Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der Bundesliga geht es bei uns aber schon bald wieder weiter, wenn ab 18:30 Uhr der Klassiker zwischen Dortmund und Spitzenreiter Bayern steigt. Ihnen noch ein schönes Wochenende und bis bald!
Ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Teams, die nÀchste Woche wieder gefordert sind: WÀhrend der SC bereits am Dienstag im Achtelfinale des DFB-Pokals auswÀrts bei Drittligist Bielefeld antritt, laden die Fohlen am Samstag in der Bundesliga zum Borussen-Duell gegen Dortmund.
Es bleibt also dabei, Gladbach kann seit MĂ€rz 2002 nicht in Freiburg gewinnen, verliert erstmals nach fĂŒnf ungeschlagenen Spielen in Folge und fĂ€llt vorerst auf Platz 9 zurĂŒck. Der Sport-Club hingegen beendet seinen kleinen Negativlauf von zuvor vier Spielen ohne Sieg, springt an den Fohlen vorbei und liegt mit jetzt 20 Punkten fĂŒrs Erste auf Rang 5.Â
Am Ende ist dieser Heimsieg fĂŒr effiziente Breisgauer aufgrund der zweiten HĂ€lfte verdient. In einem zĂ€hen ersten Durchgang tat sich Freiburg trotz Spielkontrolle ohne die nötigen Ideen lange schwer, zumal Gladbach nach Umschaltmomenten selbst vereinzelt gefĂ€hrlich wurde. Als Dosenöffner erwies sich kurz vor der Halbzeit ein Abstauber von Doppelpacker Höler, worauf der SC nach dem Seitenwechsel viel klarer und gewillter auftrat. Kleindienst traf zwar zwischenzeitlich zum Anschluss, Freiburg antwortete jedoch postwendend und lieĂ bis zum Ende kaum mehr etwas anbrennen.
90.+4. | Abpfiff in Freiburg.Â
90.+3. | Der SC nochmal. Röhl vor dem Sechzehner mit dem kurzen Pass auf Philipp, der nochmal mit der Hacke weiterleiten will. Zwar bleibt Philipp mit seinem Zuspiel hĂ€ngen, doch bietet ihm sich durch den Abpraller die Chance, es aus 16 Metern selbst zu versuchen. Am Ende noch leicht abgefĂ€lscht, rauscht der Ball rechts vorbei.Â
90.+1. | Gladbach scheint die Niederlage inzwischen wohl oder ĂŒbel akzeptiert zu haben, daran dĂŒrfte auch die Nachspielzeit gegen hinten schlicht zu stabile Hausherren nichts mehr Ă€ndern: vier Minuten.Â
89. | Reichlich Applaus gibt es natĂŒrlich auch fĂŒr Doppelpacker Höler, der fĂŒr Philipp Platz macht.Â
89. | Schuster schöpft sein Wechselkontingent mit zwei frischen KrĂ€ften fĂŒr die Schlussminuten aus: Sildillia soll dabei helfen, den Sieg abzusichern, Doan holt sich seinen Applaus ab.Â
87. | Immerhin der nĂ€chste Eckball. Erneut Stöger von der linken Seite, diesmal sind die Breisgauer zunĂ€chst im Strafraum mit dem Kopf zur Stelle. Im RĂŒckraum versucht sich nochmal Plea halbrechts an der Sechzehnergrenze, wird aber direkt geblockt.Â
87. | Hui, der hĂ€tte vielleicht sogar gepasst! Eckball Gladbach, den Stöger von der linken Seite bewusst in den RĂŒckraum hebt. So kommt Sander aus 19 Metern frei zum Abschluss, nimmt den sich senkenden Ball technisch einwandfrei mit der Innenseite per Dropkick und visiert das linke Eck an. Vor dem Tor hĂ€lt Höler den Kopf hin und kann klĂ€ren.Â
85. | Durchschlagskraft lautet das entscheidende Stichwort. An sich lĂ€uft der Ball bei den Fohlen nĂ€mlich weiterhin ganz ordentlich, spĂ€testens rund um den gegnerischen Sechzehner kommt man aber nicht voran. UngefĂ€hr so hat das Offensivspiel der Breisgauer in der ersten HĂ€lfte im Vorfeld des FĂŒhrungstreffers ausgesehen.Â
84. | Auch das muss man sich erstmal vorstellen: Im MĂ€rz 2022 hat Gladbach letztmals in der Bundesliga zwei Spiele am StĂŒck gewonnen. 23 AnlĂ€ufe hat man seitdem vergeblich unternommen, auf einen Dreier einen zweiten folgen zu lassen. Und auch im 24. Anlauf wird es wohl nichts, die Fohlen kommen einfach nicht mehr zu klaren AbschlĂŒssen.Â
82. | Schuster wechselt auch nochmal und bringt den jungen Rosenfelder fĂŒr KĂŒbler.Â
81. | Im Anschluss an den fĂ€lligen Eckball flankt Sander ĂŒber Umwege aus dem rechten Halbfeld hoch und tief in die Box, wo sich Friedrich am zweiten Pfosten aus neun Metern zwar hochschraubt, seinen Kopfball aber nicht entscheidend gedrĂŒckt bekommt - sichere Beute fĂŒr Atubolu.Â
80. | Gegen etwas aufgerĂŒckte Hausherren hat der schnelle Ngoumou Platz auf der linken Seite, treibt den Ball durch das Mittelfeld und legt auf Sechzehnerhöhe in die Mitte quer, wo Plea per Hacke vergeblich zurĂŒcklegt. KĂŒbler sieht jedoch nicht gut aus und verstolpert, wodurch sich Ngoumou nochmal die Chance halblinks vor dem Strafraum bietet. Der flache Versuch wird aber abgefĂ€lscht und zieht links vorbei.Â
78. | Zu guter Letzt ist auch Stöger neu dabei, fĂŒr Reitz ist vorzeitig Schluss.Â
78. | Weiter gehts mit Sander, der Weigl im zentralen Mittelfeld ersetzt.Â
78. | Die GĂ€ste haben nichts mehr zu verlieren, Dreifachwechsel: Der lange Cvancara kommt fĂŒr den Sturm und ersetzt Honorat.Â
77. | Daraus resultiert dann auch prompt ein Umschaltmoment der Hausherren, Röhl wird ĂŒber den linken FlĂŒgel in Szene gesetzt und zieht in den Sechzehner, wo der Winkel nach einem Zweikampf mit dem störenden Friedrich aber praktisch unmöglich wird. Links vom linken Pfosten, quasi auf der Grundlinie. Nicolas ist zur Stelle und kann blocken.Â
76. | Etwas Leerlauf, jetzt aber. Plea steckt links vom Sechzehner in die Box fĂŒr Ngoumou durch, der vor der Grundlinie nochmal zurĂŒcklegt. Auf engstem Raum kommt Honorat vor dem FĂŒnfer zwar zum Abschluss, wird aber direkt geblockt. Im RĂŒckraum versucht sich nochmal Weigl aus 18 Metern, Atubolu packt aber sicher zu.Â
73. | Einige Unterbrechungen prĂ€gen das Bild in dieser Phase, ein kleines Revanchefoul von Scally an Doan jetzt inklusive. Die Uhr tickt deutlich gegen die GĂ€ste, die seit dem dritten Gegentreffer zwar weiterhin bemĂŒht sind, aber kaum in die gefĂ€hrlichen Zonen kommen.Â
71. | Nach einem Fehlpass im Aufbauspiel der Hausherren findet Gladbach mit Tempo endlich mal wieder die Tiefe. Weigl steil auf Plea, der vor dem Sechzehner zu seiner Linken weiterleitet. Ngoumou hĂ€lt aus 16 Metern leicht linker Position drauf, Ginter steht jedoch in der Schussbahn und blockt mit dem ausgefahrenen FuĂ.Â
70. | Höfler setzt im Mittelfeld zum Tackling an, zieht seinen Gegenspieler von den Beinen und sieht Gelb.Â
70. | Zudem kommt der zuletzt angeschlagene Röhl fĂŒr Gregoritsch in die Partie.Â
70. | Doppelwechsel jetzt auch bei den Gastgebern: Muslija macht den Anfang und ĂŒbernimmt in der Offensive fĂŒr Grifo.Â
68. | Zumal sich Freiburg jetzt auch etwas zurĂŒckgezogen hat und es den GĂ€sten spĂ€testens im letzten Drittel schwer macht, irgendwelche LĂŒcken inmitten der inzwischen eng gehaltenen RĂ€ume zu finden. Weigl sieht jetzt mal im linken Halbfeld, dass Lainer rechts in den Strafraum einlĂ€uft, seinen Kopfball an der rechten FĂŒnfergrenze bekommt der Ăsterreicher dann nicht nach unten gedrĂŒckt.
66. | Doch auch die Fohlen haben den dritten Gegentreffer inzwischen akzeptiert und machen hier keine Anzeichen, frĂŒhzeitig aufstecken zu wollen. Pleas Flanke aus dem linken Halbfeld wird lang und lĂ€nger, am zweiten Pfosten muss sich Atubolu mĂ€chtig strecken und faustet den Ball zur Ecke.Â
64. | Das passt bislang auch einfach zum klaren Auftritt der Breisgauer im zweiten Durchgang, die inmitten dieser kleinen Formdelle scheinbar einen Dosenöffner in Form des zwischenzeitlichen FĂŒhrungstreffers gebraucht haben, um prompt wieder zu alter StĂ€rke zu finden. FĂŒr Höler ist der Doppelpack gleichbedeutend mit den Saisontoren eins und zwei - Ketchupflaschen-Effekt.Â
62. | Tooor! FREIBURG - Mönchengladbach 3:1. Der SC antwortet postwendend und stellt den Zwei-Tore-Abstand wieder her! Direkt nach dem WiederanstoĂ folgt rechts aus dem Mittelfeld der lange Diagonalball, den Grifo zentral vor dem Sechzehner aus der Luft kurz auf Gregoritsch klatschen lĂ€sst, der sofort halblinks in den Sechzehner fĂŒr Höler durchsteckt. Grifo hĂ€lt die FuĂspitze noch in das Zuspiel und ergattert damit den Assist, denn Höler lĂ€sst sich aus sieben Metern nicht mehr aufhalten und schiebt die Kugel durch die Beine von Nicolas ins lange Eck.
62. | Auch Lainer ist neu dabei, links hinten macht Vorlagengeber Ullrich Platz.Â
62. | Erst der Anschluss, dann der Doppelwechsel: Bei den GĂ€sten kommt zunĂ€chst Ngoumou fĂŒr Hack in die Partie.Â
61. | Tooor! Freiburg - MĂNCHENGLADBACH 2:1. Die Fohlen sind zurĂŒck in diesem Spiel! Der aufgerĂŒckte Itakura wird im Halbfeld angespielt, darf unbedrĂ€ngt einige Schritte machen und spielt auf Kleindienst, der am Sechzehner mit dem RĂŒcken zum Tor direkt auf Ullrich rauslegt. Links vom Strafraum hat Ullrich zu viel Platz und flankt vor den FĂŒnfer, wo sich der inzwischen einlaufende Kleindienst im RĂŒcken vom leicht strauchelnden Lienhart zum Kopfball hochschraubt, sich in dieser Form nicht zweimal bitten lĂ€sst und sicher links einnickt.Â
60. | Im Mittelfeld legt Kleindienst die Kugel per Doppelpass in den Lauf von Honorat, der dabei den rechten FlĂŒgel entlang sprintet und auf Sechzehnerhöhe in die Mitte flankt. Ullrich lauert am zweiten Pfosten, Doan ist aber zur Stelle und kann sicher klĂ€ren.Â
59. | Man kann es gar nicht oft genug wiederholen: Seit dem 23. MĂ€rz 2002 wartet Gladbach auf einen AuswĂ€rtssieg in Freiburg, Wahnsinn. Wahnsinn vor allem auch deshalb, weil man damit nur ein einziges von 22 Bundesliga-Gastspielen im Breisgau fĂŒr sich entscheiden konnte. FĂŒr Freiburg ist die laufende Heimserie von 21 ungeschlagenen Heimspielen (12S, 9U) wenig ĂŒberraschend die lĂ€ngste gegen einen Gegner im Oberhaus.
57. | Freiburg ist seit dem FĂŒhrungstreffer kurz vor der Halbzeit einfach die bessere Mannschaft, gerade mit dem zweiten Tor scheint man einen Wirkungstreffer gelandet zu haben. Umschaltmoment der Breisgauer, Doan legt im Zentrum per Hacke ab, worauf Eggestein rechts auf Höler rauslegt. Höler flankt vom Sechzehner prĂ€zise in die Mitte, Gregortisch setzt seinen Kopfball hoch in der Luft aus acht Metern aber knapp ĂŒber das Tor.Â
55. | Gladbach muss den Schalter natĂŒrlich schleunigst umlegen, tut sich aber enorm schwer, zumal dem SC das gewonnene Selbstbewusstsein deutlich anzusehen ist. Hack treibt den Ball durch das Mittelfeld und entscheidet sich aus 20 Metern halbrechter Position fĂŒr den Abschluss, klar verzogen.Â
53. | Hack hĂ€lt Höler im Kampf um den Ball im Mittelfeld kurz von hinten fest, was Hartmann als taktisches Foul wertet und folglich erstmals Gelb zĂŒckt.Â
52. | Gladbach muss jetzt aufpassen! Grifo bleibt mit seinem Abschluss an der Sechzeherkante hĂ€ngen, im RĂŒckraum fĂ€llt der Ball aber KĂŒbler vor die FĂŒĂe, der sich aus 24 Metern zentraler Position ein Herz nimmt. Bei seinem strammen Versuch taucht Nicolas halblinks ab, wehrt den Ball mit dem Unteram ab und hat etwas GlĂŒck, dass er dann doch sicher zupacken kann.Â
51. | Die ersten Reaktionen der Borussia auf den neuerlichen RĂŒckschlag? Ein geblocker Schuss von Plea links im Strafraum nach KĂŒbler-Fehlpass, gefolgt von einer geklĂ€rten Ecke sowie einer zu lang geratenen Halbfeldflanke.Â
50. | Vor allem war ja Effizienz auch so ein Thema bei den Breisgauern vor diesem Spiel. Zum einen wird die bisherige GroĂchancenverwertung in Höhe von 21,2 Prozent einzig von St. Pauli unterboten (12,5), zum anderen betrĂ€gt die Differenz zwischen den 13 erzielten Toren bis zu diesem Spieltag und dem xG-Wert (16,5) minus 3,5 - die höchste negative Differenz unter allen Teams.
49. | Tooor! FREIBURG - Mönchengladbach 2:0. Die Hausherren erhöhen! Ausgangspunkt ist ein langer Abschlag von Atubolu, den Gregoritsch im Mittelkreis stark in die Tiefe auf Doan verlĂ€ngert. Halbrechts vor dem Sechzehner nimmt der Japaner zunĂ€chst Tempo raus, zieht zwei Gegenspieler auf sich, dribbelt nochmal schnell an und legt zu seiner Linken auf den nachrĂŒckenden Höler quer. Zwar kann Scally den Abschluss von Höler im Strafraum zunĂ€chst blocken, der nachsetzende Doan schnappt sich aber nochmal die Kugel und setzt den Ball aus zehn Metern halblinker Position nach einer kleinen KörpertĂ€uschung trotz spitzen Winkels flach ins lange Eck.Â
48. | Neben der jahrzehntelangen Durststrecke als Gast in Freiburg wartet Gladbach allgemein bereits seit sechs Bundesligaspielen auf einen Dreier gegen den Sport-Club. Zwar endeten in dieser Zeit gleich vier Duelle unentschieden, doch unterlag man Ende MĂ€rz im RĂŒckspiel der Vorsaison zu Hause deutlich 0:3. Vor drei Jahren spielte Freiburg gar eine historische erste Halbzeit im Borussia-Park, in der das 6:0 gleichbedeutend mit dem Endergebnis war.
46. | Keine personellen Wechsel, der zweite Durchgang lĂ€uft.Â
Halbzeit | Eine FĂŒhrung fĂŒr den Sport-Club hatte sich hier lange nicht angedeutet, ohnehin bot uns die zerfahrene erste HĂ€lfte kaum Höhepunkte. Gladbach ĂŒberlieĂ Freiburg vermehrt den Ball, womit die Breisgauer ohne Dynamik im Spiel wenig anzufangen wussten. WĂ€hrend die Fohlen nach vereinzelten Umschaltmomenten geradliniger agierten und zwei gute Chancen durch Plea vergaben, zeigten sich die Hausherren mega effizient und gingen kurz vor der Halbzeit mit der ersten Chance in Form eines Abstaubers von Höler in FĂŒhrung.
45.+2. | Halbzeit in Freiburg.Â
45. | Und plötzlich lĂ€uft der Ball bei den Hausherren. Schnell und direkt vor dem Sechzehner, so hat Eggestein etwas Platz und hĂ€lt aus 18 Metern halblinker Position drauf. Jedoch zu unprĂ€zise, der Aufsetzer fliegt direkt in die Arme von Nicolas. Inzwischen lĂ€uft auch schon die Nachspielzeit: zwei Minuten.Â
43. | Freiburg hat das ToreschieĂen also nicht verlernt. Die drei torlosen Spiele zuletzt waren ja immerhin auch gleichbedeutend mit der lĂ€ngsten Serie fĂŒr die Breisgauer ohne BL-Tor seit April 2018.
41. | Tooor! FREIBURG - Mönchengladbach 1:0. So ziemlich aus dem Nichts, FĂŒhrung fĂŒr den SC! Ausgangspunkt ist ein MissverstĂ€ndnis zwischen Honorat und Plea, worauf Lienhart einen starken Flugball vor der Mittellinie zentral an den Sechzehner in den RĂŒcken der Abwehr schlĂ€gt. Gregoritsch nimmt das Leder gut aus der Luft, behauptet sich gegen Friedrich und kommt zwischen zwei Verteidigern links vom Elfmeterpunkt zum Abschluss. Nicolas reagiert zunĂ€chst stark, ist schnell unten und wehrt nach vorne ab. Höler reagiert dann im RĂŒckraum am schnellsten, rutscht aus sechs Metern halbrechter Position aus dem Lauf in den freien Ball und staubt ab.Â
40. | Rosenfelder lĂ€uft sich schon mal warm, Ginter beiĂt zunĂ€chst aber auf die ZĂ€hne. Hack zieht derweil ĂŒber halblinks energisch in die Box und legt den Ball links auf FĂŒnferhöhe flach in die Mitte. Atubolu ist jedoch zur Stelle und packt sicher zu. Zuvor bereits wurde es im Anschluss an eine FreistoĂflanke etwas brenzlig, der Bodycheck von GĂŒnter gegen Reitz ging wohl aber als harte ZweikampfĂŒhrung durch.Â
38. | Erste Verletzungsunterbrechung, wobei zunĂ€chst nicht wirklich ersichtlich ist, wo es Ginter da erwischt zu haben scheint. Eher ohne Fremdeinwirkung, der Griff an den Oberschenkel erfolgt schlieĂlich aus der Laufbewegung heraus.Â
36. | Gladbach kann sich also nicht viel vorwerfen, zumal man hinten weiterhin nichts zulĂ€sst. Das muss man sich ja auch erstmal vorstellen: Mit den bisherigen vier Zu-Null-Spielen, zuletzt zwei in Folge, konnten die Fohlen schon jetzt ihre Anzahl an WeiĂen Westen aus der kompletten Vorsaison egalisieren. Drei davon gingen auf das Konto der inzwischen offiziellen Nummer eins zwischen den Pfosten in Person von Moritz Nicolas.
34. | So wie hier, Plea! Ballgewinn Gladbach tief in der eigenen HĂ€lfte, gefolgt von Scallys langem Diagonalball auf Plea, der die Kugel im linken Halbfeld aus der Luft nimmt und dann Richtung Sechzehner anzieht. Dort wackelt der Franzose auch noch KĂŒbler aus, setzt seinen Schuss aus zwölf Metern halblinker Position jedoch knapp am langen Pfosten vorbei.Â
33. | Ballgeschiebe im Mittelfeld und ohne jeglichen Raumgewinn, mehr ist das wirklich nicht. Vor allem bei den Hausherren, die Fohlen lauern hingegen vereinzelt immerhin auf schnelle Umschaltmomente.Â
31. | Puh, halbe Stunde bereits auf der Uhr, es bleibt bei ziemlich magerer Kost aus Sicht des neutralen Beobachters. Gladbach ĂŒberlĂ€sst Freiburg nach wie vor vermehrt den Ball, womit der Sport-Club gegen enorm disziplinierte Fohlen nicht sonderlich viel anzufangen weiĂ. Der xG-Wert von 0,18 fĂŒr den SC spricht dahingehend BĂ€nde, die 0,15 aufseiten der GĂ€ste sind ob der frĂŒhen GroĂchance durch Plea hingegen etwas abenteuerlich berechnet.Â
29. | KĂŒbler bekommt den Ball auf dem rechten FlĂŒgel in den Lauf gespielt und flankt dann in die Box, wo der aufgerĂŒckte Ginter zunĂ€chst mit dem Kopf verpasst. Links am Strafraum hĂ€lt Gregortisch die Szene heiĂ und hebt die Kugel ein zweites Mal in die Gefahrenzone. Kein Problem jedoch fĂŒr Nicolas, der im FĂŒnfer zur Stelle ist und sicher zupackt.Â
27. | Immerhin gleich zwei EckbĂ€lle in der Folge fĂŒr Freiburg. Beide bringen jedoch nichts ein, im Gegenteil. Aus dem zweiten EckstoĂ resultiert mal wieder eine Umschaltsituation der Fohlen, rechts im Strafraum lĂ€sst sich Honorat jedoch von Doan zur Seite abdrĂ€ngen, seine Hereingabe vor der rechten Sechzehnergrenze wird dann geklĂ€rt.Â
26. | So, der ruhende Ball. Weigl zieht Doan unten den FuĂ weg, FreistoĂ fĂŒr den Sport-Club aus 19 Metern halbrechter Position. Gregoritsch nimmt sich der Sache an, knallt den Ball aber halbhoch direkt in die Mauer.Â
24. | Gladbach befreit sich spielerisch stark aus dem Angiffspressing der Breisgauer, worauf Kleindienst kurz nach der Mittellinie den Laufweg von Plea erahnt haben will und die Kugel tief ins letzte Drittel schlĂ€gt. Kann man machen, etwas prĂ€ziser mĂŒsste es dann aber schon sein, damit Plea eine halbwegs realistische Chance hĂ€tte, dieses verunglĂŒckte Zuspiel zu erreichen.Â
22. | Ja, es sind erst knapp ĂŒber 20 Minuten ins Land gezogen, ein Spektakel ist das bislang aber wahrlich nicht. Intensiv geht es durchaus zur Sache, schlieĂlich befinden sich Spieler als auch Ball spĂ€testens im Mittelfeld auf engstem Raum. Aber eben nur im Mittelfeld, wir warten hier mal weiter auf den Dosenöffner.Â
20. | Im Anschluss an eine FreistoĂflanke der Hausherren fĂ€ngt Nicolas einen unkontrollierten Kopfball von Gregortisch sicher ab und leitet direkt den Gegenangriff ein. Hack nimmt ĂŒber den linken FlĂŒgel Tempo auf, seine Hereingabe auf Sechzehnerhöhe kommt dann aber zu ungenau, sodass der Sport-Club diesen Umschaltmoment unterbinden kann.Â
18. | Mit Patrick Osterhage fehlt den Breisgauern heute ja ein echter Dauerbrenner und zugleich Kilometerfresser. An den bisherigen elf Spieltagen stand Osterhage immer in der Startelf und kam dabei auf die meisten gelaufenen Kilometer (116) unter allen SC-Profis.
16. | Wobei wir jetzt erstmals eine lĂ€ngere Phase erleben, in der auch Gladbach den Ball in den eigenen Reihen hĂ€lt. Aus dem Positionsspiel heraus geht es aber auch hier kaum ĂŒber das Mittelfeld hinaus, Geduld ist also auf gleich beiden Seiten gefragt.Â
14. | Nach wie vor befinden wir uns also in einer Art Findungsphase, in der es dem Sport-Club trotz 60 Prozent Ballbesitz bislang nicht gelingt, den Angriffsversuchen das nötige Tempo zu verleihen. Tiefe bietet Gladbach ohnehin kaum, Geduld ist gefragt.Â
12. | Vielleicht ja der ruhende Ball? Aus dem linken Halbfeld zieht GĂŒnter eine FreistoĂflanke weit an den zweiten Pfosten, wo Höler jedoch in RĂŒckenlage kommt und seinen Kopfball deutlich ĂŒber das GehĂ€use drĂŒckt.Â
12. | Bislang erleben wir einen doch ruhigen Beginn im Breisgau, Gladbach steht gut und kompakt gegen den Ball, bietet den Hausherren in Ballbesitz kaum Möglichkeiten zur Entfaltung und konnte bislang die einzige GroĂchance nach einem hohen Ballgewinn verzeichnen.Â
10. | Um mal zu verdeutlichen, welch Volltreffer Tim Kleindienst fĂŒr die Fohlen bislang ist: Seit Datenerfassung zu Beginn der Saison 2004/05 sind die elf Torbeteiligungen des 29-JĂ€hrigen (7T, 4A) vereinsinterner Rekord fĂŒr einen Spieler der Borussia nach den ersten elf Spieltagen einer Bundesligasaison. Mehr Scorerpunkte in dieser Saison können bislang ohnehin nur Kane (19) und Marmoush (18) vorweisen.
8. | Erste GroĂchance, Gladbach! Aber was fĂŒr ein Geschenk der Hausherren, das Ganze aus einem eigenen AbstoĂ resultierend. Atubolu fĂŒhrt diesen flach an die Sechzehnerkante aus, wo Höfler sofort von Reitz angelaufen und so von der Kugel getrennt wird. Ăber die Stationen Kleindienst und Reitz bekommt Plea den Ball abgelegt, schieĂt aus 13 Metern leicht rechter Position aber links vorbei.Â
6. | Moritz Nicolas darf sich erstmals an diesem Nachmittag mit dem SpielgerĂ€t vertraut machen und fĂ€ngt eine sich senkende Hereingabe aus dem rechten Halbfeld von Doan sicher am eigenen FĂŒnfer ab.Â
4. | Erstmals wird es gefĂ€hrlich in einem der beiden Sechzehner! Kleindienst erobert den Ball im Mittelkreis, worauf die Fohlen schnell umschalten. Der StĂŒrmer treibt den Ball durch die Mitte und nimmt Honorat steil zu seiner Rechten mit, der im Strafraum auf den mitgelaufenen Hack querlegt. KĂŒbler ist aber mit einer beherzten GrĂ€tsche gerade noch zur Stelle und kann in höchster Not bereinigen.Â
3. | Sieh an, Itakura mit der Pirouette weit in der gegnerischen HĂ€lfte, das als Innenverteidiger. Schöne Drehung im Halbfeld, gefolgt vom Steilpass auf Ullrich, dessen Hereingabe Doan links vor der Grundlinie auf Kosten der ersten Ecke blockt, die jedoch nichts einbringt.Â
2. | Eine erste AnnĂ€herung der Hausherren. Doan rechts im Strafraum mit dem kurzen Pass auf Höler, der auf engstem Raum per Hacke in den RĂŒckraum ablegt. Eggestein fackelt aus 16 Metern halbrechter Position nicht lange, wird aber frĂŒh geblockt.Â
1. | Dann wollen wir mal, AnstoĂ in Freiburg.Â
vor Beginn | Geleitet wird die Partie von Robert Hartmann, der dabei von Christian Leicher und Eduard Beitinger an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Tom Bauer, vor den Bildschirmen agiert das VAR-Duo Johann Pfeifer und Frederick Assmuth.
vor Beginn | Und auch wenn Seoane gegen St. Pauli in HĂ€lfte zwei mit dem Offensivspiel unzufrieden war, musste Kollege Schuster sein Team vor Gladbach wohl nicht mehr warnen. In Freiburg habe man die Detailarbeit erst mal beiseite geschoben, stattdessen stand die Arbeit an den Grundlagen und dem, "was unser Spiel auszeichnet" im Vordergrund. Zum Beispiel die PressingstĂ€rke und daraus resultierende hohe Ballgewinne unter Schuster, der gegen die Fohlen und den "Flow" von Ex-Mitspieler Kleindienst "energetisch dagegenhalten" will.Â
vor Beginn | Ein AuswĂ€rtssieg in Freiburg, das wĂ€re ja quasi die ultimative BestĂ€tigung der letzten Wochen. Ein KunststĂŒck, das zuletzt am 23. MĂ€rz 2002 gelang, seitdem setzte es im Breisgau neben sechs Unentschieden zehn Pleiten. "Eine hohe Wichtigkeit" wollte Seoane dieser Durststrecke nicht beimessen, ohnehin will man sich von den letzten Ergebnissen der Breisgauer "nicht tĂ€uschen" lassen. Die Form spricht natĂŒrlich fĂŒr Gladbach, Seoane warnte jedoch vor der Resilienz und Erfahrung der Freiburger und hob ihre "klare Struktur" im Spiel hervor.Â
vor Beginn | Apropos Trendwende und Tabelle. Huch, das ist ja heute ein Duell der Tabellennachbarn, zumal die punktgleichen Fohlen gar vor dem SC auf Platz 6 liegen. Wie ging das denn? Ganz einfach: ungeschlagen seit fĂŒnf Partien, elf Punkte inklusive. Um Julian Schuster zu zitieren: "Man merkt, dass sie ihre AblĂ€ufe, ihr System und Formation gefunden haben." Mit Ex-Freiburger Kleindienst in Topform ist der Fehlstart nach drei Niederlagen aus den ersten vier Spielen lĂ€ngst vergessen, mit breiter Brust soll jetzt erstmals ein zweiter Sieg in Folge her. Â
vor Beginn | Ist das schon eine erste Mini-Krise beim SCF unter Julian Schuster? Zumindest mal eine deutliche Formdelle, nachdem man in der Liga nur zwei Punkte aus den letzten vier Spielen holte und seit drei Partien auf ein Tor wartet. Der kollektiv schwache Auftritt in Dortmund machte deutlich, wie sehr Freiburg zuletzt Dynamik und Tiefgang in der Offensive fehlte, 13 Saisontore werden ohnehin nur von vier Teams unterboten. Der Tabelle ist die Delle als Siebter mit 17 Punkten noch nicht anzusehen, eine Trendwende benötigt es dennoch.Â
vor Beginn | FĂŒr die Fohlen verlief der zurĂŒckliegende Spieltag wesentlich erfolgreicher, zu Hause gegen St. Pauli brachte man ein 2:0 letztlich unspektakulĂ€r ĂŒber die Zeit. Gerardo Seoane sieht auch keinen Grund fĂŒr etwaige Wechsel und vertraut auf die exakt gleiche Startelf wie in der Vorwoche. In der Innenverteidigung erhĂ€lt also weiterhin Friedrich den Vorzug gegenĂŒber dem wiedergenesenen Elvedi. Neben dem schon lĂ€nger fehlenden Netz fallen derweil auch Neuhaus (Oberschenkelblessur) und Ranos (muskulĂ€re Probleme) aus.
vor Beginn | Aufseiten der GĂ€ste aus dem Westen Nordrhein-Westfalens soll es dagegen folgende Elf richten: Nicolas -Â Scally, Friedrich, Itakura, Ullrich - Reitz, Weigl -Â Honorat, Plea, Hack -Â Kleindienst.
vor Beginn | Vier Gegentore, zwei Platzverweise - da kam einiges zusammen fĂŒr den SC beim 0:4 vergangene Woche in Dortmund. Im Vergleich dazu nimmt Julian Schuster eine Ănderung vor: FĂŒr den gesperrten Osterhage feiert Gregoritsch im Sturm sein StartelfdebĂŒt in dieser Bundesligasaison, Höler dĂŒrfte damit um eine Position nach hinten rĂŒcken. Neben den gesperrten Osterhage und Adamu muss Schuster auch weiterhin auf den Langzeitverletzten Kyereh und auch Dinkci (Knieblessur) verzichten. Röhl steht indes zumindest wieder im Kader.
vor Beginn | Werfen wir zunĂ€chst einen Blick auf das heutige Personal und beginnen dabei mit der Anfangself der Hausherren: Atubolu - KĂŒbler, Ginter, Lienhart, GĂŒnter - Eggestein, Höfler - Doan, Höler, Grifo - Gregoritsch.
vor Beginn | Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 12. Spieltages zwischen dem SC Freiburg und Borussia Mönchengladbach.