Alkohol - und alles wird schön! 15. August 2008
In unserer Reihe der begrenzt wichtigen Forschungsergebnisse widmen wir uns heute dem Thema Wahrnehmung von Schönheit unter Alkoholeinfluss. Jeder, der schon mal auf einer Party Alkohol konsumiert hat, weiß, dass das sogenannte "Schönsaufen" tatsächlich klappt. Selbst schiefe Nasen, Pickelkulturen und Furunkel werden zu Merkmalen, die den besonderen Charakter des Gegenübers unterstreichen. Wissenschaftler der Unversität Bristol fanden nun heraus, dass dieses Phänomen auch gleichgeschlechtlich funktioniert - selbst wenn man nicht homosexuell ist. Die heruntergekommene Bande von versoffenen Halbstarken, mit denen man evenuell unterwegs ist, verwandelt sich so in eine elegante Gruppe distiguierter Gentlemen mit großen Ähnlichkeiten mit den jungen Paul Newman und Marlon Brando. Damit lässt sich sogar die Kehrseite des Alkohols, die erhöhte Gewaltbereitschaft erkären. Probe gefällig? "Gegen diesen unglaublich attraktiven Brad-Pitt Klon habe ich nur eine Chance bei den Traumfrauen hier, wenn ich ihn ordentlich umboxe. Dann wissen Bo Derek und Co. wenigstens, wer hier das Alphatier ist." Leider vermisst diese Studie was passiert, wenn man den Schnappsdrosseln einen Spiegel vorhält.
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