TOP: St. Pauli gegen den Strom
28. Dezember 2016
Der Job des Trainers war im Jahr 2016 mit Sicherheit das Unsicherste was man sich für sein Leben aussuchen konnte. Kaum drei Spiele am Stück verloren, konnte man sich der Entlassung schon sicher sein. Erfrischend anders ist in dieser Hinsicht mal wieder der FC St. Pauli. Elf Punkte hat Ewald Lienen mit den Hamburgern in der Hinrunde geholt und kann sich seines Arbeitsplatzes dennoch sicher sein. "Unser Coach hat die Persönlichkeit, die wir brauchen, um von Tabellenplatz 18 wegzukommen", sagte Präsident Oke Göttlich gegenüber Sky und auch Andreas Rettig ist von Lienen überzeugt: "Er hat Qualitäten, die man nicht lernen kann, wie seine Empathie den Spielern gegenüber." Manchmal liegt's auch einfach an den Spielern.
FLOP: Zuschauerschwund in Italien
Seit Jahren ist die italienische Serie A bekannt dafür, dass die Zuschauer nur noch zu den absoluten Spitzenspielen in Scharen in die Stadien strömen. Ausschreitungen, erhebliche Sicherheitskontrollen und Eintönigkeit im Titelrennen - all das sorgt beinahe jährlich für rückläufige Zahlen. So auch in der ersten Hälfte der Saison 2016/17. Der eh schon schlechte Wert der Vorsaison wurde noch einmal um 1,7 Prozent untertroffen. Es ist der schlechteste Wert der vergangenen fünf Jahre. Vor allem beim AS Rom (17,8 Prozent) und dem SSC Neapel (22,3 Prozent) sind die Zahlen besonders schlecht. Die Gründe hierfür sind die strengen Kontrollen oder, im Falle von Neapel mit Gonzalo Higuain, der Abgang eines Superstars. Immerhin der AC Mailand geht gegen den Trend und konnte 12,3 Prozent mehr Anhänger ins Stadion locken. Im Vergleich zur Bundesliga (durchschnittlich 41.645 Zuschauer) kann die Serie A aber um Längen nicht mithalten (durchschnittlich 21.833 Zuschauer).
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