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Immerhin kann Heuberger auf Dominik Klein bauen, dessen Sperre von zwei Spielen aufgehoben wurde. Klein hatte im letzten EM-Hauptrundenspiel gegen die Polen eine Rote Karte erhalten. "Nach dem kleinen Umbruch müssen sich die Spieler auf internationalem Parkett behaupten und die nötige Reife erlangen, verlangt Heuberger nun von seinem Team.
Trotz des personellen Aderlasses sieht der Bundestrainer sein Team gewappnet. "Uns fehlt es ein wenig an Erfahrung, erklärte er im Gespräch mit sportal.de. "Im Angriff sind es Michael Haas und Holger Glandorf, die schon bei der EM als Leistungsträger agiert haben. Deswegen werden nun andere Spieler in die Bresche springen. Aber auch ohne Haas haben wir schon gute Spiele wie gegen Dänemark und Polen absolviert. Das hat in der Rückraum Mitte gut funktioniert. Im rechten Rückraum haben wir mit Adrian Pfahl eine gute Option. Deswegen ist mir auch nicht bange.
Taktische Arbeit gegen die Defensive des Gegners
Im Vorfeld des Hinspiels versammelte der Bundestrainer sein Team dann auch um sich, um eine Woche im schwäbischen Rottenburg am Feinschliff zu werkeln. Dabei geht es auch darum, sich taktisch auf die beiden Spiele einzustellen. "Die Stärken der Bosnier liegen in der vielseitigen Abwehr, in der sie eine 6:0- sowie eine 5:1-Formation spielen können. Wie müssen uns taktisch auf beide Szenarien einstellen. Im Angriff haben sie ihre Qualitäten aus dem Rückraum und auch gute Kreisläufer, so der Bundestrainer.
Mit dabei sind auch Torhüter Martin Ziemer und als fünfter Linkshänder Juniorenweltmeister Kai Häfner. "Häfner kann sowohl Rechtsaußen, wo Richwien und Sellin erste Wahl sind, als auch im rechten Rückraum, wo Pfahl und Müller nominiert sind, spielen. Damit führe ich den Weg fort, talentierten, jungen Spielern die Gelegenheit zu bieten, mit den A-Nationalspielern zu trainieren, erklärte Heuberger auf dhb.de die Berufung.





