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In keinem Land Europas weisen die Geldscheine so große Rückstände von Kokain auf wie in Spanien. Die durchschnittliche Konzentration liege bei 155 Mikrogramm und sei somit fünfmal höher als etwa in Deutschland, heißt es in einer Untersuchung der Universität Valencia. Demnach sind auf fast allen spanischen Banknoten Kokain-Spuren zu finden. Dies liege jedoch daran, dass diese Rückstände sich von einem Geldschein auf den anderen übertragen, erklärte der Chemiker Miguel de la Guardia. Ursache der starken Kokain-Konzentration sei der hohe Drogenkonsum in dem Land. Nach UN-Angaben ist Spanien das wichtigste Transitland für Kokain aus Lateinamerika in Europa. "Ich finde es zutiefst beschämend, dass wir nun alle Kokain in unseren Brieftaschen haben", sagte De la Guardia.
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