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Siem unzufrieden
Bei Siem, der die Qualifikation für die US Open verpasst hatte und deshalb auf dem langen Kurs bei Köln schon Proberunden drehen konnte, lief es besser. Ein Eagle auf der zwölften Bahn mit nur drei Schlägen bei Par fünf gaben ihm Auftrieb. "Ich hätte auch sechs oder sieben unter Par spielen können, aber am Schluss wollte ich vielleicht zu viel", sagte der 31-Jährige, dem sogar drei Chip-Inns gelangen.
Fünf Birdies standen am Ende auf der Score-Karte, drei Bogeys verhinderten eine bessere Platzierung. Am Nachmittag trainierten zuerst Kaymer, dann Siem mit dem gemeinsamen Coach Günter Kessler auf der Driving Range. Am Freitag starten sie um 13.10 Uhr erneut gemeinsam mit Titelverteidiger Pablo Larrazabal (Spanien/69 Schläge).
Langers Tochter als Caddie dabei
US-Star John Daly spielte bei dem mit zwei Millionen Euro dotierten Wettbewerb der Europa-Tour ebenfalls eine 68 und meinte: "Es hätte auch schlechter laufen können." Dem ganz in orange gekleideten extrovertierten Golfer gelang eine Bogey-freie Runde mit vier Birdies.
US-Open-Starter Cejka wiederum spielte wie Siem vier Schläge unter Par. "Die Grüns waren sehr weich und ausgetreten am Nachmittag. Gut, dass ich morgen früh auf den Platz darf", sagte Cejka. Altmeister Bernhard Langer, den erstmals seine 19 Jahre alte Tochter Christina als Caddie begleitete, startete mit einer 72 genau Par. "Wenn ich heute so einen guten Job wie meine Tochter gemacht hätte, läge ich vier unter", sagte Langer, der als 90. um den Cut bangen muss.





