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Datum: 18. Juni 2012, 23:10 Uhr
Format: Artikel
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Di Natale stürmt für Italien von Beginn an

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Prandelli hatte seine Mannschaft taktisch umgestellt und kehrte zu seinem früheren 4-3-1-2-System zurück. Ihr Turnier-Debüt gaben in der Vierer-Abwehrkette der genesene Andrea Barzagli in der Innenverteidigung sowie Federico Balzaretti und Ignazio Abate auf den Außenpositionen. Der bisher notgedrungen als Abwehrchef in einer Dreierkette agierende Daniele De Rossi kehrte ins Mittelfeld zurück.

Di Natale stürmt für Italien von Beginn an

Antonio Di Natale durfte zum ersten Mal bei der EM im Angriff beginnen, dafür blieb der bisher enttäuschende und angeschlagene Balotelli zunächst auf der Ersatzbank. Für das Startsignal sorgte erst ein Drehschuss von Di Natale (30.), den Sean St. Ledger mit dem Arm knapp unterhalb der Schulter abblockte.

Vier Minuten später war Di Natale schon an Torhüter Shay Given vorbei, seinen Schuss aus spitzem Winkel klärte St. Ledger vor der Linie (34.). Den nächsten Schuss von Andrea Pirlo ließ Given zur Ecke rutschen. Das rächte sich: Pirlos Eckball verlängerte Cassano Kopf gegen die großen irischen Verteidiger zwischen Givens Armen hindurch. Der Rettungsversuch von Damien Duff hinter der Linie kam zu spät.

Duff absolvierte als insgesamt fünfter Ire sein 100. Länderspiel und war diesmal Kapitän. Der Jubilar konnte ebenso wie seine Teamkollegen lange Zeit kaum offensive Akzente setzen. Die angekündigte Wiedergutmachung für das bisherige EM-Auftreten blieb vor Tausenden irischer Fans unter den 38.794 Zuschauern zunächst aus.

Irland traut sich zu wenig zu

Auf den Tag genau 18 Jahre nach dem überraschenden 1:0-Erfolg gegen Italien bei der WM 1994 hatten die jetzige Mannschaft Glück, gleich nach der Pause nicht das zweite Tor zu kassieren. Die Schüsse von Di Natale (48.) und Cassano (49.) blieben jeweils in der Abwehr hängen, Given klärte gegen Di Natale (54.).

Torhüter Buffon wurde erst nach einer Stunde durch einen Distanzschuss von Keith Andrews geprüft. Die Iren trauten sich nun mehr zu. Einen Freistoß von Andrews parierte Buffon glänzend (79.), Balotelli stellte dann den Erfolg sicher.

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