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Zunächst sah alles nach einem ähnlich engen Spiel wie in der ersten Partie aus. Auf beiden Seiten wurde ohne große Hektik gespielt, lieber der Extra-Pass zum freien Mann gesucht als wilde Dreier zu versuchen. Doch eine völlig verschlafene Phase der Mavs im zweiten Viertel bescherte den Thunder eine zwischenzeitliche 16-Punkte-Führung, die die Mavs aber dank ihres wiedergefundenen Kampfgeists sowie zwölf Punkten von Nowitzki innerhalb von drei Minuten auf sieben Punkte zur Pause verkürzen konnten.
West und Carter stark Schlussphase dramatisch
Nach der Pause waren es dann die Mavericks, die besser ins Spiel fanden. Der Rückstand war schnell aufgeholt, eine kurzzeitige Führung herausgespielt vor allem dank Delonte West, der nicht nur acht Punkte erzielen konnte, sondern auch in der Defensive immer besser mit Russell Westbrook, dem Spielmacher der Thunder, zurecht kam. Und auch Vince Carter, eigentlich nicht unbedingt für seine Defense bekannt, machte gegen Kevin Durant über weite Strecken eins der besten Spiele der Saison.
So ging es für Dallas mit zwei Punkten Rückstand ins letzte Viertel wo sich ein ähnlich dramatisches Finish wie in Spiel eins anbahnte. Die Führung wechselte ständig, Oklahomas Topscorer verwarfen mehr Versuche, als sie trafen aber auch Dallas wirkte zunehmends nervös. 50 Sekunden vor dem Ende dann die große Chance der Mavs. Auf der Shotclock waren nur noch 2 Sekunden, die Mavericks führten mit einem Punkt, und nach einem Foul mussten die Thunder den Ball von unter dem Korb ins Spiel bringen doch weil Terry den annehmenden Durant ziemlich ungeschickt foulte, konnte der sein Team von der Freiwurflinie in Führung bringen.
Nach einem weiteren Ballverlust nach einem Fehlwurf von Nowitzki war es James Harden, der mit vier Freiwürfen unterbrochen von einem Korbleger von Terry die letzten vier Punkte für die Thunder besorgte. Dallas hatte zwar in den Schlusssekunden zwei Mal die Chance zum Ausgleich, doch Terrys Dreierversuche gingen beide an den Ring.





