulter zu Boden zieht.Â
24. | Zwar kam Magdeburg vor dem erneuten Gegentreffer etwas besser in die Partie, doch machen die GĂ€ste bis hierhin vor allem offensiv einen völlig harmlosen Eindruck. Den DĂŒsseldorfern und allen voran Tzolis kann das natĂŒrlich recht sein: Im Kampf um die TorjĂ€gerkanone trennt den Griechen nur noch ein Tor von Herthas Tabakovic.Â
22. | Generell mal ein Blick auf den Umgang mit RĂŒckstĂ€nden beider Mannschaften in dieser Saison: Magdeburgs sieben aufgeholte Punkte werden in dieser Hinsicht schlieĂlich nur von Schalke und deren fĂŒnf unterboten. Ganz anders die Fortuna, die bereits 16 ZĂ€hler nach RĂŒckstĂ€nden und damit nur einen weniger als RĂŒckstand-Experte Paderborn holte.
20. | Tooor! DĂSSELDORF - Magdeburg 2:0. Ein wenig Leerlauf, dann schlĂ€gt wieder Tzolis zu, Doppelpack! Die Fortuna baut im Mittelfeld in aller Ruhe auf, wobei Sobottka nach einem Zuspiel plötzlich viel Platz im Halbfeld hat und die Kugel zentral unbedrĂ€ngt bis kurz vor den Sechzehner treibt. Dort steckt der Routinier mit einem kurzen Heber auf Tzolis durch, der sich zu einfach von Heber lösen kann und aus sieben Metern zentraler Position mit dem langen Ausfallschritt rechts oben ĂŒber Reimann hinweg vollendet.Â
18. | Das traditionell riskante Spiel der Hausherren von hinten heraus birgt natĂŒrlich auch gewisse Risiken. So kommt es nicht von ungefĂ€hr, dass Magdeburg bis zu diesem Spieltag die meisten AbschlĂŒsse und auch die meisten Gegentreffer (10) nach hohen Ballgewinnen des Gegners zulieĂ.
16. | So ist das Spiel in den letzten Minuten ein wenig abgeflacht, bewegt sich nach druckvollem Beginn der Hausherren in dieser Phase ĂŒberwiegend unaufgeregt im Mittelfeld. Magdeburg ist um Kontrolle bemĂŒht, offenbart aber vor allem im gewohnt riskanten Aufbauspiel immer wieder Unsicherheiten.Â
14. | Immerhin ist es den GĂ€sten inzwischen gelungen, das Geschehen ausgeglichener zu gestalten. Eine zu passive Anfangsphase inklusive ungeordneter Defensivreihe hat aber ausgereicht, um hier nach gut einer Viertelstunde bereits in RĂŒckstand zu liegen.Â
12. | Magdeburg wird in diesen Minuten etwas aktiver und kombiniert sich jetzt mal ĂŒber die rechte Seite stark und direkt ins letzte Drittel. Heber kriegt die Kugel rausgelegt, flankt dann von der rechten Sechzehnergrenze halbhoch in den Strafraum. Teixeira bekommt die Flanke jedoch etwas in den RĂŒcken, kann den Kopfball in dieser Form folglich nicht mehr kontrollieren.Â
10. | Gleich nochmal die Fortuna: Daferner macht ein anspruchsvolles Zuspiel von der rechten Seite auf Höhe des Sechzehners zunĂ€chst gut fest, kommt dann in leicht rechter Position bei seinem Abschluss aber aus der Balance und verzieht somit deutlich.Â
8. | Blickt man auf die SchlĂŒsselspieler der Fortuna in dieser womöglich ja noch besten Zweitligasaison ihrer Vereinsgeschichte, dann muss zuerst natĂŒrlich Christos Tzolis genannt werden. 27 Scorerpunkte, aufgeteilt in jetzt 20 Tore und sieben Vorlagen. Nach Sven Demandt ist Tzolis jetzt der zweite DĂŒsseldorfer, der die Marke von 20 Toren in einer Zweitligasaison knackt.
6. | Tooor! DĂSSELDORF - Magdeburg 1:0. Die Hausherren gehen frĂŒh in Front! Weil die Magdeburger hinten zahlreiche LĂŒcken offenbaren, wird Niemiec mit einem langen Ball hinter die Kette ĂŒber halbrechts steilgeschickt. Im Strafraum legt Niemiec dann mustergĂŒltig quer fĂŒr den einlaufenden Tzolis, der aus sieben Metern völlig blank ist und wuchtig ins linke Toreck vollstreckt.Â
5. | Die Fortuna und Magdeburg treffen heute ja bereits zum dritten Mal in dieser Saison aufeinander. Anfang Dezember das Pokal-Achtelfinale in Magdeburg, nur elf Tage spĂ€ter das Hinspiel in der Liga. In beiden FĂ€llen lag der FCM zur Halbzeit in FĂŒhrung, im Hinspiel sogar mit 2:0. In beiden FĂ€llen drehten die RheinlĂ€nder nach dem Seitenwechsel aber auf, gewannen erst 2:1 und kurz darauf 3:2.
3. | Ansonsten erleben wir einen Ă€uĂerst zielstrebigen Beginn der RheinlĂ€nder, die auch schon den ersten Eckball fĂŒr sich verzeichnen durften. Zudem ein etwas unkontrollierter Kopfball von Tzolis, letztlich aber keine Gefahr.Â
2. | Das ging schnell, die erste gute Chance der Fortuna! Bei einem Einwurf der Hausherren in der eigenen HĂ€lfte stehen die GĂ€ste enorm hoch, was die Hausherren auszunutzen wissen und das Spiel schnell machen. Kurz nach der Mittellinie steckt dann Johannesson in den Lauf von Niemiec durch, der ĂŒber halbrechts in den Sechzehner zieht. Dort wird der Winkel aus zehn Metern aber etwas spitz, zudem Niemiec auch noch aus der Balance kommt. In dieser Form dann kein Problem fĂŒr Reimann, der schnell unten ist und mit der rechten Hand pariert.Â
1. | Und dann rein in dieses Spiel, der Ball rollt.Â
vor Beginn | Geleitet wird die Partie von Timo Gerach, der heute zu seinem achten Einsatz in der laufenden Zweitligasaison kommt. UnterstĂŒtzt wird der 37-jĂ€hrige Betriebswirt dabei von Patrick Kessel und Tobias EndriĂ. Vierter Offizieller ist Julius Martenstein, als Videoassistent ist Nicolas Winter im Einsatz.
vor Beginn | Vier Unentschieden in den jĂŒngsten sechs Partien tĂ€uschen nicht darĂŒber hinweg, dass Magdeburg nur eines der vergangenen zehn Spiele im Unterhaus gewinnen konnte (5U, 4N) und in der RĂŒckrunde nur zwei Punkte mehr als der Sechzehnte geholt hat. Und dennoch ist unbestritten, dass der FCM an guten Tagen mit seinem ballbesitzorientierten Ansatz ordentlich kicken kann. SchlieĂlich kommen acht Punkte gegen die Aufsteiger um Kiel und St. Pauli nicht von ungefĂ€hr.
vor Beginn | Nach einem starken Saisonstart geprĂ€gt von mutigem OffensivfuĂball galt auch Magdeburg fĂŒr manche Experten bereits als Geheimtipp in Sachen Aufstiegsrennen. Stattdessen darf sich der FCM glĂŒcklich schĂ€tzen, dass gerade Wiesbaden das Punkten zuletzt eingestellt hat, sodass zumindest das Minimalziel in Form des Klassenerhalts letzte Woche erreicht wurde. Und weil die einzige Konstante aufseiten des dreifachen DDR-Meisters die Inkonstanz blieb, war in dieser Saison einfach nicht mehr drin.
vor Beginn | Bevor es nĂ€chste Woche nach vier Jahren Zweitklassigkeit um die BundesligarĂŒckkehr geht, rief Daniel Thioune fĂŒr heute noch klare Ziele mit seiner Mannschaft aus. Durch die bessere Tordifferenz im Vergleich zum Meisterjahr 2017/18 wĂŒrde die Fortuna mit einem Sieg ihre beste Zweitligasaison in der Vereinsgeschichte spielen. Selbst den ersten Platz in der RĂŒckrundentabelle hat Thioune noch nicht abgeschrieben, wobei es dafĂŒr einen Punkt auf den KSC und drei ZĂ€hler auf St. Pauli aufzuholen gilt.
vor Beginn | Viel hat der dominanten Fortuna zuletzt in Kiel nicht gefehlt, um durch einen möglichen AuswĂ€rtssieg fĂŒr ein echtes Herzschlagfinale heute um den direkten Aufstieg zu sorgen. So muss man sich aber mit der Relegation begnĂŒgen, die man sich nach kleinen Anlaufschwierigkeiten zu Beginn der RĂŒckserie redlich verdient hat. SchlieĂlich ist DĂŒsseldorf seit 13 Partien im Unterhaus ungeschlagen, gewann sieben der vergangenen neun Spiele und kassierte in dieser Zeit lediglich vier Gegentore.
vor Beginn | Vor der heutigen Partie ist die Ausgangslage schnell erklĂ€rt: DĂŒsseldorf ist der Relegationsplatz bereits sicher, wodurch im Vorfeld des Hinspiels am Donnerstag gegen Bochum zahlreiche StammkrĂ€fte geschont werden und ĂŒbergeordnet natĂŒrlich Risikominimierung auf dem Programm steht. Magdeburg konnte den Klassenerhalt am letzten Spieltag eintĂŒten, will aber mit Blick auf die Verteilung der TV-Gelder Platz 13 mindestens behaupten und mit einem Sieg sogar noch an NĂŒrnberg vorbeiziehen.
vor Beginn | Auch die Magdeburger teilten sich zuletzt die Punkte, wobei das torlose Unentschieden zu Hause gegen FĂŒrth nicht gerade als fuĂballerische Feinkost durchging. Christian Titz tauscht heute auf einer Position: Krempicki beginnt fĂŒr Elfadli (Bank), wodurch Gnaka im Falle einer Dreierkette nach hinten rutschen dĂŒrfte. Mit Lawrence, Bell Bell, Bockhorn, Castaignos und Schuler hat der FCM unter der Woche im Ăbrigen ein Quintett verabschiedet.
vor Beginn | Aufseiten der GĂ€ste aus dem rund 450 Kilometer entfernten Magdeburg soll es hingegen folgende Elf richten: Reimann -Â Hoti, Gnaka, MĂŒller -Â Heber, Krempicki, Conde, Bockhorn -Â Ceka, Teixeira, Atik.
vor Beginn | Mit Blick auf die bevorstehende Relegation gegen Bochum kommt es natĂŒrlich nicht ĂŒberraschend, dass Daniel Thioune im Vergleich zum 1:1 in der Vorwoche in Kiel krĂ€ftig durchrotiert und mit de Wijs, Ao Tanaka sowie Tzolis lediglich drei StammkrĂ€fte auch heute wieder beginnen lĂ€sst. WĂ€hrend TorhĂŒter Niemczycki sein Zweitliga-DebĂŒt feiert, stehen Kastenmeier, Engelhardt und Vermeij erst gar nicht im Kader. Zudem fehlt Iyoha aufgrund einer Gelbsperre. Â
vor Beginn | Werfen wir zunĂ€chst einen Blick auf das heutige Personal und beginnen dabei mit der Anfangself der Hausherren: Niemczycki - Uchino, Hoffmann, de Wijs, Gavory - Sobottka - Niemiec, Ao Tanaka, Johannesson, Tzolis - Daferner. Â
vor Beginn | Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 34. Spieltages zwischen Fortuna DĂŒsseldorf und dem 1. FC Magdeburg.