FĂŒr heute verabschiede ich mich von Ihnen und wĂŒnsche noch ein schönes Wochenende. Mit SpitzenfuĂball aus der 2. Liga geht es bei uns heute Abend wieder weiter, wenn Hertha Berlin ab 20:30 Uhr den HSV im Olympiastadion begrĂŒĂt. Bis bald!
Ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften, die nĂ€chste Woche wieder im Ligabetrieb gefordert sind: WĂ€hrend St. Pauli am Samstag in Magdeburg gastiert, empfĂ€ngt FĂŒrth am Sonntag Absteiger Hertha im heimischen Ronhof am Laubenweg.
In der Tabelle sieht das jetzt schon recht komfortabel fĂŒr die Nordlichter aus: St. Pauli setzt sich an der Tabellenspitze zunehmend ab und liegt jetzt sechs ZĂ€hler vor Verfolger Kiel und ganze sieben Punkte vor dem Kleeblatt, das auf Rang 3 abrutscht. Im Abendspiel könnte der HSV mit einem Sieg auf Platz 2 springen.Â
Am Ende eines Topspiels, das seinem Ruf allemal gerecht wurde, gewinnen die Hausherren zwar denkbar knapp, unterm Strich jedoch verdient gegen FĂŒrth. Die GĂ€ste wachten zwar erst kurz vor der Halbzeit auf, blieben jedoch auch zu Beginn des zweiten Durchgangs die entschlossenere Mannschaft und belohnten sich nach einer Stunde mit dem nicht unverdienten Ausgleich. Im Anschluss blieb die Partie völlig offen, wobei sich die Spielvereinigung zunehmend zurĂŒckzog und die inzwischen aktiveren Kiezkicker einen Fehler im Aufbauspiel der KleeblĂ€tter eiskalt ausnutzten und durch DoppeltorschĂŒtze Saad den Schlusspunkt setzen konnte.Â
90.+6. | So ist es - St. Pauli gewinnt 3:2!Â
90.+5. | Green verlĂ€ngert einen weiten Ball von Urbig nochmal mit dem Kopf in den Lauf von Haddadi, der auf dem linken FlĂŒgel viel Platz hat, zuvor jedoch aus der verbotenen Zone gestartet war. Das dĂŒrfte es gewesen sein.Â
90.+3. | Wirklich zwingend kommt die Spielvereinigung jedoch nicht mehr in die HĂ€lfte der Kiezkicker. Ein möglicher Lucky Punch wĂ€re jetzt schon mehr als glĂŒcklich - Pauli bleibt aktiv und hĂ€lt das Kleeblatt weit vom eigenen Tor fern.Â
90.+1. | Eine weit getretene FreistoĂflanke aus dem Halbfeld findet tief im Sechzehner Popp, der die Kugel bei seiner Direktabnahme mit dem langen Schritt aus sechs Metern jedoch freistehend ĂŒber den Querbalken drĂŒckt. Zwar geht im Anschluss die Fahne hoch, doch hĂ€tte ein möglicher Treffer gezĂ€hlt - groĂes GlĂŒck fĂŒr die Hausherren, bei denen die Zuordnung in dieser Szene aber mal gar nicht gestimmt hat.Â
89. | Um ein Haar die Vorentscheidung! Mit einem langen Ball auf die linke Seite wird die aufgerĂŒckte Hintermannschaft der GĂ€ste ausgehebelt. Hartel hat anschlieĂend nicht nur ganz viel GrĂŒn vor sich, sondern in einer Zwei-gegen-Eins-Situation auch das Auge fĂŒr den mitgelaufenen Boukhalfa. Der KapitĂ€n tunnelt dabei Haddadi und legt auf Boukhalfa quer, der anschlieĂend in zentraler Position nur noch Urbig vor sich hat. Doch plötzlich ist von hinten der zurĂŒckgeeilte Jung zur Stelle und klĂ€rt in allerhöchster Not sauber mit dem langen Bein - stark gemacht.Â
87. | Zudem darf auch der DoppeltorschĂŒtze in den wohlverdienten Feierabend, fĂŒr ihn kommt Abwehrmann Dzwigala.Â
87. | Noch ein Doppelwechsel bei den Hausherren - Sieg absichern ist nun angesagt: Ritzka ersetzt Saliakas.Â
85. | Die FĂŒrther tun sich nach dem erneuten RĂŒckstand sichtlich schwer und kriegen im Spiel nach vorne nicht mehr den nötigen Druck aufgebaut. Ohnehin hatte sich das Kleeblatt bereits im Vorfeld des Gegentreffers zunehmend zurĂŒckgezogen und muss den Schalter jetzt wieder umlegen.Â
83. | Zudem wird Wagner durch den etwas offensiveren Consbruch ersetzt.Â
83. | Zorniger reagiert nach dem jetzt sechsten Saisontreffer von Saad mit einem Doppelwechsel: Popp kommt im Angriff fĂŒr Sieb.Â
81. | Tooor! ST. PAULI - FĂŒrth 3:2. Die Hausherren gehen erneut in FĂŒhrung - ein ganz billiger Gegentreffer aus Sicht der GĂ€ste! Haddadi spielt auf links völlig unkontrolliert mit einem langen Ball von hinten raus, den Kemlein im Halbfeld abfĂ€ngt und sofort mit dem ersten Kontakt aus der Luft in den Strafraum auf Saad durchsteckt. Der Angreifer nutzt die Unordnung in der FĂŒrther-Hintermannschaft und jagt den Ball anschlieĂend direkt aus dem Lauf aus zehn Metern halbrechter Position stark ins lange Eck - Doppelpack!Â
80. | Jetzt aber! Hartel bekommt den Ball auf dem rechten FlĂŒgel durchgesteckt und flankt anschlieĂend kurz vor der rechten Grundlinie halbhoch in die Mitte. Saad zieht aus sieben Metern aus der Drehung ab, trifft die Kugel aber nicht richtig - kein Problem fĂŒr Urbig. Dennoch wirken die Kiezkicker jetzt wieder deutlich entschlossener.Â
79. | Derweil werden die Kiezkicker wieder zunehmend aktiver, wenngleich die FĂŒrther stark gegen den Ball positioniert sind, die RĂ€ume in NĂ€he des ballfĂŒhrenden Spielers frĂŒh zustellen und somit kaum eine LĂŒcke aufkommen lassen.Â
78. | HĂŒrzeler wechselt fĂŒr die Schlussphase nochmal und bringt Boukhalfa fĂŒr den auffĂ€lligen Afolayan.Â
76. | Der ganz groĂe Zug ist in diesen Minuten nicht mehr drinnen, wenngleich das Spiel maximal offen und natĂŒrlich höchst spannend bleibt. Aus der zweiten Reihe zieht Afolayan in halbrechter Position ab, stellt mit seinem zu zentral gesetzten Abschluss Urbig jedoch vor keine Probleme.Â
74. | Es wird etwas hitziger: Haddadi kommt im Halbfeld zu spĂ€t gegen Afolayan und rĂ€umt den Angreifer mit einem robusten Körpereinsatz von hinten ab - Gelb!Â
73. | Ein kurzer Ausflug in die Geschichte, fĂŒr den am Rande bei zwei solch groĂen Traditionsmannschaften immer Zeit sein sollte: Erstmals trafen FĂŒrth und St. Pauli 1950 aufeinander, als die Spielvereinigung im Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft mit 2:1 die Oberhand behielt. Im Halbfinale unterlag das Kleeblatt gegen den spĂ€teren Meister Stuttgart jedoch deutlich und verpasste somit die Chance auf die vierte Meisterschaft.
72. | FahrlĂ€ssig von Haddadi, der den Ball tief aus der eigenen HĂ€lfte von der linken Seite genau in die FĂŒĂe von Saad spielt. Der Offensivmann der Kiezkicker geht im Anschluss einige Schritte und zieht letztendlich kurz vor der Sechzehnergrenze in leicht halbrechter Position ab - recht deutlich am langen Pfosten vorbei.Â
70. | Rund zwanzig Minuten vor Ende ist eine seriöse Prognose ĂŒberhaupt nicht möglich. St. Pauli zeigt sich im zweiten Durchgang durch das deutlich höhere Anlaufverhalten der Spielvereinigung sichtlich beeindruckt und kommt bislang offensiv kaum mehr zur Entfaltung. FĂŒrth setzt in dieser Phase auf eine kompakte Grundordnung und hĂ€lt das Risiko erstmal gering.Â
68. | Im Sturm wird zudem Lemperle positionsgetreu durch Srbeny ersetzt.Â
68. | Doppelwechsel bei den FĂŒrthern: Meyerhöfer kommt zunĂ€chst fĂŒr Michalski - Haddadi dĂŒrfte demnach nach innen rĂŒcken.Â
67. | Mal wieder ein guter Abschluss fĂŒr die Hausherren: Nach einer kurz ausgefĂŒhrten Ecke von der linken Seite legt Saad auf Treu in den RĂŒckraum ab. Der wartet anschlieĂend halblinks vor dem Sechzehner kurz ab, sieht, dass Asta ihn nicht wirklich angeht und nutzt das Ganze aus, um schnell nach innen zu ziehen. Sein Flachschuss gen linkes Eck aus 17 Metern ist in der Folge zwar wuchtig, doch ist am linken Eck auf Urbig schnell unten und begrĂ€bt das Leder sicher in seinen Armen.Â
65. | HĂŒrzeler sieht, dass er in diesen Minuten etwas Ă€ndern muss und bringt mit Amenyido einen neuen Mann fĂŒr Eggestein.Â
63. | FĂŒrth bleibt auch nach dem Ausgleich die bessere und aktive Mannschaft - was fĂŒr eine Wendung! Zwar gerĂ€t ein Diagonalpass von Sieb in den Sechzehner auf Lemperle zu lang, doch bleibt die Köln-Leihgabe dran und legt vor der linken Sechzehnergrenze in den RĂŒckraum zurĂŒck, wo Hrgota in halblinker Position seinen Gegenspieler aussteigen lĂ€sst, anschlieĂend aber aus rund 14 Metern am langen Eck vorbeischlenzt - GlĂŒck fĂŒr die Hausherren!Â
61. | Sicherheitshalber sei an dieser Stelle schon mal der 21. April 2023 erwĂ€hnt - der Tag, an dem St. Pauli letztmals ein Spiel in der 2. Bundesliga verlor. AuswĂ€rts mit 3:4 im Stadtderby gegen den HSV. FĂŒr Asta war es im Ăbrigen der zweite Treffer in der laufenden Saison.Â
59. | Tooor! St. Pauli - FĂRTH 2:2. Das Kleeblatt gleicht aus! Asta leitet im Halbfeld auf Höhe der rechten Seitenlinie mit einem kurzen Heber auf Hrgota selbst ein. Der KapitĂ€n behauptet sich anschlieĂend vor der rechten Sechzehnergrenze und steckt ganz fein auf den inzwischen durchgelaufenen Asta in den Sechzehner durch. Der Rest ist dann bockstark: Der AuĂenverteidiger wird von zwei Mannen in braun nicht entscheidend angegangen und jagt das Leder aus zehn Metern halbrechter Position einfach mal halbhoch ins lange Eck - stark aus diesem Winkel!Â
58. | Einmal, zweimal, dreimal - so zeigt es Referee Exner ĂbeltĂ€ter Afolayan an, der auf Höhe der Mittellinie gegen Haddadi zu spĂ€t kommt und Gelb sieht.Â
56. | An der Seitenlinie scheint Pauli-Coach HĂŒrzeler seine Emotionen heute bislang gut im Griff zu haben. Nachdem der 30-JĂ€hrige zuletzt in der Liga wegen seiner vierten Gelben Karte gesperrt fehlte, folgte im Pokal ja prompt Gelb-Rot in der VerlĂ€ngerung - inklusive Ermittlungsverfahren seitens DFB nach Schiri-Schelte. Eine wichtige Information an dieser Stelle: Der dĂ€mliche Böllerwurf im ersten Durchgang scheint keine Verletzten zur Folge zu haben.Â
54. | Im Vergleich zum ersten Durchgang agieren die Kiezkicker etwas verhaltener, wenngleich sich auch die FĂŒrther taktisch etwas angepasst haben und nun mehr IntensitĂ€t in der Arbeit gegen den Ball an den Tag legen und die RĂ€ume somit gut zustellen.Â
52. | Autsch! Im Kampf um den Ball steigt Hrgota im Halbfeld Hartel von hinten mit offener Sohle voll auf die Achillessehne und sieht völlig zu Recht die erste Gelbe Karte an diesem Nachmittag. FĂŒr einen möglichen Eingriff seitens VAR hat hier wohl aber die entsprechende IntensitĂ€t gefehlt - fĂŒr Hartel geht es ohnehin gleich wieder weiter.Â
52. | Wie in diesem Fall: Hartel wird im letzten Drittel mit einem langen Zuspiel in aussichtsreicher Position gefunden, woraufhin die FĂŒrther GlĂŒck haben, dass dem KapitĂ€n bei der Ballannahme der Ball etwas verspringt und Asta in höchster Not zur Ecke klĂ€ren kann, die in der Folge verpufft.Â
50. | Zumindest macht die Spielvereinigung einen entschlossenen Eindruck in den ersten Sequenzen der zweiten HĂ€lfte und versucht, das Spiel zunĂ€chst an sich zu reiĂen. St. Pauli ist erstmal mit Arbeit gegen den Ball beschĂ€ftigt, wobei sich das im Falle der Kiezkicker bekanntlich ganz schnell Ă€ndern kann.Â
48. | Das Hinspiel im August entwickelte sich im Ăbrigen zu einer sehr taktisch geprĂ€gten und chancenarmen Angelegenheit, in der erst die Schlussphase etwas mehr Spannung bot. Am Ende stand jedenfalls ein torloses Unentschieden der langweiligeren Sorte. Davon kann heute wahrlich nicht die Rede sein - aus neutraler Sicht bleibt zu hoffen, dass es hier einfach so weitergeht. Vor allem dann, wenn die FĂŒrther ihren Mut zum Ende der ersten HĂ€lfte auch im zweiten Durchgang bewahren.Â
46. | Mit AnstoĂ FĂŒrth und ohne personelle Wechsel kann es wieder weitergehen - der zweite Durchgang lĂ€uft.Â
Halbzeit | Durchatmen - in einem Topspiel, das seinem Ruf bislang absolut gerecht wird. St. Pauli legte los wie die Feuerwehr und kam frĂŒh zu Chancen im Minutentakt, wobei der ĂŒberfĂ€llige Dosenöffner erst nach einer halben Stunde gelang - dafĂŒr jedoch direkt in Form eines Doppelschlags. FĂŒrth hatte den geradlinigen Kiezkickern lange Zeit nichts entgegenzusetzen, wurde kurz vor der Halbzeit dann aber zunehmend mutiger und belohnte sich mit dem Anschlusstreffer - Hochspannung fĂŒr die zweite HĂ€lfte!Â
45.+5. | So ist es dann auch - Halbzeit!Â
45.+5. | Nach lĂ€ngerer Zeit mal wieder die Hausherren in der VorwĂ€rtsbewegung, bei denen Saliakas aus rund 30 Metern halbrechter Position einfach mal draufhĂ€lt. Noch leicht abgefĂ€lscht zischt sein strammer Versuch nur knapp am rechten Toreck vorbei - im Rahmen des nachfolgenden Eckballs bekommen die FĂŒrther ein Offensivfoul zugesprochen, das dĂŒrfte es vorerst gewesen sein.Â
45.+3. | Ihre bis dato letzte Niederlage in der laufenden Saison musste das Kleeblatt im Ăbrigen ausgerechnet in Hamburg einstecken - am 10. Spieltag bei der 0:2-Niederlage gegen den HSV. AuswĂ€rts holte man seitdem zehn von möglichen zwölf Punkten. So leicht will man sich also auch heute nicht geschlagen geben.Â
45.+1. | Derweil werden vier Minuten nachgespielt. Auch nach dem sechsten Saisontreffer von Sieb bleibt das Kleeblatt in dieser Phase die aktivere Mannschaft und lĂ€uft weiter an - der Anschluss tut den FĂŒrthern sichtlich gut!Â
44. | Tooor! St. Pauli - FĂRTH 2:1. Anschlusstreffer! In halblinker Position spielt Lemperle vor dem Strafraum Sieb mit einem kurzen Steckpass an, der auf Höhe des Sechzehners Mets mit einer starken wie schnellen Bewegung aussteigen lĂ€sst, anschlieĂend nicht lange fackelt und aus 16 Metern zentraler Position wuchtig abzieht. Vasilj sieht den Ball wohl etwas spĂ€t und taucht dann nicht schnell genug ab - etwas zentral, wenn auch hart schlĂ€gt das Leder flach hinter dem Keeper ein.Â
42. | Dennoch werden die GĂ€ste in dieser Phase zunehmend mutiger - den Doppelschock scheint man inzwischen zumindest verarbeitet zu haben und zeigt sich nun etwas gefestigter.Â
40. | Aus dem Nichts die Chance auf den Anschlusstreffer! Wahl legt im eigenen Sechzehner auf TorhĂŒter Vasilj ab, dessen Versuch, den Ball auf links weiterzuleiten, völlig misslingt. Hrgota fĂ€ngt das SpielgerĂ€t vor dem Sechzehner mit der Brust ab, gerĂ€t bei seinem Abschluss aus 16 Metern zentraler Position dann aber leicht in RĂŒcklage und trifft den Ball mit seinem starken linken FuĂ zudem nicht ganz sauber - drĂŒber!Â
38. | Völlig gebrauchter Nachmittag bislang aus Sicht der Franken, die hier auch nach dem erneuten RĂŒckschlag nur der Kugel hinterherlaufen. Wenngleich beim Treffer durch Afolayan eine gehörige Portion GlĂŒck mit im Spiel war, ist die FĂŒhrung auch in der Höhe absolut verdient. 12:1 TorschĂŒsse zu Gunsten der Hausherren sprechen eine deutliche Sprache.Â
36. | Den Kiezkickern winkt im Ăbrigen ein ganz besonderer Rekord: Sollte Pauli auch heute nicht verlieren, dann wĂŒrde man die Bestmarke von Köln und DĂŒsseldorf von 25 ungeschlagenen Zweitligaspielen in Serie einstellen.
35. | FĂŒrth ist völlig von der Rolle, vor allem ĂŒber die linke Seite kann St. Pauli munter Angriff um Angriff aufziehen. Zorniger reagiert entsprechend und bringt mit Haddadi den deutlich defensiver ausgerichteten Schienenspieler gegenĂŒber Petkov, fĂŒr den schon in der ersten HĂ€lfte wieder Feierabend ist.Â
33. | Tooor! ST. PAULI - FĂŒrth 2:0. Doppelschlag der Kiezkicker! Einen weiten Befreiungsschlag von Treu klĂ€rt Michalski auf Höhe des Mittelkreises vor die FĂŒĂe von Kemlein, der daraufhin sofort schaltet und Afolayan mit dem öffnenden Ball auf die rechte Seite gegen aufgerĂŒckte FĂŒrther in Szene setzt. Der Offensivmann hat in der Folge viel GrĂŒn vor sicht, lĂ€uft dabei bis in den Sechzehner und zieht anschlieĂend aus zwölf Metern halbrechter Position ab. Weil Jung den FuĂ reinhĂ€lt, wird der Ball unhaltbar aus Sicht von Urbig an die Unterkante der Latte abgefĂ€lscht und fĂ€llt letztendlich ins Netz.Â
32. | Derweil ist die Partie just nach dem FĂŒhrungstreffer unterbrochen - hĂ€ssliche Szenen! Scheinbar ist in NĂ€he der Pauli-Bank ein Böller hochgegangen, wobei sich ein FunktionĂ€r der Hausherren sichtlich mitgenommen zeigt. Der ĂbeltĂ€ter scheint derweil ausfindig gemacht worden zu sein - es kann also gleich wieder weitergehen.Â
30. | Tooor! ST. PAULI - FĂŒrth 1:0. Die ĂŒberfĂ€llige FĂŒhrung fĂŒr die Hausherren - und ausgerechnet Urbig sieht dabei unglĂŒcklich aus! Von halbrechts kommt ein Saliakas-Zuspiel flach in den Strafraum, wo Jung direkt an die Sechzehnergrenze klĂ€rt. Dort steht Treu in halblinker Position und zieht sofort flach ab. Am linken Pfosten kann Urbig nur nach vorne abklatschen lassen - Saad bedankt sich, schaltet am schnellsten und staubt aus fĂŒnf Metern ab.Â
28. | Ein Ă€uĂerst probates Mittel auf Seiten der GĂ€ste im bisherigen Saisonverlauf: Standardsituationen. Ganze 13 Tore erzielten die FĂŒrther bis zu diesem Spieltag bereits nach ruhendem Ball - Bestwert gemeinsam mit Kiel. Doch selbst dazu kommt es bislang nicht. Nachdem es zwischenzeitlich so aussah, als hĂ€tten sich die FĂŒrther auf das geradlinige und schnell angezogene Offensivspiel der Kiezkicker eingestellt, hat St. Pauli in den letzten Minuten wieder klar das Spiel an sich gezogen.Â
26. | Das Duell zwischen den Kiezkickern und dem Kleeblatt ist zugleich auch eines zwischen zwei sehr begnadeten Spielmachern, wobei St. Paulis Hartel fĂŒr viele gar als bester Spieler der Liga gilt. Auf der Gegenseite fĂŒhrte Branimir Hrgota die FĂŒrther als HerzstĂŒck bereits vor drei Jahren in die Bundesliga - etwas, worauf beide auch in dieser Saison hinarbeiten. Von den FĂŒrthern ist offensiv bislang aber nichts zu sehen.Â
24. | St. Pauli macht hier einfach munter weiter - im Minutentakt rollt die Offensivwelle der Hamburger auf Urbig zu, der bislang das Unentschieden festhĂ€lt. Diesmal steckt Hartel im Halbfeld auf Afolayan durch, der gegen hochstehende FĂŒrther von halblinks in den Strafraum dringt und mit seinem flachen Schuss gen langes Eck erneut an Urbig hĂ€ngenbleibt, der den linken FuĂ blitzschnell ausfĂ€hrt. Zwar geht im Anschluss die Fahne hoch, doch war das eine ganz knappe Geschichte und hĂ€tte mit Sicherheit vom VAR gecheckt werden mĂŒssen.Â
23. | Jetzt betreibt Pauli fast schon Chancenwucher! FĂŒrth presst hoch, was Pauli mit einem langen Zuspiel auszunutzen weiĂ und das Spiel in der gegnerischen HĂ€lfte dann ganz schnell macht. Eggestein hat im letzten Drittel nach kurzer VerlĂ€ngerung ganz viel GrĂŒn vor sich, dringt von halbrechts mit Tempo in den Sechzehner und zieht in rechter Position aus leicht spitzem Winkel gen kurzes Eck ab. Aus zehn Metern ist Urbig erneut zur Stelle und pariert mit einer starken FuĂabwehr.Â
21. | Die nĂ€chste gute Chance fĂŒr St. Pauli! Zentral vor dem Sechzehner steckt Treu in den Sechzehner auf Eggestein durch, der das anspruchsvolle Zuspiel unter BedrĂ€ngnis stark festmachen kann und aus zwölf Metern leicht halbrechter Position aus der Drehung abzieht. Beim zu zentralen Schuss reiĂt Urbig die Arme hoch und wehrt nach vorne auf, woraufhin Hartel den Nachschuss ĂŒber den Querbalken setzt.Â
19. | FĂŒrth verteidigt jetzt kompakt gegen den Ball. Selbst wenn das Spiel ein wenig zu ruhen scheint, reicht im Offensivspiel der Hausherren ein schneller Ball, um das Kleeblatt hier wieder vor Probleme zu stellen - starker Auftritt der Kiezkicker bislang, die nach dem Pokal-Aus einen absolut entschlossenen Eindruck machen.Â
17. | Von wegen - das muss der FĂŒhrungstreffer fĂŒr St. Pauli sein! Eggestein leitet im rechten Halbfeld selbst ein und spielt diagonal auf Saad, der sich links im Sechzehner stark gegen Asta behauptet und das Auge fĂŒr den inzwischen nachgerĂŒckten Eggestein hat. Saad legt quer, Eggestein hat anschlieĂend aus rund zehn Metern leicht halbrechter Position plötzlich völlig freie Schussbahn, vergibt vor Urbig aber fast schon klĂ€glich und legt dem Keeper den Ball bei seinem Abschluss in die Arme.Â
15. | Nach rund einer Viertelstunde sind die GĂ€ste aus dem Frankenland nun auch am Millerntor angekommen. Die frĂŒhe Druckphase der Hausherren konnte man somit ĂŒberstehen und hĂ€lt das Geschehen nun ausgeglichener.Â
13. | Erste gute Chance fĂŒr FĂŒrth! Mit einem langen Ball tief aus der eigenen HĂ€lfte in den Lauf von Lemperle hebelt Jung die hochstehende Abwehrkette der Kiezkicker aus. Lemperle, knapp nicht aus dem Abseits gestartet, dringt anschlieĂend zentral in den Sechzehner, wird dann leicht dann rechts abgedrĂ€ngt und zieht schlieĂlich aus rund elf Metern halbrechter Position ab. Die Köln-Leihgabe setzt den Abschluss jedoch zu zentral, zudem fehlt der nötige Druck, sodass Vasilj abtaucht und zur Ecke klĂ€rt, die in der Folge verpufft.Â
12. | Wie es sich fĂŒr ein absolutes Spitzenspiel gehört, treffen heute auch die zwei besten Defensivreihen im deutschen Unterhaus aufeinander. Die 21 Gegentore der FĂŒrther wurden bis zu diesem Spieltag einzig von St. Pauli und deren 16 unterboten, wobei das Kleeblatt gleich neunmal zu Null spielte - Höchstwert. Derweil können die FĂŒrther erstmals eine etwas lĂ€ngere Ballbesitzphase fĂŒr sich verzeichnen.Â
10. | Direkt aber wieder die Hausherren in der VorwĂ€rtsbewegung: Afolayan tankt sich vor dem Strafraum bis an die Sechzehnergrenze durch und legt dann kurz rechts auf Saliakas raus, dessen scharfe Hereingabe von der rechten Strafraumgrenze jedoch keinen Abnehmer in der Box findet.Â
8. | Rund 80 Prozent Ballbesitz zu Gunsten der Boys in Brown sprechen bislang eine deutliche Sprache. FĂŒrth lĂ€uft die Kiezkicker jetzt etwas höher an und verlagert das Spiel in diesen Minuten zunehmend ins Mittelfeld.Â
6. | Was fĂŒr ein Auftakt der Kiezkicker, die hier bislang klar am DrĂŒcker sind. FĂŒrth kann sich glĂŒcklich schĂ€tzen, nicht bereits frĂŒh einem RĂŒckstand hinterherlaufen zu mĂŒssen und versucht jetzt erstmal, irgendwie einen FuĂ in die TĂŒr zu bringen.Â
4. | Die Hausherren legen los wie die Feuerwehr - Aluminium! Saad tĂ€nzelt auf Höhe der linken Sechzehnerkante gegen Asta und legt zurĂŒck auf Treu, der vor dem linken Sechzehnereck auf Höhe des Elfmeterpunktes flankt. Dort steigt Afolayan in leicht halbrechter Position unbewacht am höchsten und köpft das Leder an die linke Unterkante der Latte, von wo der Ball kurz vor die Torlinie prallt - FĂŒrth kann im Anschluss klĂ€ren.Â
2. | Und der fĂŒhrt dann auch schon zum ersten guten Abschluss: Erneut kurz ausgefĂŒhrt, Flanke von halbrechts, Mets verlĂ€ngert im Sechzehner an den FĂŒnfer, wo Wahl in zentraler Position jedoch keinen Druck hinter das SpielgerĂ€t bei seinem Kopfball bekommt, ohnehin nicht sauber getroffen - Urbig kann sicher zupacken.Â
1. | Nach ganzen zehn Sekunden holt St. Pauli den ersten Eckball heraus, den Hartel in der Folge von rechts kurz ausfĂŒhrt. Saad dribbelt sich nach innen, wird aber abgeblockt - gleich der nĂ€chste EckstoĂ hinterher.Â
1. | Dann wollen wir mal - am Millerntor rollt das Leder!Â
vor Beginn | Geleitet wird die Partie von Florian Exner, der heute zu seinem achten Einsatz in der laufenden Zweitligasaison kommt. UnterstĂŒtzt wird der 33-jĂ€hrige Rechtsanwalt dabei von Mitja Stegemann und Luca Schlosser. Vierter Offizieller ist Lukas Benen, als Videoassistent ist Dr. Felix Brych im Einsatz.Â
vor Beginn | Im Duell gegen den Spitzenreiter könnte dabei ein ganz besonderer Schwerpunkt im Spiel der FĂŒrther heute zu einem entscheidenden Faktor werden: Die Laufleistung. Wie auch St. Pauli, zĂ€hlt die Spielvereinigung zu den laufstĂ€rksten Mannschaften der Liga und wird natĂŒrlich darauf eingestellt sein, dass die Hausherren nach dem Pokalfight gegen DĂŒsseldorf ĂŒber 120 Minuten in den Beinen haben. Entsprechend richtete FĂŒrth-Coach Zorniger bereits im Vorfeld der Partie deutliche Worte an seine Spieler: "Wer am Wochenende keinen Bock hat zu laufen: Arm hoch, und dann suchen wir jemanden, der das kann."Â
vor Beginn | Der einzige Haken an der Sache - der Gegner. Ungeschlagen seit neun Partien, sieben davon gewonnen und das Ganze sechsmal zu Null - das Kleeblatt ist inzwischen mehr als nur die Mannschaft der Stunde und muss spĂ€testens nach dem Heimsieg gegen Kiel zu den ganz heiĂen AufstiegsanwĂ€rtern gezĂ€hlt werden. Fast schon traditionell mit einem kleinen personellen Umbruch in die Saison gestartet, hat sich die Mannschaft von Alexander Zorniger lĂ€ngst geformt und entscheidet als starkes Kollektiv derzeit auch die ganz engen Spiele im Stile einer Spitzenmannschaft fĂŒr sich.
vor Beginn | In der Liga sind die Kiezkicker hingegen seit 24 Spielen ungeschlagen und befinden sich damit weiterhin voll auf Aufstiegskurs. Nachdem die Kraftreserven zum Ende des Vorjahres etwas ausgingen und man die Hinserie mit drei Unentschieden in Folge beendete, nahm die Mannschaft von Fabian HĂŒrzeler in der RĂŒckrunde sofort wieder Fahrt auf und startete mit zwei Siegen ĂŒber Kaiserslautern und DĂŒsseldorf ins neue Jahr. Sollten die Boys in Brown auch heute gewinnen, dann wĂ€re nach dem Kieler Unentschieden gar das Polster auf Platz 3 schon recht komfortabel, mindestens mal richtungsweisend.
vor Beginn | Die Frage, ob St. Pauli denn noch ĂŒberhaupt verlieren kann, wurde am Dienstag nach zuvor 27 Pflichtspielen ohne Niederlage mit einem Ja beantwortet. Noch am gleichen Abend richtete HĂŒrzeler den Blick auf die heutige Partie und nahm seine Mannschaft dabei in die Pflicht: "Der Samstag bietet uns eine groĂe Chance. Gute Mannschaften stehen nach solchen Spielen auf, zeigen eine Reaktion. Und ich bin sicher, dass wir eine gute Mannschaft sind. Es ist eine riesige Möglichkeit, als Mannschaft an der Situation zu wachsen und StĂ€rke zu zeigen."
vor Beginn | Erster gegen Dritter - mehr Spitzenspiel geht kaum. Im Duell zwischen dem noch ungeschlagenen TabellenfĂŒhrer St. Pauli und Verfolger FĂŒrth, der bis gestern noch von Rang 2 grĂŒĂte, ist die Ausgangslage klar: Die Hausherren können sich nach dem Pokal-Aus voll auf die Mission Aufstieg konzentrieren und wollen mit dem Kleeblatt einen direkten Konkurrenten heute auf sieben Punkte distanzieren. FĂŒrth hingegen kann mit einem Sieg bis auf einen ZĂ€hler an die Tabellenspitze heranrĂŒcken und die Situation im Aufstiegsrennen nochmal zuspitzen.
vor Beginn | Im Vergleich zu den Gastgebern reisen die FĂŒrther nicht nur mit den deutlich frischeren Beinen, sondern auch mit einem Erfolgserlebnis im RĂŒcken an, nachdem man am vergangenen Spieltag im Verfolgerduell beim 2:1-Heimsieg gegen Kiel die Oberhand behielt. Alexander Zorniger sieht jedenfalls keinen Grund, seine Mannschaft heute in irgendeiner Form umzubauen und setzt auf das gleiche Personal wie schon in der Vorwoche. Erstmals im Kader steht derweil Hansa-Neuzugang Nils Körber, der kĂŒnftig die Rolle des ErsatztorhĂŒters einnimmt und somit Andreas Linde (Wechsel zu BK HĂ€cken) ersetzt.Â
vor Beginn | Auf Seiten der GĂ€ste aus dem rund 600 Kilometer entfernten Frankenland soll es hingegen folgende Elf richten: Urbig -Â Jung, Michalski, Dietz -Â Asta, Wagner, Green, Petkov -Â Hrgota - Sieb, Lemperle.
vor Beginn | Im Vergleich zum bitteren Pokal-Aus am Dienstagabend, als die Kiezkicker gegen DĂŒsseldorf in der Nachspielzeit der VerlĂ€ngerung zum 2:2 ausglichen, um dann im ElfmeterschieĂen doch den KĂŒrzeren zu ziehen, nimmt Fabian HĂŒrzeler heute drei personelle Wechsel vor: Im Tor kehrt Vasilj fĂŒr Pokal-TorhĂŒter Burchert zurĂŒck, der gegen die Fortuna zweimal patzte. Zudem beginnen Saliakas und Saad an Stelle von Ritzka sowie Amenyido (beide auf der Bank). Derweil dĂŒrfte nach dem Aus der Australier beim Asien-Cup das Duo um KapitĂ€n Irvine und Metcalfe demnĂ€chst wieder zur VerfĂŒgung stehen.
vor Beginn | Werfen wir zunÀchst einen Blick auf das heutige Personal und beginnen dabei mit der Anfangself der Hausherren: Vasilj - Wahl, Smith, Mets - Saliakas, Kemlein, Hartel, Treu - Afolayan, Eggestein, Saad.
vor Beginn | Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 20. Spieltages zwischen dem FC St. Pauli und der SpVgg Greuther FĂŒrth.