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Es dauerte eine geschlagene halbe Stunde, bis die Bayern endlich erlöst wurden. Franck Ribery hatte es tatsächlich endlich in den Strafraum geschafft, Philipp Ziereis düpiert, Mandzukic bedient, der bis dato gar nicht zu sehen gewesen war, und in der Mitte nur den Fuß hinhalten und zum 1:0 vollstrecken musste. Mit der Führung nahm die Partie mehr Fahrt auf. Thomas Müller sah Gelb für eine Schwalbe und Marco Djuricin stellte Neuer vor eine ernsthaftere Bewährungsprobe als sein Mitspieler zuvor. Der Münchner Keeper meisterte aber auch diese locker.
Shaqiri kam, sah und siegte
Zu zweiten Halbzeit ersetzte Jupp Heynckes den an leichtem Fiber leidenden Ribéry durch Xherdan Shaqiri. Bayern verwaltete das Spiel weiter souverän und schlug zu, als beim Zweitligisten die Kräfte schwanden. Und dann zeigte Shaqiri, warum man ihn nach München geholt hatte. Zunächst hatte Sebastian Nachreiner ein schönes Zuspiel von Thomas Müller, der sich in den Strafraum gedribbelt hatte, noch vor dem Schweizer klären können. Doch dann übernahm Shaqiri Verantwortung beim Freistoß und beendete die Serie der bis dato wirklich kläglichen Standards der Bayern. Aus 18 Metern zirkelte er den Ball unhaltbar zum 2:0 in die Maschen.
Das Spiel war entschieden. Durch einige Nachlässigkeiten der Münchner kam der Jahn zwar immer mal wieder in die Nähe des Münchner Strafraums, agierte dort dann aber viel zu hektisch, als dass wirklich gefährliche Momente daraus entstehen konnten. Die hatten in der Schlussphase dann mit der Führung im Rücken noch einmal die Bayern. Shaqiri schaute, sah Mandzukic und bediente ihn mit einem tollen Zuspiel. Der Ex-Wolfsburger ließ Torhüter Michael Hofmann aussteigen und vollendete zum 3:0. Und einmal in Spiellaune legte Shaqiri dann auch noch für Claudio Pizarro auf, der kurz nach seiner Einwechslung dann den 4:0-Entstand erzielte.





