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Ein Fehlpass brachte Denys Garmash an den Ball der rechts genau in die Schnittstelle der viel zu statischen Gladbacher Abwehr spielte. Gegen den schlafmützigen Alvaro Dominguez hatte Yarmolenko leichtes Spiel, Daems kam ebenfalls zu spät und so schlug der Ball aus 16 Metern zum 1:2 ein. Der Spielfluss der Borussen war nun völlig dahin, sie ließen sich in die Defensive zurückfallen und überließen Kiew jetzt die Initiative. Ein weiterer Yarmolenko-Schuss, erneut nach Daems Nachlässigkeit, flog jedoch am Tor vorbei.
Kiew mauert und trifft trotzdem
Kiew hatte sich mittlerweile auf das Gladbacher-Aufbauspiel, vornehmlich über Dominguez, eingestellt, diesen früh attackiert und zu Quer- bzw. Rückpässen gezwungen. Viele wirklich druckvolle Offensiv-Aktionen gab es daher zunächst nicht aus Gladbacher Sicht oder sie verpufften, weil Gladbach deutlich unpräziser zu Werke ging als noch zu Beginn des Spiels.
Gefährlich wurde es erst nach einer guten Stunde, als Arango zweimal aus der Distanz abzog, Koval aber nicht überraschen konnte. Während Kiew dann mit Ognjen Vukojevic einen defensiven Mittelfeldspieler für den offensiven Niko Kranjčar brachte, um sich noch weiter zurückzuziehen und das Ergebnis zu zementieren, schickte Favre Mike Hanke für Igor de Camargo aufs Feld, ersetzte Ring durch Patrick Herrmann und Havardt Nordveit durch Tolga Cigerci, um die nur noch auf Absicherung bedachten Gäste doch noch zu knacken.
Doch die Hoffnung war vergebens. Gladbach traf zwar noch einmal, allerdings ins eigene Tor. De Jong hatte einen Freistoß unhaltbar für ter Stegen ins eigene Gehäuse abgefälscht und damit die bittere Niederlage für die spielerisch überlegenen, aber in den entscheidenden Situationen leicht patzenden Borussen besiegelt. Kurz vor Schluss verfehlte Hanke knapp das gegnerische Tor und damit die Chance, die Ausgangsposition der Borussia vor dem Rückspiel wenigstens etwas zu verbessern.





