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Der VfB Stuttgart kommt immer besser in die Spur und erledigte die Pflichtaufgabe gegen den FC St. Pauli mit Bravour. Ein Doppelschlag von Ibrahima Traoré und Vedad Ibisevic stellten früh die Weichen auf Sieg. Vor 26.100 Zuschauer brachte Bruno Labbadia gleich drei neue Akteure ins Spiel. Antonio Rüdiger, Tamas Hajnal und Shinji Okazaki bekamen ihre Chance von Beginn an. St.Paulis neuer Coach Michael Frontzeck überraschte mit einer offensiven Aufstellung und brachte mit Dennis Daube und Marius Ebbers zwei nominelle Stürmer.
Traoré sorgte mit seinem Flatterball für die frühe Führung der Schwaben (21.). St.Paulis Keeper Philipp Tschauner sah dabei nicht gut aus. Beim 2:0 durch Ibisevic nur eine Minute später war er indes machtlos. Cristian Molinaro flankte mustergültig auf den Bosnier, der völlig ungedeckt den Ball aus sieben Metern ins linke Eck drosch. Kurz vor dem Halbzeitpfiff traf dann auch Hajnal (41.) nach Flanke von Christian Gentner. Es war das erste tor für den kleinen Ungar in dieser Spielzeit. Die zweite Hälfte stand fortan unter dem Motto "Verwalten". Stuttgart tat nicht mehr als nötig und schonte seine Kräfte für das kommende Bundesligaspiel bei Borussia Dortmund.
Karlsruhe marschiert ins Achtelfinale
Nach dem 1:0 Erfolg über 2. Liga-Kellerkind Duisburg hofft der KSC auf ein großes Los in Runde Drei. Und der KSC machte von Anfang an Druck auf die Zebras, die zunächst verhalten agierten. Hakan Calhanoglus Freistoß fand keinen Abnehmer (14.) Zuvor vergab Philipp Klingmann die Chance aufs 1:0. Fortan verflachte die Partie. Viele Fehlpässe und kaum Strafraumszenen waren das Ergebnis. In einer langweiligen Partie brachte dann zumindest der Schiedsrichter Tobias Stieler etwas Farbe ins Spiel und verteilte gleich zwei Rote Karten.
Nach einem Trikotzupfer stellte er den bereits verwarnten Goran Sukalo mit Gelb-Rot vom Platz (80.). Und nachdem Dennis Kempe nach einem feinen Freistoß von Calhanoglu das Tor des Tages erzielt hatte (88.), musste Duisburgs Schlussmann Felix Wiedwald mit Rot vom Feld. Nach dem Tor warf er den Ball in Richtung Schiedsrichter, der in dem Versuch den Ball Richtung Mittellinie zu werfen einen Angriff vermutete und Wiedwald dementsprechend bestrafte. Mit zwei Mann mehr retteten die Badener das 1:0 über die Zeit und ließen sich anschließend von ihren Fans feiern. Nach dem 4:2 Erstrunden Sieg gegen den HSV machen die Karlsruher mit dem erneuten Sieg wieder auf sich aufmerksam.
Andre Schürrle machts mit der Pike
Leverkusen stellte beim 3:2-Sieg auf der Bielefelder Alm die spielerisch reifere Mannschaft, doch das erste Tor erzielte der Drittliga-Zweite aus Ostwestfalen. Sebastian Hille überwand in der 10. Minute nach einem Konter den früheren Bayern-Keeper Michael Rensing, der für den verletzten Bernd Leno ins Spiel kam, und erstmals in dieser Spielzeit bei der Werkself zwischen den Pfosten stand. Jens Hegeler (23.) leitete mit einem strammem Schuss von der Strafraumgrenze die Wende ein und machte damit seinen Fehler zum 0:1, bei dem er nicht energisch genug störte, wieder gut.





