TOP: Jamie Vardy
11. Dezember 2016
Mit einem 4:2 gegen Manchester City schoss sich Leicester City zumindest ein bisschen aus der Krise. Dabei war es der Abend von Jamie Vardy. Der englische Nationalstürmer brachte die Foxes früh in Front und ließ noch zwei weitere Treffer Folgen. Im 85 Spiel in der Premier League war es der erste Hattrick Vardys. Doch damit nicht genug. Durch die Tore 32, 33 und 34 katapultierte sich der 29-Jährige an die Spitze der vereinsinternen Torschützenliste. Zuvor waren Emile Heskey und Muzzy Izzet mit je 33 Toren die besten Schützen der Foxes. Sieg, Hattrick und Rekordtorschütze. Der Abend hätte für Vardy sicher schlechter laufen können.
FLOP: Bundesliga-Schiris
Die Schiedsrichter standen an diesem 14. Spieltag der Bundesliga bisher mehr im Fokus, als sie das eigentlich sollte. Bereits am Freitag machte Christian Dingert beim Match zwischen Frankfurt und der TSG einen sehr überforderten Eindruck. Auch am Samstag setzten sich die mäßigen Leistungen fort: In Hamburg hat Lewis Holtby zwar eine vertretbare Rote Karte gesehen, doch war diese im Verhältnis zu den weiteren Entscheidungen des Schiedsrichters überzogen. So hätte Dominik Kohr in der Rangelei mit dem Hamburger auch mindestens Gelb sehen müssen und hatte im Anschluss Glück, dass er nicht noch früher als eh schon des Feldes verwiesen wurde. Bei Leipzigs erster Saisonniederlage in Ingolstadt hatte Markus Schmidt ebenfalls seinen Anteil an einem unruhigen Spiel. Einer sehr kleinlichen Linie ließ er die Karten lange stecken, nur um sie dann reihenweise aus der Tasche zu holen. Den kapitalsten Fehler leistete sich aber wohl Wolfgang Stark, der kurz vor dem Ende einen Elfmeter für Freiburg gegen Darmstadt pfiff und damit das Spiel entschied. In der Situation wäre aber sogar Offensivfoul die bessere Wahl gewesen. Aktuell besteht bei den Unparteiischen im deutschen Oberhaus absolut Steigerungspotenzial.
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