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Während sich in Deutschland mit der Vollendung des 18. Lebensjahr die Tür zur weiten Welt des Alkohols endgültig öffnet, müssen sich Altersgenossen in den USA noch drei Jahre länger gedulden. Offiziell gibt es vorher nicht einmal Bier. Umso überraschender, dass jedes Jahr Bilder von Sauf-Orgien amerikanischer College-Boys und -Girls beim sogenannten Spring-Break an den Stränden Floridas über unsere Bildschirme flimmern. Um dem Treiben der Studenten Einhalt zu gebieten, fordern die Präsidenten der US-Hochschulen jetzt, das "alkoholfähige Alter" auf 18 herabzusetzen. Klingt paradox, soll aber zu einem "verantwortlichen und zivilisierten Umgang" mit dem "Feuerwasser" führen. Um das Privileg des Früh-Trinkers zu erlangen, soll nach dem Vorbild des Auto-Führerscheins der Besuch von Kursen zu Gefahren des Alkohols verpflichtend sein. Die breite Öffentlichkeit ist aber noch nicht überzeugt, dass die Jünglinge (die dafür in vielen Bundesstaate schon Waffen tragen dürfen) 18-jährig schon reif genug sind.
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