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Bradl wollte mehr
Im spannendsten Qualifying der jüngeren Vergangenheit war Bradl bis kurz vor dem Ende auf Pole-Kurs. Immer wieder konterte der Zahlinger die gerate aufgestellten Bestzeiten. Am Ende war Titelverteidiger Casey Stoner aus Australien aber 0,77 Sekunden schneller als der der 22-Jährige. "Ich bin schon etwas enttäuscht, aber ich bin auf langsam fahrende Piloten aufgefahren und dann war die schnelle Runde futsch. Es wäre definitiv besser als Platz sechs geworden», erzählte er.
Seit einem Jahr fühlt er sich im Nassen sehr wohl. "Wodurch das gekommen ist, kann ich gar nicht so recht sagen. Ich habe mich zu einem Regenfahrer entwickelt", meinte Bradl, der mit dem Qualifying zufrieden war. "Ich war immer gut dabei, konnte immer mithalten. Das war sehr positiv", sagte der Honda-Pilot. Die Bedingungen für den Rennsonntag sind ihm egal. "Wir sind vorbereitet", betonte er. Ein Podestplatz wäre schön. "Aber das wird ein Reifenpoker", prophezeite Bradl.





