Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der Bundesliga geht es bei uns aber schon bald wieder weiter, wenn um 18:30 Uhr der FC Köln zum Heimspiel gegen Werder Bremen lädt. Ihnen noch ein schönes Wochenende und bis bald!
Noch ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften nächste Woche in der Bundesliga: Während Freiburg am Samstagnachmittag in Frankfurt zu Gast ist, empfängt Gladbach parallel den FSV Mainz zu Hause - ob mit Polanski oder ohne.
"Wir haben die Schnauze voll" - zumindest die Reaktion der mitgereisten Gästefans lässt keine Fragen offen. Gladbach bleibt damit auch nach drei Spielen punktlos und rutscht mit 3:12 Toren jetzt sogar auf den letzten Platz ab. Heile Welt dagegen in Freiburg, wo der SC erstmals mit drei Siegen in eine Bundesligasaison startet und für den Moment sogar vom Platz an der Sonne grüßt.
Gladbach geht in Freiburg mit 0:5 unter und wirft in dieser Form weitere Fragen auf. Gegen biedere Fohlen brauchte es in der ersten Hälfte wahrlich kein Feuerwerk spielerisch überlegener Breisgauer, um bereits zur Halbzeit 2:0 in Front zu liegen. Und weil sich Kleindienst nur kurz nach Wiederbeginn die Ampelkarte abholte, war das Spiel bereits in der 52. Minute entschieden. Im Verwaltungsmodus ließ der SC Ball und Gegner laufen, schaltete dann in der Schlussphase nochmal einen Gang hoch und machte es mit drei weiteren Toren deutlich. Während sich Gladbach seinem Schicksal ergab, schnürte neben Matanovic auch noch Ex-Fohle Engelhardt einen Doppelpack.
90.+3. | Schlusspfiff in Freiburg!
90.+2. | Scally reagiert entnervt, lässt sich zu einem Schubser gegen Irie verleiten und wird dafür ebenfalls verwarnt.
90.+2. | Irie lässt Scally von hinten an der Hose gar nicht mehr los und holt sich für diese Textilprobe die Gelbe Karte ab.
90.+1. | Drei Minuten werden nachgespielt.
90. | Zumal auch die Art und Weise dieser Klatsche Fragen aufwirft. Fragen, die schleunigst beantwortet werden müssen.
88. | Korrektur also an dieser Stelle: Nach drei Spielen sind es jetzt zwölf Gegentore für Gladbach - Stand jetzt.
86. | Tooor! FREIBURG - Gladbach 5:0. Die Gäste fallen auseinander. Geduldig verlagern die Breisgauer das Spiel von rechts auf links, erfahren dabei allerhöchstens Geleitschutz. Makengo initiiert einen Doppelpass mit Grifo, läuft durch und bekommt den Ball durchgesteckt. Links im Strafraum gibt Makengo flach in den Torraum, wo Nicolas die Kugel vor Goto zu kurz mit beiden Händen nach vorne lenkt. Zentral am Torraum steht Eggestein richtig und darf sein zweites Saisontor bejubeln.
83. | Derweil zieht Polanski auf der Gegenseite seinen vierten Joker und wirft Youngster Nguefack für Stöger rein.
82. | Außerdem übernimmt Kübler positionsgetreu für Treu.
82. | Mit einem Doppelwechsel schöpft Julian Schuster sein Wechselkontingent aus, bringt zunächst Irie für Beste ins Spiel.
81. | Nach drei Spielen steht Gladbach damit bei elf Gegentoren - Stand jetzt.
79. | Tooor! FREIBURG - Gladbach 4:0. Jetzt wird es doch noch eine Klatsche aus Sicht der Fohlen - der nächste Doppelpack. Nach Ablage von Beste hat Ginter im rechten Halbfeld alle Zeit der Welt, macht noch ein paar Schritte und spielt dann durch eine riesige Lücke scharf wie quer vor den Sechzehner. In zentraler Lage nimmt dort Engelhardt den Ball an und versenkt ihn dann aus 17 Metern mit dem zweiten Kontakt stramm im unteren rechten Eck. Die Gäste schauen längst nur noch zu und kommen in keinen Zweikampf.
78. | Außerdem macht Suzuki für Goto Platz.
78. | Mit diesem Tor geht es für Matanovic in den Feierabend. Höler kommt an seiner Stelle rein.
77. | Tooor! FREIBURG - Gladbach 3:0. Aber es wird nicht mehr spannend. Matanovic schnürt den Doppelpack und macht damit endgültig den Deckel drauf. Im Rahmen einer langen Ballbesitzphase lässt Freiburg den Ball gefühlt minutenlang laufen. Ginter verlagert dann mit einem langen Flugball auf den linken Flügel, wo Grifo den eingestarteten Makengo sieht und in die Box durchsteckt. Vor der linken Grundlinie flankt Makengo scharf an den ersten Pfosten, Matanovic hält dort aus vier Metern zwischen zwei Verteidigern den Kopf hin und nickt wuchtig ein.
76. | Die Schlussviertelstunde ist angebrochen. Inzwischen bräuchte es schon ein mittelgroßes Wunder, damit es hier nochmal spannend wird.
74. | Immerhin kann man den Fohlen zugutehalten, dass sie in Unterzahl diszipliniert verteidigen. Fragt sich nur, welchen Wert das bei diesem Spielstand hat. Zumal Freiburg höchstens den zweiten Gang eingelegt hat.
72. | Bei einer Grifo-Flanke von links setzt sich Matanovic im Zentrum nach hinten ab und kommt am rechten Fünfereck gegen Herold zum Kopfball. Nicolas ist im kurzen Eck zur Stelle und entschärft per Flugeinlage zur Ecke.
70. | So ist jetzt auch der erste Abschluss für die Fohlen in der zweiten Halbzeit möglich: Mohya mit der Flanke von links, die abgefälscht wird und im Rückraum bei Machino landet. Der Japaner hält aus zentralen 15 Metern direkt drauf, wird auf engstem Raum aber geblockt.
69. | Kann ein Spiel eigentlich schon in der 69. Minute dem Ende entgegenplätschern? Einerseits ja, anderseits ist im Fußball bekanntlich alles möglich.
67. | Aufseiten der Breisgauer zieht jetzt auch Julian Schuster seinen ersten Joker und nimmt Scherhant für Grifo vom Feld.
67. | Außerdem wird Hack auf dem linken Flügel durch Mohya ersetzt.
67. | Doppelwechsel bei Gladbach: Stürmer Lidberg kommt für Honorat ins Spiel.
65. | In anderen Worten: Freiburg kontrolliert unaufgeregt im Verwaltungsmodus, Gladbach hat in Unterzahl erst recht kaum etwas entgegenzusetzen.
63. | Wir bedienen uns mal einer Redewendung im Fußballjargon, die das Geschehen seit dem Platzverweis ganz gut wiedergibt: Das Spiel ist tot.
61. | Beste mit einer dicht vor das Tor gezogenen Ecke an den langen Pfosten, die Nicolas nur unzureichend in den Rückraum faustet. Dort kommt Scherhant rechts im Strafraum zum Abschluss, verzieht aus spitzem Winkel aber deutlich.
59. | Aus dem rechten Halbfeld tankt sich Beste bis halblinks vor den Sechzehner, wo ihn Herold mit gutem Einsatz fair abgrätscht und klären kann.
56. | In Unterzahl scheint bei den Gästen schon jetzt Schadensbegrenzung auf dem Plan zu stehen. Freiburg lässt Ball und Gegner laufen.
54. | Die Frage nach einer möglichen Vorentscheidung nach diesem Platzverweis beantwortet sich praktisch von selbst. Gladbach braucht jetzt ein kleines Fußballwunder.
52. | Im ersten Durchgang hatte Kleindienst Ginter über den Haufen gerumpelt und bereits Gelb gesehen. Jetzt kommt der Stürmer mit einem kleinen Ausfallschritt zu spät gegen Lienhart, stempelt den Österreicher und fliegt mit der Ampelkarte vom Platz. Eine etwas harte Entscheidung, wobei vor allem die erste Verwarnung völlig unnötig war.
50. | Honorat flankt von halblinks mit Schnitt zum Tor an den zweiten Pfosten, wo sich Backhaus verschätzt und nicht hinkommt. Weil er dabei aber Kleindienst am Kopfball hindert, rutscht der Ball unberührt am Tor vorbei.
48. | Bei einem überfallartigen Konter der Breisgauer kann Diks Suzuki gerade noch ablaufen und klärt halbrechts im Strafraum auf Kosten einer Ecke. Bei dem fälligen Eckball bekommt dann Engelhardt seinen Kopfball aus fünf Metern nicht nach unten gedrückt.
47. | Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld schiebt Scherhant gegen aufgerückte Gäste an und setzt Makengo über halblinks in Szene. Aus 17 Metern schließt Mankengo aber zu schwach direkt in die Arme von Nicolas ab.
46. | Freiburg bleibt dagegen personell unverändert, der zweite Durchgang läuft.
46. | Aufseiten der Gäste hat man die Pause für den ersten Wechsel in diesem Spiel genutzt. Während Bolin in der Kabine geblieben ist, ist Machino an seiner Stelle neu dabei.
Halbzeit | Spielerisch klar überlegen, liegt Freiburg zur Halbzeit gegen biedere Fohlen verdient 2:0 in Front. Zwar wurde das 1:0 durch Engelhardt nach einer Ecke durch einen Torwartfehler begünstigt, doch hatte sich der Führungstreffer in dieser Phase bereits angedeutet. Während die halbgaren Offensivbemühungen der Gäste in der Folge bei xG-Werten von 0,80 zu 0,14 ohne Ertrag blieben, ließ man hinten zu große Abstände und konnte nur sechs Minuten später auch beim 2:0 durch Matanovic nur zusehen. Freiburg investierte in der Folge nur das Nötigste, hatte jedoch alles im Griff und durch Suzuki gar das 3:0 bereits auf dem Fuß (38.).
45.+1. | Und damit geht es in die Pause.
45.+1. | Nach einer geblockten Hereingabe geht Honorat dem Abpraller entgegen, steht dabei mit dem Rücken zum Tor und schließt dann zentral von der Strafraumkante direkt aus der Drehung ab. Harmlos - wie der bisherige Auftritt der Fohlen.
45.+1. | Eine Minute gibt es obendrauf.
44. | Auf der Gegenseite hält Sander mit einer abgefälschten Flanke zumindest eine Ecke für Gladbach heraus, bei der Schiedsrichter Hempel ein Offensivfoul ahndet.
42. | Und Freiburg braucht heute ohnehin nicht viel. Zunächst im Mittelkreis auf engstem Raum stark aufgelöst, dann schiebt Suzuki im Zentrum an und nimmt links im Strafraum Makengo mit. Aus vollem Lauf flankt Makengo direkt an den zweiten Pfosten, wo seine scharfe Hereingabe unberührt durchrutscht.
40. | Und so kann sich Gladbach eben auch nichts von den 55 Prozent Ballbesitz kaufen. Hinten ist man einfach zu wackelig, vorne fehlt es dagegen an den zündenden Ideen.
38. | Fast das 3:0! Backhaus fängt eine aufsetzende Halbfeldflanke ab und macht das Spiel anschließend mit einem langen Abschlag gegen aufgerückte Gäste schnell. Plötzlich ist durchgestartete Suzuki im Rücken der Abwehr auf und davon, läuft über halblinks frei auf das Tor zu. Weil sich der Japaner den Ball im Strafraum aber mit einem unsauberen Kontakt zu weit vorlegt, kommt er dann aus fünf Metern nicht mehr am herausstürmenden Nicolas vorbei.
35. | Immerhin lassen sich die Fohlen nicht hängen. Die Offensivbemühungen bleiben jedoch halbgar.
33. | Erst vertändelt Lienhart den Ball im Aufbau, dann setzt Bolin den überlaufenden Scally rechts im Strafraum ein. Kurz vor der Grundlinie flankt Scally aber zu dicht vor das Tor und damit direkt in die Arme von Backhaus am ersten Pfosten.
31. | Fast die schnelle Antwort! Honorat flankt von rechts nach innen, wo Engelhardt den Ball mit seinem langen Bein unglücklich zentral an den Fünfer lenkt. Kleindienst lauert einschussbereit, im letzten Moment schiebt sich aber Treu mit einer Grätsche vor den Angreifer und verhindert damit wohl den sicheren Anschlusstreffer.
29. | FREIBURG - Gladbach 2:0. Die Breisgauer legen nach! Im Mittelfeld verlagern die Hausherren das Spiel auf die rechte Seite, wo Ginter einfach nicht angegriffen wird und dann aus dem rechten Halbfeld halbdiagonal zentral an die Strafraumkante spielt. Dort zeigt Matanovic seine ganze Klasse, nimmt den Ball aus leichter Drehung ansatzlos mit der Innenseite und vollstreckt mithilfe des Innenpfostens platziert ins untere linke Eck.
27. | Gladbach ist zwar bemüht, auf eine echte Reaktion nach dem Rückstand warten wir jedoch vergeblich.
25. | Bei insgesamt 6:2 Abschlüssen geht die Führung auch absolut in Ordnung. Die Breisgauer machen den entschlosseneren Eindruck und sind in ihren Aktionen klarer.
23. | Tooor! FREIBURG - Gladbach 1:0. Aus diesem Eckball resultiert die Führung für den SC - begünstigt durch einen Torwartfehler. Von der linken Seite serviert Scherhant die Ecke hoch hinter den zweiten Pfosten, wo Engelhardt davon profitiert, dass Nicolas beim Herauslaufen unter dem Ball hindurchspringt. Engelhardt konnte sich zuvor von Bolin nach hinten absetzen, steigt hoch und nickt aus vier Metern gegen seinen Ex-Klub ins leere Tor ein.
22. | Suzuki mit einem schnellen Antritt, tankt sich dabei ab der Mittellinie bis auf den linken Flügel und holt mit einem geblockten Pass immerhin eine Ecke heraus.
21. | Vom Ballbesitzwert sollten wir uns nicht blenden lassen, hier liegen die Fohlen mit 58 Prozent deutlich vorne. Zwingender in seinen Aktionen ist bislang aber der Sport-Club.
18. | Freiburg zieht das Spiel in dieser Phase immer mehr an sich und wird besser. Derweil ist Gladbach nach mutigen Anfangsminuten um Entlastung bemüht.
16. | Gute Chance! Zwar bleibt Scherhant mit dem fälligen Freistoß an der Mauer hängen, doch macht Beste die Kugel nochmal heiß, hebt sie hoch in den Strafraum. Dort köpft Herold den Ball bei seinem Klärungsversuch viel zu kurz Ginter vor die Füße, der aus acht Metern freie Schussbahn hat und direkt draufhält. Herold hält in der Luft aber noch den Fuß rein und fälscht links neben das Tor ab.
14. | Matanovic legt sich den Ball über halblinks an Sander vorbei, tankt sich Richtung Sechzehner und wird unmittelbar vor der Strafraumkante durch Diks von den Beinen gezogen. Der Innenverteidiger kommt mit seiner seitlichen Grätsche zu spät und sieht die nächste Verwarnung.
13. | Bei einem Gerangel zwischen Ginter und Kleindienst gehen beide Spieler zu Boden. Dort packt Kleindienst Ginter dann völlig unnötig von hinten am Trikot und sieht Gelb.
12. | Erneut muss Nicolas ran! Nach einem Ballgewinn kurz vor der Mittellinie geht es bei den Hausherren durch das Zentrum schnell nach vorne. Engelhardt initiiert einen schnellen Doppelpass mit Suzuki, bekommt den Ball dabei wieder in den Lauf gelegt und hält aus 17 Metern in minimal nach rechts versetzter Lage drauf. Nicolas muss sich diesmal schon richtig strecken und lenkt den flachen Versuch um den rechten Pfosten.
10. | Erster Abschluss für den Sport-Club: Engelhardt wird nicht angegriffen, darf im Halbfeld von links nach innen laufen und verlagert zentral vor den Sechzehner, wo Suzuki direkt zu seiner Rechten ablegt. Dort kommt Trau rechts im Strafraum aus 14 Metern frei zum Abschluss, den flachen Versuch auf das kurze Eck kann Nicolas aber festhalten.
8. | Ginter kann eine Flanke blocken, worauf Hack an der linken Sechzehnergrenze robust gegen Treu nachsetzt und aus spitzem Winkel draufhält. Ginter ist aber auch hier zur Stelle und stellt sich früh in die Schussbahn.
6. | Herold schiebt über halblinks an und nimmt vor dem Sechzehner Hack mit, der links im Strafraum direkt nach innen spielen. Hack rutscht dabei jedoch weg, trifft den Ball nicht voll und bleibt hängen.
4. | Diks verliert den Ball nach dem Mittelkreis gegen Matanovic und kann anschließend vor dem Sechzehner gerade noch selbst ausbaden. Ansonsten hätte der nachrückende Suzuki wohl freie Bahn gehabt. Da war mehr drin!
3. | Scally holt an der rechten Grundlinie die erste Ecke für Gladbach heraus, die zumindest für etwas Unruhe im Sechzehner sorgt. Ein Abschluss springt dabei jedoch nicht heraus.
1. | Wir sind so weit, Freiburg hat angestoßen.
vor Beginn | Schiedsrichter ist Richard Hempel, der erstmals überhaupt ein Spiel in der 1. Bundesliga leitet und dabei von Dr. Martin Thomsen und Steven Greif an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Wolfgang Haslberger, vor den Bildschirmen bilden Pascal Müller und Markus Sinn das VAR-Duo.
vor Beginn | Fragt sich nur, ob Gladbach gegen seinen Angstgegner und vor allem in Freiburg überhaupt noch gewinnen kann. Bei den bisherigen 24 Gastauftritten in der Bundesliga gelang den Fohlen der einzige Sieg im März 2002, seitdem blieb man in 18 Auswärtsspielen sieglos (6U, 12N). Und auch insgesamt ist der Sport-Club in diesem Duell seit zehn Spielen ungeschlagen (5S, 5U), feierte vier Siege aus den letzten fünf Spielen. Letzte Saison trennte man sich im Borussia-Park torlos, das Rückspiel gewann Freiburg zu Hause 2:1.
vor Beginn | Über Gladbach ist eigentlich alles gesagt - es müssen Ergebnisse her. Da spielt es auch keine Rolle, dass man saisonübergreifend seit zwölf BL-Auswärtsspielen sieglos ist (4U, 8N) - darunter die 0:3-Pleite zum Auftakt in Leipzig. Zur Wahrheit gehört jedoch auch, dass gegen Elversberg nicht alles schlecht war. Einerseits war die Leistung rund eine Stunde lang gut, anderseits sind plötzliche Einbrüche und individuelle Fehler nichts Neues mehr. An Ersterem will Polanski heute aufbauen und die positiven Ansätze "über 90 Minuten" abrufen.
vor Beginn | Rechnet man noch den DFB-Pokal und die Conference-League-Playoffs hinzu, stehen für den Sport-Club sogar fünf Siege aus den ersten fünf Pflichtspielen zu Buche - ein Torverhältnis von 17:4 inklusive. In der Liga einen überzeugenden Heimsieg gegen Bremen (4:1) zum Auftakt gefeiert, durfte es zuletzt in Paderborn auch mal etwas dreckiger sein. Besonders auffällig: Die bisherigen 17 Tore verteilen sich auf zehn verschiedene Schützen - ein klarer Beleg für die qualitative Breite im homogenen Kader.
vor Beginn | Wenn es bereits am 3. Spieltag Duelle der Gegensätze gibt, dann steigt ein solches heute in Freiburg. Während der SC in den ersten beiden Spielen nämlich zwei Dreier einfuhr, haben die noch punktlosen Fohlen mit zwei Niederlagen einen Fehlstart hingelegt. Und weil Eugen Polanski ohnehin nie unumstritten war, steht auch der Trainer in Gladbach bereits unter Druck. Die Favoritenrolle liegt jedenfalls bei den Breisgauern, die erstmals überhaupt mit drei Siegen in eine Bundesligasaison starten könnten.
vor Beginn | In einem wilden Sieben-Tore-Ritt brachen die Fohlen letzte Woche gegen Elversberg in den Schlussminuten förmlich ein und mussten trotz 3:1-Führung eine bittere 3:4-Niederlage hinnehmen. Im Vergleich dazu nimmt Eugen Polanski heute drei personelle Änderungen vor und besetzt mit Herold (BL-Startelfdebüt) und Hack die linke Seite neu. An ihrer Stelle sitzen Ullrich und Mohya zunächst auf der Bank. Außerdem erhält auch Stöger im Mittelfeld den Vorzug vor Youngster Nguefack (Bank). Durch den Ausfall von Neuzugang Kühn (Muskelbündelriss im Oberschenkel) ist ein weiterer Platz im Kader freigeworden, den erstmals in dieser Saison Florian Neuhaus einnimmt.
vor Beginn | Und hier die Aufstellung der Gäste aus Mönchengladbach: Nicolas - Scally, Itakura, Diks, Herold - Stöger, Sander - Honorat, Bolin, Hack - Kleindienst.
vor Beginn | In einem höhepunktarmen Auswärtsspiel beim SC Paderborn erzielte Eggesten vergangene Woche den Treffer des Tages und bescherte Freiburg damit einen knappen 1:0-Arbeitssieg. Julian Schuster sieht auch keinen Grund für etwaige personelle Änderungen und vertraut heute auf die exakt gleiche Startelf.
vor Beginn | Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Aufstellung der Hausherren: Backhaus - Treu, Ginter, Lienhart, Makengo - Eggestein, Engelhardt - Beste, Suzuki, Scherhant - Matanovic.
vor Beginn | Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 3. Spieltages zwischen dem SC Freiburg und Borussia Mönchengladbach.