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Trainer Markus Babbel wollte mit Derdiyok, Torhüter Tim Wiese und dem Ex-Stuttgarter Mathieu Delpierre mehr Erfahrung und mehr Abgebrühtheit in seinen Kader bringen, die Ergebnisse waren und sind enttäuschend. Hoffenheim schied im DFB-Pokal aus, verlor die ersten drei Bundesliga-Spiele und Derdiyok blieb in allen vier Spielen blass. Seitdem ist der Stürmer nur noch Ersatz, Joselu und sogar Sven Schipplock sind an ihm vorbeigezogen, beim 3:3 gegen Greuther Fürth saß Derdiyok sogar 90 Minuten auf der Bank.
5,5 Millionen Euro zahlte Hoffenheim für Derdiyok an Bayer Leverkusen, sein im Rheinland bestens bekanntes Phlegma haben die Kraichgauer scheinbar mit eingekauft. "Ich brauchte nach drei Jahren in Leverkusen eine Abwechslung", sagte Derdiyok gegenüber 20min.ch zu seinen Beweggründen, nach Hoffenheim zu wechseln. "Dort war ich blockiert, ich kam nicht mehr weiter."
Wie ein roter Faden ziehen sich die starken Leistungsschwankungen durch Derdiyoks Karriere, Konstanz brachte er bisher nicht in seine Leistungen. Immerhin hat Derdiyok seine Defizite erkannt und will sich mit harter Arbeit in die Startelf zurückkämpfen. "Ich bin ein Typ, der manchmal einen Tritt in den Hintern braucht, um aus sich herauszukommen. Und jetzt ist es so weit." Und in der Bild-Zeitung ergänzte er: "Es ist nur eine Frage der Zeit, wann ich wieder zuschlage. Ich hoffe, rein zu kommen und ein Spiel zu entscheiden." Die Fans in Hoffenheim hoffen, dass den Worten nun auch Taten folgen.
Verlässt Andriy Voronin Düsseldorf schon im Winter?
Bei 18 Neuzugängen war in Düsseldorf ohnehin nicht eingeplant, dass alle sofort einschlagen und um einen Stammplatz spielen. Anders lag der Fall bei Andriy Voronin, der Ukrainer war mit einer Leihgebühr von 500.000 Euro der teuerste Akteur im Shopping-Marathon, brachte viel internationale Erfahrung mit und sollte zur fixen Größe im Angriff der Fortuna werden.
Doch Voronin, der die Bundesliga aus seiner Zeit in Mönchengladbach, Köln, Leverkusen und Berlin bestens kennt, ist immer noch nicht angekommen. Zu Saisonbeginn gehörte Voronin noch zur Stammelf, seit der 0:1-Niederlage in Mainz kommt Voronin aber nur noch als Joker ins Spiel. Ken Ilsö hat ihm im offensiven Mittelfeld den Rang abgelaufen, Voronin wartet immer noch auf sein erstes Tor.
Passend dazu keimen in Düsseldorf zum wiederholten Male Gerüchte auf, dass Voronins Stammverein Dynamo Moskau schon in der Winterpause das Leihgeschäft beenden möchte. "Andriy ist ein guter Spieler. Was im Winter passiert, werden wir im Winter sehen", sagte Dynamo-Trainer Dan Petrescu in der Sport Bild. Fortuna-Manager Wolf Werner schließt eine vorzeitige Trennung zwar aus ("Wir haben keine Anfrage aus Moskau vorliegen."), Voronin gilt aber nicht als Spieler, der sich lange klaglos auf die Ersatzbank setzt.
Wann bekommt Marcos Antonio die nächste Chance?
Im Sommer verließ den 1. FC Nürnberg mit Philipp Wollscheid und Dominic Maroh die Stamm-Innenverteidigung der vergangenen Rückrunde. Trainer Dieter Hecking und Manager Martin Bader standen unter Druck, mit Per Nilsson und Timm Klose standen nur noch zwei Innenverteidiger zur Verfügung.





