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NHL-Stars strömen nach Europa
Weniger exotisch sind die meisten anderen Ligen und Teams, denen sich NHL-Spieler anschlossen. So hat auch die DEL weitere NHL-Stars hinzubekommen: Die Eisbären Berlin verpflichteten die beiden Center der Philadelphia Flyers Claude Giroux und Daniel Brière.
Neben den beiden Flyers-Stars haben nur wenige NHL-Spieler ihren Weg in die DEL gefunden. Die Mannheim Adler holten die beiden Deutschen Marcel Goc (Florida Panthers) und Dennis Seidenberg (Boston Bruins), die Hamburg Freezers Jamie Benn von den Dallas Stars.
Ansonsten waren noch unterklassige Clubs aktiv. So verpflichtete der SC Riessersee Matt D'Agostini von den St. Louis Blues und die Eispiraten Crimmitschau Wayne Simmonds (Philadelphia Flyers) und Chris Stewart (St. Louis Blues).
KHL und NLA profitieren vom NHL-Lockout
Ganz anders sieht es aber in den Ligen in Russland (KHL) und der Schweiz (NLA) aus. Nicht weniger als 18 NHL-Stars mit einem satten Jahressalär von zusammen weit über 50 Millionen US-Dollar haben ihren Weg in die NLA gefunden. Zuletzt der Schwede Henrik Zetterberg von den Detroit Red Wings, der sich dem EV Zug angeschlossen hat.
Andere große Namen sind Jason Spezza (Ottawa Senators), Rick Nash (New York Rangers) und Joe Thornton (San José Sharks). Nur die ZSC Lions und Fribourg-Gottéron haben sich als einziger der zwölf NLA-Clubs keinen NHL-Spieler geleistet.
Noch größer der Strom der NHL-Spieler, der in die russische KHL geflossen ist. Über 30 haben sich mittlerweile auf den Weg nach Russland gemacht und dabei nicht nur russische Stars wie Evgeni Malkin, der bei seinem Club Metallurg Magnitogorsk 33.000 US-Dollar pro Spiel verdient, sondern Spieler aus vielen Nationalitäten wie der finnische Goalie Pekka Rinne (Nashville Predators), der Kanadier Evander Kane (Winnipeg Jets) und der US-Amerikaner Ryan McDonagh (New York Rangers).
Dominik Hasek macht endgültig Schluss
Die Schwemme der NHL-Stars in der KHL hat dazu geführt, dass die Eishockey-Fans in Nordamerika nicht in die Röhre schauen müssen: ESPN hat angekündigt, sieben Spiele der KHL in den USA zu übertragen. Was den NHL-Fans aber nur ein kleiner Trost sein dürfte.
Einen ihrer größten Spieler haben sie auf jeden Fall verloren: Goalie-Legende Dominik Hasek erlärte endgültig seinen Rücktritt vom Eishockey, nachdem der Lockout eine Rückkehr in die NHL unwahrscheinlich gemacht hat.





